| | 08.03.2010 | 09:05 Uhr Die Chamer Polizei hat einen besonders grausamen Fall von Tierquälerei geklärt. Ein 19-jähriger hat gestanden, seinen krebskranken Hund angeleint in einem Waldstück ausgesetzt zu haben. Seine Begründung: „Ich habe die Kosten für eine Einschläferung nicht aufbringen können.“
Der Fall war so grausam, dass er viele Chamer und Tierschützer lange beschäftigt hat. Nach zahlreichen Hinweisen hat die Polizei nun einen 19-jährigen Mann gefasst, der gestanden hat, seinen Hund ausgesetzt zu haben.
Nach dem Hinweis eines Jägers hatte die Polizei am 01.03.2010 auf einem Feldweg zwischen Katzbach und dem Waldstück zwischen Rötzer und Katzbacher Straße einen toten Hundemischling gefunden, der dort wohl schon einige Zeit gelegen haben musste. Er lag auf einer blauen Decke und war angeleint qualvoll verdurstet.
Aufgrund umfangreicher Ermittlungsarbeit konnte der Hundehalter, der seinen Hund ausgesetzt hatte, ermittelt werden. Es handelt sich um einen 19-jährigen Mann aus dem Stadtgebiet Cham. Der junge Mann wurde am Freitag vorläufig festgenommen. Er hat die Tat gestanden.
Als Motiv nannte er Geldmangel. Die Kosten für die Einschläferung des Hundes, der an Krebs erkrankt war, konnte er nicht aufbringen. Aus der Bevölkerung waren zahlreiche Hinweise eingegangen. Der Vorsitzende des Tierschutzvereines Jörn Hund hatte in einem Leserbrief nicht nur sein Entsetzen über einen derart unnötigen Vorgang geäußert, sondern auch aus privaten Mitteln 250 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen.
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Quellen: Chamer Polizei fasst Hundequäler und klärt grausamen Fall von Tierquälerei « L I N K »
Leserbriefe: Grausame Tat « L I N K »
Hund im Wald an Strauch gebunden: Das Tier verdurstete qualvoll « L I N K »
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