| Anzeigendatum: |
30.11.2025, 14:35
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| ID: |
1036518 |
| Name: |
Must |
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| Rasse: | Epagneul Breton-Setter-Mischling |
| Geschlecht: | Rüde | | Alter: |
ca. 20.11.2023 |
| Farbe: | weiß mit schwarz | | Schulterhöhe: | ca.47 cm | | Handicap: | nein | | Krankheiten: | keine bekannt | | Vermittlungsgebühr: | 550 € | | Lebensabschnitt: | Erwachsen | Charakter: Steckbrief
Name: Must
Geboren: ca. 20.11.2023
Rasse: Epagneul Breton-Setter-Mischling
Geschlecht: männlich
Schulterhöhe: ca. 47 cm
Gewicht: ---
Kastriert: ja
Geimpft: ja
Gechippt: ja
Farbe: weiß mit schwarz
Mittelmeerkrankheiten: Test folgt nach Einreise
Krankheiten: keine bekannt
Katzenverträglich: unbekannt
Hundeverträglich: ja
Kinder: unbekannt
Handicap: nein
Aufenthalt: L.I.D.A. Olbia, Sardinien
Zuhause: ja
Pflegestelle: ja
Paten: nein
Geeignet für: nein
Garten: ja
Zweithund: ja, souveräner Ersthund
Hundeschule: ja
Jagdtrieb: unbekannt
Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.
Beschreibung: Must – Auf der Suche nach Sicherheit
Was ist mir passiert?
Die genaue Geschichte von Must und seinem Bruder Marte kennen wir leider nicht – aber ihre Vergangenheit hat deutliche Spuren hinterlassen. Beide wurden allein auf der Straße gefunden, abgemagert, orientierungslos und ohne jemanden, der sich um sie kümmerte. Es liegt nahe, dass sie aus einem Wurf unerwünschter Jagdhunde stammen – ein trauriger, aber häufiger Fall auf Sardinien. Viele Jäger kastrieren ihre Hündinnen nicht, und Welpen werden oft einfach sich selbst überlassen.
Wo bin ich?
Must lebt in unserem Kooperationstierheim, der L.I.D.A. in Olbia. Hier werden täglich über 700 Hunde versorgt – in einer Umgebung, die laut, hektisch und voller Stress ist. Must befindet sich auf der sogenannten Vorpiazza, einem Bereich, den frisch kastrierte Hunde bewohnen, bevor sie zurück in ihre regulären Gehege ziehen. Diese Zone wird regelmäßig von Menschen durchquert – doch trotz dieser „Alltagskontakte“ bleibt Must tief verunsichert. Fremden Menschen gegenüber ist er misstrauisch und weicht ihnen konsequent aus. Nach unserer Beobachtung im Oktober zeigt sich: Must ist nicht nur scheu, sondern regelrecht gestresst, sobald er sich beobachtet fühlt. Er ist fast ständig auf der Flucht.
Wie bin ich?
Must ist ein sensibler, sehr vorsichtiger Rüde, der in seiner Angst gefangen ist. Sein Verhalten zeigt deutlich, wie wenig Vertrauen er bislang fassen konnte. Er beobachtet, bleibt auf Distanz, sucht Schutz bei seinen Artgenossen oder zieht sich zurück.
Bei den vertrauten Pflegerinnen vor Ort zeigt sich jedoch bereits eine vorsichtige Annäherung – er wirkt offener, lässt sich in ihrer Gegenwart eher blicken und nimmt kleine Routinen wahr. Diese zarten Signale machen Hoffnung und zeigen, dass in einem passenden Umfeld Entwicklung möglich ist.
Trotz seiner tiefen Unsicherheit ist Must kein aggressiver Hund – seine Rückzugsstrategie zeigt, dass er keine Konfrontation sucht. Vielmehr fehlen ihm bislang jegliche positiven Erfahr
Vermittlung: Bundesweit - Aufenthaltsort: L.I.D.A. Olbia, Sardinien
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