Anzeigendatum: |
02.04.2025, 01:11
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ID: |
1012934 |
Name: |
Arriel |
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Rasse: | Mischling |
Geschlecht: | Hündin | Alter: |
01.07.2023 |
Farbe: | weiss | Schulterhöhe: | 56 cm | Handicap: | nein | Krankheiten: | keine bekannt | Vermittlungsgebühr: | 390,- € + 110,- € Transportkostenbeteiligung | Lebensabschnitt: | Erwachsen |
Beschreibung: Arriel - aller guten Dinge sind drei
Update März 2025- Weißt du, ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als ich zum ersten Mal darüber geschrieben habe, wie es mir im Lager ging. Ich war noch ein kleines Hundekind, mit neugierigen Augen, die die Welt entdecken wollten.
Ich heiße Arriel, bin eins der 3 Kinder und unsere Mama, das ist die tapferen Arleene, und zusammen mit ihr landeten wir im Lager, als wir gerade eine Woche alt waren. Es war ein Schock, eine Welt voller Kälte und Dunkelheit, ohne die Wärme einer gemütlichen Ecke oder den Duft von frischem Gras. Das Lager, in dem wir mit Mama lebten, war wie ein graues, kaltes Gefängnis. Keine bunten Spielsachen, keine weichen Decken, keine weichen Kuschelhöhlen. Stattdessen nur harte Gitterstäbe, die unser Zuhause ausmachten. Der Raum war eng, viel zu eng, und wir liefen ständig umeinander, unsere kleinen Pfötchen tippelten über den kalten Boden. Die Luft roch nach Staub und alten, verschlossenen Räumen. Doch da war Mama, die immer bei uns war. Ihre flauschige Schnauze berührte sanft unser Fell, ihre Wärme war das Einzige, was uns noch ein wenig Trost schenkte. Ihre Augen leuchteten mit Liebe, auch wenn der Rest der Welt uns dunkel erschien.
Eineinhalb Jahre später – und immer noch hier. In diesem schrecklichen Loch, das uns wie ein dunkles, kaltes Ungeheuer umschlingt. Nichts hat sich verändert. Die Wände sind immer noch grau, die Gitterstäbe immer noch scharf und unbarmherzig, wie ein Käfig, der uns in seinen eisernen Fängen hält. Der Boden ist immer noch hart, der kalte Beton beißt sich in unsere Pfoten, und die Luft ist stickig, erfüllt von einem faulen, abgestandenen Geruch. Ich kann die Zeit fühlen, wie sie sich an uns festkrallt – wie sie uns langsam, ganz heimlich entgleitet. Wir sind größer geworden, unsere Körper strotzen vor Energie, doch hier gibt es keinen Platz, um zu rennen. Wir stolpern ineinander, immer auf der Suche nach einem Fleckchen, wo wir uns wenigstens etwas wohler fühlen könnten. Aber Vermittlung: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Italien,AR
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