| | 25.02.2010 | 22:09 Uhr Eine aufmerksame Zoll-Streife stoppte am Donnerstag auf der Autobahn A 3 bei Geiselwind einen illegalen Hundetransport mit 38 Welpen.
Den Beamten vom Zoll war der Laster mit einem holländischen Kennzeichen vor allem wegen seines Sonnenschutzes aufgefallen. Als dann die Streife das von zwei Frauen besetzte Fahrzeug stoppte, entdeckten die Zöllner die lebendige Ladung: 38 junge Hunde, die laut Leiterin vom Kitzinger Tierheim Angela Drabant „mit allerlei Gerümpel“ auf der Ladefläche rumtappten oder -lagen. Die Hunde, alle so um die acht Wochen alt, decken ein breites Rasse-Sortiment ab – von Magyar Vizslas über Bassets oder Golden Retriever bis hin zu Spitzen oder Samojeden war für jeden Käufergeschmack alles dabei.
Die beiden Frauen im Laster leugneten gegenüber den Zöllnern – so Angela Drabant – jegliche Profitneigung. Angeblich sollten die Tiere aus illegaler Zucht stammen und in gute holländische Hände vermittelt werden, so eine Transporteurin.
Die Beamten gingen viel eher aber von einem illegalen Hunde-Transport aus: Die Tiere waren nicht gechipt und hatten auch keinen EU-Heimtierausweis. Und weil sie nicht geimpft waren, der Zoll eine Sicherheitsleistung verlangt, und auch noch eine größere Strafe – es dürfte sich um 2000 Euro handeln – im Raum stand, gerieten die beiden Hundetransporteurinnen in finanzielle Nöte.
Das Ende vom Lied: Mangels Geld übereignet die Holländerin als angebliche Besitzerin dem Kitzinger Tierheim die 38 Welpen und zahlte 230 Euro als Sicherheitsleistung. Vom Zoll wird zusätzlich ein Bußgeld folgen.
So niedlich die knuddeligen Kleinen auch sind. Vorerst werden sie nicht an Hundefreunde vergeben, sagt die Tierheimleiterin Angela Drabant. Die Tiere müssten erst noch geimpft und auf Krankheiten untersucht werden.
Quelle Mainpost: « L I N K »
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03.03.2010 | 18:15 Uhr Hundewelpen aus Tiertransport gerettet Das Kitzinger Tierheim platzt aus allen Nähten. Fast 40 Welpen aus einem illegalen Transport mussten versorgt werden - und suchen jetzt ein neues Zuhause.
Vergangene Woche hatte der Zoll einen Transport mit Hunden kontrolliert. 38 Tiere kamen zunächst in das Kitzinger Tierheim. Die Welpen verschiedener Rassen litten allesamt an Parasitenbefall und waren in keinem guten Zustand. Einige wurden inzwischen an Hilfsorganisationen für bestimmte Hunderassen abgegeben. 22 sind im Tierheim Kitzingen verblieben. Sobald sich ihre Konstitution stabilisiert hat können sie in den nächsten Tagen vermittelt werden.
So eine Menge Hunde zu versorgen gestaltet sich für das Tierheim natürlich schwierig. Daher sind die Tierfreunde in Kitzingen natürlich für Unterstützung dankbar.
Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.tierheim-kitzingen.de |
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