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Name: LOLO - Angsthund

Rasse:Mischling
Geschlecht:Notfall/Rüde
Alter: ca. 11/2013
Farbe:schwarz-braun
Schulterhöhe:ca. 48 - 52 cm
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Impfungen:Ja
Mittelmeercheck:Ja
Patenschaft gesucht:Möchten Sie mein Pate werden?
Zuordnung: (Größe):Mischling-mittel
    
Interesse?Zu den Kontaktdaten!

Charakter:

ängstlich  

weitere Bilder:

Beschreibung:

LOLO
Rüde
Rasse: Mischling
Alter: geb. ca. 11/2013
Größe: ca. 48 - 52 cm
In der Tierpension seit: Februar 2014

Bevor wir Euch etwas über diesen Hund erzählen, möchten wir ein paar Zeilen zum Thema Angsthunde schreiben. Denn Lolo ist einer dieser Angsthunde...

Meistens sind diese Hunde ohne menschlichen Kontakt oder mit negativen Erfahrungen durch Menschenhand aufgewachsen und sitzen teilweise schon viele Jahre im Tierheim, weil es sehr schwer ist, die richtigen Menschen für sie zu finden. Diese Hunde haben sehr viel Angst, brauchen lange um Vertrauen aufzubauen, kennen manchmal nur das Gelände des Tierheims und waren noch nie oder nur selten außerhalb des Tierheims. Sie kennen es nicht in einem Haus zu leben, im Auto mitzufahren, an der Leine zu laufen -. eben nichts, was ein "normaler" Hund kennt.

Wer sich für einen Angsthund entscheidet, nimmt einen Hund bei sich auf, der nichts kennt und vor allem und jedem Angst hat. Man muss ihm die Zeit geben, die er braucht, ihn immer wieder positiv bestärken und die kleinen Fortschritte zu schätzen wissen.

Grundvoraussetzung für einen Angsthund ist ein Haus mit einem eingezäunten und ausbruchsicheren Garten. Die Hunde kennen es nicht spazieren zu gehen. Sie müssen deswegen die Möglichkeit haben, in den Garten gehen zu können, bis sie sich an Halsband, Sicherheitsgeschirr und Leine gewöhnt haben.

Ein sicherer Ersthund ist eine weitere Voraussetzung. An ihm kann sich der Angsthund orientieren und lernen, dass er nicht vor allem Angst haben muss. Es wird ihm Sicherheit geben, wenn er einen Artgenossen hat. Meistens sind Angsthunde sehr soziale Hunde im Umgang mit anderen Hunden und es hilft ihnen sehr, wenn einer in ihrer Nähe ist.

Wir wünschen uns sehr, dass unsere Angsthunde nicht den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen müssen. Sie sollen die Chance bekommen, auch die schönen Seiten eines Hundelebens kennenzulernen - bei Menschen, die sich mit Angsthunden auskennen, die ihnen Zeit geben, Geduld haben und wissen, dass es sich lohnt ihnen eine Chance zu geben.

Bei weiteren Fragen stehen wir Euch gerne zur Verfügung.

Hallo ihr Lieben,

Mein Name ist Lolo und ich lebe schon sehr lange hier in Spanien in einer Tierpension.

Bevor ich hier her gekommen bin, habe ich zusammen mit meiner Mutter auf der Straße am Rande von Granada gelebt. Ich war noch ein Welpe, als eines Tages eine Frau vorbeikam und mich eingefangen hat. Meine Mutter ist geflüchtet und so nahm die Tierfreundin nur mich mit, um mich zu retten. Sie brachte mich in eine Tierpension, in der ich nun schon sehr lange lebe und darauf warte dass mir jemand ein neues Zuhause schenkt.

Ich habe vor Menschen viel Angst und gehe am Anfang immer erst einmal auf Abstand. Wenn ich jemanden schon mehrmals gesehen habe und merke, dass mir nichts passiert, dann fasse ich Vertrauen und lasse mich auch anfassen.

Hier in der Tierpension lebe ich mit vielen anderen Hunden zusammen. Es sind Mädels und Jungs und ich verstehe mich sehr gut mit ihnen. Wenn die anderen Hunde miteinander spielen, lege ich mich aber doch lieber in eine Ecke und schaue ihnen zu. Ich selbst bin nämlich eher ein ruhiger Zeitgenosse und genieße lieber die Sonne, während die anderen durch die Gegend toben. Es wäre schön, wenn Ihr schon einen Hund habt, an dem ich mich orientieren kann, und der mir dabei hilft die Angst vor fremden Dingen zu verlieren, denn ohne den kann ich leider nicht bei Euch einziehen :-(.

