| Anzeigendatum: |
17.06.2026, 17:52
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| ID: |
1055199 |
| Name: |
Urbina |
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| Rasse: | Deutscher Schäferhund |
| Geschlecht: | Notfall/Hündin | | Alter: |
23.04.2016 |
| Farbe: | braun-schwarz | | Schulterhöhe: | ca. 63cm | | Handicap: | nein | | Krankheiten: | Brustkrebs und beidseitige Keratokonjunktivitis sicca | | Vermittlungsgebühr: | nach Abspache + 125,- € Transportkostenbeteiligung | | Lebensabschnitt: | Senior |
Beschreibung: Urbina - ...wenn man ihnen nur den Schmerz nehmen kann
„Das Wenige, das du tun kannst, ist viel, wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst“. (Albert Einstein)
Es sind so viele, die weggesperrt ihr Leben verbringen, ohne dass jemals irgendjemand erfährt, dass es sie überhaupt gibt … und doch treffen uns manche Schicksale so unvermittelt und tief, dass uns die Worte fehlen. Vielleicht, weil der Schmerz darin so klar sichtbar ist.
Urbina ist alt und sehr krank. Sie sieht kaum noch. Und ausgerechnet jetzt, in einer Zeit, in der sie Schutz und Fürsorge bräuchte, hat sie alles verloren. Es ist dieser Gedanke, der kaum zu ertragen ist: Dass ein Hund zehn Jahre lang an der Seite eines Menschen lebt, und dann gerade in seiner größten Verletzlichkeit zurückgelassen wird.
Die Geschichten unserer Hunde machen fast immer traurig. Einige tun körperlich weh. Aber Urbinas Geschichte lässt einem das Herz schwer werden. Die alte Schäferhündin hat Brustkrebs bekommen und leidet dazu noch an einer schmerzhaften Entzündung der Horn- und Bindehaut (Keratokonjunktivitis sicca). Letztere führt am Ende zu Erblindung und Urbina scheint schon kurz davor zu stehen. …Über die Folgen der unbehandelten Krebserkrankung müssen wir sicher nicht viel sagen …
Ganz zu schweigen von den Schmerzen, die sie im Moment schon haben wird und die an dem Ort, an dem sie nun sein muss, nicht gelindert, sondern stattdessen von Tag zu Tag stärker werden.
Und weil das alles noch nicht grausam genug scheint, hat ihr ihre schwindende Sehfähigkeit zudem noch eine Einzelzelle beschert. Seit beinahe vier Monaten sitzt sie dort nun. Ohne irgendwelchen Kontakt zu Menschen oder anderen Hunden. Doch schauen Sie sie an – sie lässt sich artig aus ihrer Zelle führen als die Tierschützer kommen. Läuft problemlos an der Leine, setzt sich auf eine leise Bewegung brav hin und lauscht aufmerksam den Geräuschen um sie herum. Auch ihre Selbstsicherheit scheint sie noch nicht verloren zu haben.
Sie Vermittlung: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Italien,FT
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