| Anzeigendatum: |
10.06.2026, 15:57
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| ID: |
1054529 |
| Name: |
Melue |
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| Rasse: | Maremmano Mischling |
| Geschlecht: | Welpe/Hündin | | Alter: |
01.11.2025 |
| Farbe: | beige | | Schulterhöhe: | eher mittelgroß werdend | | Handicap: | nein | | Krankheiten: | keine bekannt | | Vermittlungsgebühr: | 445,-€ + 125,-€ Transportkostenbeteiligung | | Lebensabschnitt: | Jungtier |
Beschreibung: Melue - Wiesen, Felder, den Horizont berühren
Die Geschwister Melue und Meloch sind mit circa neun Wochen in ein Canile gekommen. Hoffen wir, dass sie bis dahin bei ihrer Mutter und noch eventuell bei wahrscheinlich existierenden Geschwistern verbleiben durften, bevor sie eingeliefert worden sind. Ihre Aufgabe dort besteht darin, den Betreibern durch ihr Dasein Geld einzubringen. Um den höchstmöglichen Gewinn nicht zu schmälern, sollen sie natürlich weder krank werden noch zu viel des minderwertigen Futters verbrauchen. Sterben wäre eine wirtschaftlich schlechte Option und die Vermittlung und damit der Verlust der jungen Geldmaschinen auch.
Jetzt kommen Sie ins Spiel, liebe interessierte Leser. Sie können hier einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Denn: die beiden Geschwister haben im Gegensatz zu vielen anderen Hunden hier eine Identität, Namen, eigene Videos und die Erlaubnis bekommen, aus dem dreckigen Gehege herausgeholt zu werden.
Doch, wo wir grade über die Identität schreiben…wer sind die beiden eigentlich und was könnte sie zu genau Ihrem Begleiter machen?
Sie sind optisch und demnach wohl auch genetisch Herdenschutzhunde. Maremmanen. Stolze, unabhängige und trotzdem dem Menschen gefällig sein wollende, intelligente Tiere, die auf Augenhöhe mit dem Menschen als Partner interagieren möchten.
So wurden sie für das Bewachen und Beschützen von Herden gezüchtet.
Hier sehen wir aber nicht fröhliche, zutrauliche Welpen, sondern zutiefst verunsicherte Hundekinder, die entweder kaum Kontakt zu Menschen hatten oder vielleicht sogar schlechte Erfahrungen gemacht haben. Auf Berührungen reagieren die beiden erst einmal mit einer Starre; sie versteinern und hoffen, dass es vorbei geht. Auch wenn der Körper sich nicht mehr bewegt, rast das kleine Herz sicher umso mehr. Die Erfahrung, dass das Berühren durch die Tierschützer auch bei längerer Dauer nicht schmerzhaft oder besitzergreifend wird, scheint beide Hunde zu ermuntern, wenigstens einmal an der Han Vermittlung: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Italien,FT
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