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Anzeigendatum

04.08.2011, 09:46

Anzeigen-ID: 319338
Name: Rivera (D)

Rasse:Mischling
Geschlecht:Hündin
Alter: geb. ca 6/2001
Farbe:schwarz
Schulterhöhe:ca. 40 cm
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Listen-/Anlagehund:Nein
Patenschaft:Tierpaten gesucht Hilfe?
Schutzgebühr:keine, suche Paten
Zuordnung: (Größe):Mischling-mittel - Vermittlungsbereich: Deutschland, bundesweit

Charakter: Rivera und ihr Freund Blacky sind nicht mehr in eine normale Familie vermittelbar. Sie leben auf einem Gnadenhof und suchen Paten, die helfen, ihr Futter zu bezahlen.
 






Beschreibung:  Update 15.03.2013

Heute Nacht mussten wir unseren Blacky über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Alles ging so schnell, vor ein paar Tagen schwollen die Lymphknoten an, er wurde sofort behandelt, aber es war nichts mehr zu machen. Gestern musste Blacky nach Krampfanfällen erlöst werden. Wir alle sind so unendlich traurig und hoffen sehr, dass es seine Schwester Rivera verkraften wird. Die beiden waren ein Leben Lang zusammen, niemals getrennt und haben sich aus Angst vor Menschen immer gegenseitig beschützt.

Einen besonderen Dank möchten wir seiner Gnadenhof-Mama Sandra Luther und ihrem Mann aussprechen. Danke das Ihr euch nun fast 5 Jahre um unseren Blacky gekümmert und ihn lieb gehabt habt. Danke dass ihr euch auch weiterhin um Rivera kümmert und ihr sie schon bald an einen neuen Partner gewöhnen wollt.

Wir drücken ganz feste die Daumen, das Sie einen neuen Partner akzeptieren wird und noch ein paar schöne Jahre bei Euch erleben darf.

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Update 01.02.2010
Blacky`s und Riveras`s Verhalten ist Fremden gegenüber unverändert,ein wenig Vertrauen haben sie nur der Gnadenhofbesitzerin gegenüber.
Von ihr nehmen sie Leckerchen entgegen und lassen sich auch Zecken entfernen.
Aus ihnen werden sicher niemals Schmusehunde werden und dort haben sie natürlich auch keine reelle Chance, sich an Menschen zu gewöhnen, außer an ihre Betreuerin. Durch ihre bittere Vergangenheit scheinen sie einfach nur froh zu sein, dass sie dort friedlich in ihrem Stall leben dürfen, ohne jeglichen Streß von aussen. Sie geniessen einfach nur ihr Futter und ihre Ruhe.
Seit einiger Zeit leben sie zusammen mit einem anderen Rüden.

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Update 15.02.09

Blacky und Rivera leben nun seid genau 15 Tagen auf dem Gnadenhof in Oberellen. Sie sind da vorerst in einem seperatem ca. 100 qm2 grossem Gehege untergebracht was komplett mit Heu, Hütten und Spielzeug ausgestattet ist. Sie toben da nun mittlerweile schon fröhlich im Gehege rum und lieben das Spielen mit Spielzeug, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Sobald sie Menschen sehen, die näher kommen, verbellen sie sie zunächst, aber mittlerweile wissen sie bereits, das die Menschen meistens Leckerchen in Form von Schweineohren mitbringen. Diese klauen sie bereits den Gnadenhofbesitzen blitzschnell aus den Händen und verschwinden ganz schnell in Ihren Unterschlüpfen. Auch ein Kennenlernen von anderen Bewohnern hat bereits durch den Zaun stattgefunden. Langfristig sollen Blacky und Rivera in eine kleiner Gruppe integriert werden. Wir hoffen sehr, dass sie irgendwann merken, dass Menschen gar nicht so schlimm sind und trotz Gnadenhofplatz ihre eigenen Zuhause finden.
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Die Geschichte von Blacky und Rivera ist einerseits furchtbar schwierig zu erklären und andererseits liegt alles so klar auf der Hand.

