| | 26.08.2010 | 07:57 Uhr Ein Einsatz führte Polizeibeamte am Mittwoch in eine stark verschmutzte Wohnung in Gesundbrunnen. Gegen 11 Uhr wurden die Polizisten des Abschnitts 36 in die Prinzenallee alarmiert, da das Ordnungsamt und der Amtsveterinär von der 60-jährigen Mieterin nicht eingelassen wurden.
Nachdem Polizei und Veterinär die Wohnung betreten hatten, bot sich ihnen ein Bild der Verwahrlosung: insgesamt 16 Katzen und zwei Hunde befanden sich verteilt in den zwei Zimmern der Wohnung, auf deren Fußboden und Inventar Kot- und Urinreste der vernachlässigten Tiere zurückgeblieben waren. Auch einige Stadttauben und Mäuse hielten sich in den Räumen auf.
Die Katzen und ein Dackelmischling wurden sichergestellt und in die Tiersammelstelle Lichtenberg gebracht. Der ebenfalls in der Wohnung gefundene zweite Hund musste wegen festgestellter schwerer Erkrankungen sofort eingeschläfert werden. Gegen die Mieterin wird nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt und ein Tierhalteverbot für die Zukunft erwirkt.
Die zuständige Wohnungsbaugesellschaft ist ebenfalls eingebunden und trägt für die Wiederherstellung eines bewohnenswerten Zustands der Mieteinheit Sorge.
Quelle Pressemeldung Polizei Berlin vom 25.08.2010 « L I N K »
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