| Anzeigendatum: |
14.03.2026, 15:03
|
| ID: |
1046387 |
| Name: |
Cimbro |
|
 |
| Rasse: | Mischling |
| Geschlecht: | Notfall/Rüde | | Alter: |
01.10.2015 |
| Farbe: | schwarz-braun | | Schulterhöhe: | ca. 48cm | | Handicap: | nein | | Krankheiten: | Ehrlichiose | | Vermittlungsgebühr: | nach Absprache + 110,-€ Transportkostenbeteiligung | | Lebensabschnitt: | Senior |
Beschreibung: Cimbro - Ab jetzt nur noch Liebe, Goldstaub und Sonnenschein
Update März 2026 - Wenn der Rückruf fehlt
Du weißt, wie ein Jagdhund reagiert, wenn „sein Mensch“ ruft: Kopf hoch, Ohren auf Empfang, der ganze Hund plötzlich bei dir. Cimbro kennt dieses Prinzip. Cimbro hat dieses „am Menschen hängen“ irgendwo tief drin noch gespeichert. Nur dass in seinem Leben vermutlich lange nicht „Komm“, sondern eher „funktionier“ gegolten hat. Was er nicht kennt, ist der Rückruf, der wirklich zählt: „Komm nach Hause.“
Denn unser Senior ist jetzt seit fünf Monaten auf der Homepage – und er wartet noch immer auf sein Zuhause. Fünf Monate sind für einen jungen Hund „naja, wird schon“. Für einen alten Jagdhund ist das nicht einfach „noch ein bisschen Geduld“. Das ist Zeit, die nicht zurückkommt. Zeit in einer kahlen Betonzelle läuft anders: jeder Tag gleich, nur der Körper wird müder und die Hoffnung muss mehr arbeiten.
Unsere Tierschützer durften Cimbro wieder besuchen. Das ist die Info, die wir dir mitgeben können – und sie ist wichtig, weil sie zeigt, dass Cimbro noch nicht aufgegeben hat. Er ist vorsichtig, ja. Kein Wunder. So als würde er zuerst prüfen, ob wieder Erwartungen kommen, die er nicht erfüllen kann. In einer großen, lauten Anlage, in einer kargen Betonzelle, ohne Bewegung und keiner echten Zuwendung ist diese Vorsicht kein „Problem“, sondern Selbstschutz.
Und dann passiert etwas, das man bei sensiblen Jagdhunden gut kennt: Sobald der Druck raus ist, wird er klarer. Wenn Cimbro merkt, dass du nichts von ihm „haben“ willst , du ihn nicht drängst, nicht ziehst, nicht „durchsetzen“ willst, keine Unterordnung, kein Funktionieren – dann er entspannt er. Dann sucht er Kontakt. Als würde er sagen: „Okay. Ich schau mir das an. Aber bitte fair.“
Die Leine kennt er ebenfalls– nur fühlt sie sich für ihn nicht wie Sicherheit an. Eher wie ein altes Wort, das früher Druck bedeutete. Die Tierschützer beschrieben, dass er Angst bekam, sobald man ihn in eine bestimmte Richtung lenk Vermittlung: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Italien,FT
|