Wir wissen nicht was die beiden Panik Hunde zu dem gemacht haben was sie sind.
Nicht ängstlich, sondern panisch und völlig aufeinander fixiert.

Blacky und Riveras gesamte Vorgeschichte kenne wir nicht genau.
Sie lebten Jahre in einer Tötungsstation, aber schon als sie damals dort ankamen waren sie schwerst traumatisiert Hunde, die wie Vampire das Licht scheuten, der Anblick von Menschen war der blanke Horror.

Seit einiger Zeit leben sie nun auf einer Finca, mit vielen anderen Hunden zusammen.
Ihr Verhalten hat sich nur mäßig gebessert.
Der Versuch sie in eine Pflegestelle in Spanien zu bringen , scheiterte nach nur einer Nacht, da die beiden den kompletten Raum eineinder nahmen.

Wir wissen nicht, ob es Mutter und Sohn, Geschwister oder einfach nur zwei Seelen sind die sich einst das gleiche brutale Schicksal teilen mußten.

Zu Blacky:

Wenn ein Mensch sich ihnen naehert,nimmt er eine sehr aggressive Koerperhaltung ein, leicht geduckt, zum Absprung bereit,
gestraeubtes Fell und Gebell.
Geht der Mensch dann ohne Angst und mit ruhiger Stimme auf ihn zu, bekommt er Angst und laeuft an den Ort (hier Ecke vom Zwinger),
an dem er sich sicher fuehlt und an dem er nur von vorne angreifbar ist.
Immer sind es Ecken, in die er fluechtet.
Geht man dann weiter auf ihn zu, hoert er auf zu bellen, zu knurren, das Fell legt sich, das Gebell vestummt und er hat nur noch riesengrosse Angstaugen, laesst sich anfassen, sogar Zekcen entfernen.
Streicheln kennt er jedoch gar nicht.
Zitternd nimmt er Lekkerli aus der Hand.

Zu Rivera:
Hinter Blacky eng an ihn gedrückt Rivera.
Sie hat die ganze Zeit das Schauspiel beobachtet, sucht seinen Schutz, indem sie direkt hinter ihm herläuft und sich immer hinter ihn legt.
Ist er mal nicht in der Naehe, wobei es sich nur um Sekunden handelt, in denen sie "frei" ist, schaut sie einfach nur schweigend einen bittend an.
Streichelt man sie, zittert sie wie er und hat die gleiche Angst in ihren Augen.

Es liegt klar auf der Hand, das Blacky seine Rivera beschützt, ihr so aber die Möglichleit nimmt, Kontakt zu den Menschen aufzubauen.

Es wäre schön wenn Blacky ( vielleicht von einem suveränen Zweithund )lernen könnte, dass er angstfrei leben kann,
dass er sich um sich selber kuemmern kann, dass er wichtig ist.
Und er nicht unter dem Dauerstress steht, rivera vor allem und jeden beschützen zu müssen.

Rivera muss eine feste Bezugssperson haben, die sich intensiv um sie kuemmert,damit sie ihre Angst verliert und auch merkt, dass sie existiert.

Wenn kein Mensch in der Nähe ist, fühlen sie sich wohl, spielen mehr und mehr mit den anderen Hunden auf der Finca
und ihre Schwänze stehen fröhlich in den Himmel hinein.

Jedoch ist es für die beiden Zeit die Finca zu verlassen.
Deswegen suchen wir DRINGEND Endplätze oder Pflegstellen für die beiden.

Die ernsthafte Überlegung ist, die beiden wirklich zu trennen, um ihnen endlich ein Leben ohne Panik zu ermöglichen.
JEDOCH ist hier eins sehr wichtig, sie müssen definitv zusammen die Finca verlassen, da sonst der zurück gebliebene Teil des Duo´s auf die Suche geht und die Finca verlassen wird.  

Vermittlungsbereich: Bundesweit - Aufenthaltsort: 99819 Gnadenhof Oberellen - (Vereins)-Sitz: 50226 Frechen

 P A T E N S C H A F T
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