| Anzeigendatum: |
20.06.2026, 14:52
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| ID: |
1055443 |
| Name: |
Galvion |
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| Rasse: | Mishling |
| Geschlecht: | Notfall/Rüde | | Alter: |
01.02.2022 |
| Farbe: | braun | | Schulterhöhe: | ca. 47cm | | Handicap: | nein | | Krankheiten: | Leishmaniose | | Vermittlungsgebühr: | 390,- € + 125,- € Transportkostenbeteiligung | | Lebensabschnitt: | Erwachsen |
Beschreibung: Galvion - NOTFALL - Auf der Suche nach Helden und Heldinnen des Jahres
Frage: Was macht man mit seinem Hund, wenn er krank wird?
Antwort a): Man bringt ihn in ärztliche Obhut, versucht, ihm zu helfen, ihn zu heilen oder seinen Zustand mindestens zu stabilisieren.
Oder Antwort b): Man erspart sich Kosten und Umtriebe und bringt seinen kranken Hund in ein Hundegefängnis, auf Nimmerwiedersehen. Ist ja nur ein Tier.
Galvion heißt unser bildhübscher, gesundheitlich angeschlagener, viel zu dünner Rüde, dessen ehemalige «Besitzer» sich für Antwort b) entschieden hatten. Vermutlich, nachdem Galvion ihnen zwei, drei Jahre als treuer Begleiter, vielleicht sogar als geführter Jagdhund, gedient hatte. Woher wir wissen, fragen Sie sich vielleicht, dass Galvion mal eine «Familie» hatte, wo doch die Vergangenheit fast aller Canile-Hunde eine unbekannte Größe ist? Wir wissen es von Galvion höchst persönlich! Denn wenn er ein Streuner gewesen wäre, dann würde er nicht wie eine Eins an der Leine gehen, wäre in Anwesenheit von fremden Menschen eher nicht ganz so anhänglich und total freundlich und ließe sich von diesen Unbekannten auch nicht zwingend anfassen. Doch unser Galvion schon. Eben. Das haben uns die mit uns befreundeten Tierschützer erzählt, die Galvion im Mai 2026 das erste Mal besuchen durften. Da war er rund drei Monate in seiner Zelle eingesperrt, ohne Auslauf, ohne sich seinen Weg durch eine Wiese erschnüffeln zu können, ohne menschliche Zuwendung und ohne medizinische Versorgung.
Letzteres ist verheerend, denn Galvion bräuchte ganz dringend Hilfe. Er wurde bei Eintritt in sein Gefängnis positiv auf Leishmaniose getestet, dabei handelt es sich um eine so genannte Mittelmeerkrankheit. Um den Zustand eines an Leishmaniose erkrankten Hundes zu verbessern oder mindestens zu stabilisieren, braucht es in den allermeisten Fällen «nur» regelmäßige Kontrollen bei der Tierärztin und ein sehr kostengünstiges Medikament, das der Hund täglich bis an sein Lebensende einnehmen Vermittlung: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Italien,FT
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