| | 25.02.2010 | 22:48 Uhr 20.000 Menschen aus Europa sind schockiert und protestieren gegen das System der organisierten Tierquälerei
Deportation, Zukunft im Versuchslabor, illegaler Hundehandel – das sind die Schlagworte, mit denen italienische Tierschutzorganisationen immer wieder versuchen, Hilfsaktionen europäischer Tierschutzvereine zu unterbinden. Damit ist jetzt Schluss. Tierschutzorganisationen aus Deutschland und der Schweiz äußern sich zu allen Vorwürfen in einer Pressekonferenz.
Schlagzeilen, wie sie in der jüngsten Vergangenheit immer wieder zu lesen waren, können sicherlich nur den einen Zweck verfolgen , die Sache Hund als lukrative Einnahmequelle im Land zu belassen und den Blick darauf zu erschweren.
Viele italienische Gemeinden verfügen über Tierheime. Sicher gibt es darunter auch einzelne Heime die Verantwortungsvoll geführt werden, die Mehrzahl der Tierheimbetreiber verfolgt jedoch andere Ziele.
Diese Ziele lassen sich jedoch nur so konsequent verfolgen, wenn es niemanden gibt, der die dortigen Zustände anklagt. Der Gedanke liegt daher sehr nah, das die Gemeindeverwaltungen mit ihren dazu gehörenden Kontrollorganen, wie der Polizei, Corpo Forestale u. ä. , sowie die dort arbeitenden Amtstierärzte durchaus in dieses System eingebunden sind, mit allen sich daraus ergebenen Vorteilen.
Die Tierheimbetreiber bekommen – je nach Verträgen mit den entsprechenden Gemeinden – zwischen 1 Euro bis 4 Euro / Tag / Hund. Das heißt : Ein „Tierheim“ mit 1000 Hunden bringt dem Betreiber bis zu 4000.- Euro/ Tag, also durchschnittlich 120.000 Euro im Monat, also ca. 1.440.000 Euro im Jahr. Mit reduzierter Fütterung, fehlender medizinischer Versorgung und minimalem Platzangebot erhöht sich somit der Reingewinn.
Seit Jahren kursieren Gerüchte und Vermutungen über den verborgenen lukrativen Handel mit Hunden aus italienischen Tierheimen zur Vivisektion in die Schweiz und nach Deutschland. Wir dokumentieren diesen Handel mit Fakten und Bildern. Warum gibt es diese Hundeexporte? Was geschieht wirklich? Wie funktioniert das „System Canile“? Wer verdient daran? Dokumentation der Skandale der letzten 18 Jahre. Was hat das Tierschutzgesetz 281 gebracht?
Tierschützer sind für die Betreiber von Tierhöllen geschäftsschädigend. Sie werden beschimpft, und mit bösartigen Unterstellungen belegt. Die Hilfsprojekte werden enorm erschwert und den Tieren bleibt der Weg in ein sicheres Zuhause verschlossen. Dies werden die Tierschutzorganisationen nicht mehr kommentarlos hinnehmen.
20.000 Menschen aus Europa sind schockiert und protestieren gegen das System der organisierten Tierquälerei und den Vollzug des Tierschutzgesetzes L.Q. 281 von 1991in Italien. Tourismus- Boykott in Apulien. Ein offener Brief an Behörden – eine internationalen Kampagne für italienische Hunde.
Am 4.März findet in Bari/Italien eine Aufklärungskonferenz statt, die von CICTO.ORG organisiert und von anderen Tierschutzorganisationen u.a. der Pfotenhilfe-Europa (PHE) und RespekTiere unterstützt wird.
Ansprechpartner dazu: Stefan Weber – info@stie.ch www.stie.ch
Dr. Roland Eichler – .r.eichler@pfotenhilfe-europa.eu www.pfotenhilfe-europa.eu
Autor: Britta Berkenfeld EMail: b.berkenfeld@pfotenhilfe-europa.eu Internet: « L I N K » Telefon: 02873/919237 Mobil: 0174 9863701
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