Meine Hundekollegen werden auch immer mal wieder von Tierfreunden zu einem Spaziergang abgeholt, aber ich war noch nie dabei. Ich kenne es nicht, dass man mir ein Halsband oder Geschirr anzieht und mich an eine Leine nimmt. Es macht mir Angst, weil es etwas Neues für mich ist, und ich werde Zeit brauchen um es zu lernen. Auch dabei würde mir ein Hund helfen, der das schon kann und mir zeigt, dass ein Spaziergang etwas Tolles ist. Ich brauche einen eingezäunten und gesicherten Garten, in dem ich mich anfangs bewegen kann, bis ich das mit dem Spazierengehen gelernt habe.

Ich bin auf der Suche nach Menschen, die sich mit ängstlichen Hunden - wie ich einer bin- auskennen. Wenn ich genügend Zeit bekomme, dann kann ich langsam Vertrauen aufbauen und sicher noch viel lernen. Man darf mich nur nicht bedrängen, denn dann bekomme ich nur noch mehr Angst. Aber mit Geduld und Liebe kann ich mich zu einem tollen und treuen Begleiter entwickeln.

So Ihr Lieben, wenn Ihr Erfahrung im Umgang mit ängstlichen Hunden habt, einen sicheren Ersthund besitzt, an dem ich mich orientieren kann, und einen ausbruchsicheren Garten an einem Haus in ländlicher Gegend, dann meldet Euch bitte schnell!

Bis hoffentlich bald,
Euer Lolo

Ausreise:
Lolo ist bei Übergabe entwurmt, geimpft, gechipt und kastriert und wird vor seiner Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Informationen zum Tierheim Albolote:
Albolote ist eine Kleinstadt in Spanien, auf dem andalusischen Festland. Täglich werden hier ca. 300 Hunde und ca. 100 Katzen versorgt. In Albolote wird nicht getötet!

Wir sind eine private Tierschutzorganisation und deshalb angewiesen auf Spenden. Es gibt nur eine fest angestellte Mitarbeiterin, alle anderen Helfer sind ehrenamtlich im Tierheim tätig. Alle zusammen stecken viel Zeit, Engagement und Liebe in das „Projekt Albolote“. Wir arrangieren Tierheimfeste in der Stadt, klären über Kastrationen auf, besuchen mit den Hunden Altenheime, Kindergärten usw. und informieren über Tierschutz ganz allgemein. Es soll sich auch langfristig etwas ändern in Spanien!

Bei der Mühe die sich wirklich ALLE geben, ist Albolote trotzdem kein schöner Ort für unsere Schützlinge. Eigentlich immer voll besetzt, laut, eng. Es gibt viele Zwingeranlagen und zwei sehr beengte Katzenbereiche. Wegen der vielen Tiere haben unsere Hunde nur täglich zwei Stunden Freilauf, während ihre Zwinger gereinigt werden. Zum Teil müssen wir sogar die Waschküche und Vorratsräume belegen, wenn das Tierheim mal wieder aus allen Nähten platzt, was in letzter Zeit eigentlich ständig der Fall ist.

Also bestenfalls ein Dach über dem Kopf und Versorgung, mehr können wir nicht bieten. Ein Tierheim eben – aber ganz sicher kein Zuhause und kein Ort, an dem irgendein Tier sein Leben verbringen sollte! Die meisten unserer Schützlinge haben nur eine Chance (auch aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien), wenn sie ins europäische Ausland vermittelt werden können. Hierzulande finden sich immer weniger Menschen, die einen Hund oder eine Katze adoptieren können/möchten.

Ohne Vermittlungen ist dauerhaft kein Tierschutz möglich. Deshalb arbeiten ALLE Helfer und Helferinnen in Spanien und Deutschland Hand in Hand zusammen um die Hunde und Katzen DIREKT aus dem Tierheim in ein schönes Zuhause vermitteln zu können.  



weitere Informationen:

Datum: Sa, 18.06.2016, 12:45 - Besucher: 1482
Schutzgebühr: 350,00 Euro inclusive Transportkosten
Vermittlungsbereich: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Albolote - (Vereins)-Sitz: 18220 Albolote/ Granada

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E-Mail Kontakt:* tierheim.albolote@gmx.deDeutschland
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