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Name: CLARA Angsthund

Rasse:Mischling
Geschlecht:Notfall/Hündin
Alter: ca. 9/2014
Farbe:weiß-hellbraun
Schulterhöhe:ca. 47 cm
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Impfungen:Ja
Mittelmeercheck:Ja
Patenschaft gesucht:Möchten Sie mein Pate werden?
Zuordnung: (Größe):Mischling-mittel
    
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Beschreibung:

ANGSTHUND
CLARA
Hündin
Rasse: Mischling
Alter: geb. ca. 9/2014
Größe: ca. 47 cm
Besonderheiten: Angsthund
Im Tierheim seit: 6/2016

Die bildschöne Clara sucht dringend Angsthund-erfahrene Menschen...

Bevor wir etwas über diesen Hund erzählen, möchten wir ein paar Zeilen zum Thema Angsthunde schreiben. Denn Clara ist einer dieser Angsthunde :-(.

Meistens sind diese Hunde ohne menschlichen Kontakt oder mit negativen Erfahrungen durch Menschenhand aufgewachsen und sitzen teilweise schon viele Jahre im Tierheim, weil es sehr schwer ist, die richtigen Menschen für sie zu finden. Diese Hunde haben sehr viel Angst, brauchen lange um Vertrauen aufzubauen, kennen manchmal nur das Gelände des Tierheims und waren noch nie oder nur selten außerhalb des Tierheims. Sie kennen es nicht in einem Haus zu leben, im Auto mitzufahren, an der Leine zu laufen -. eben nichts, was ein "normaler" Hund kennt.

Wer sich für einen Angsthund entscheidet, muss sich darüber im Klaren sein, dass es eine große Aufgabe sein wird, diesem Hund mit viel Geduld und Liebe alles zu zeigen und beizubringen. Es kann Jahre dauern, bis er sich sicher fühlt und sich so verhält, wie man es von Familienhunden kennt. Es kann sein, dass er sich in einer sicheren Umgebung schnell einlebt und dazulernt. Aber es kann eben auch sein, dass es sehr lange dauert. Wir können und wollen das nicht schön reden, denn davon hat weder der Mensch noch der Hund etwas. Ein Angsthund muss sich auf seinen Menschen verlassen können, er muss sich sicher fühlen und darf nicht bedrängt werden.

Wer sich für einen Angsthund entscheidet, nimmt einen Hund bei sich auf, der nichts kennt und vor allem und jedem Angst hat. Man muss ihm die Zeit geben, die er braucht, ihn immer wieder positiv bestärken und die kleinen Fortschritte zu schätzen wissen.

Grundvoraussetzung für einen Angsthund ist ein Haus mit einem eingezäunten und ausbruchsicheren Garten. Die Hunde kennen es nicht spazieren zu gehen. Sie müssen deswegen die Möglichkeit haben, in den Garten gehen zu können, bis sie sich an Halsband, Sicherheitsgeschirr und Leine gewöhnt haben.

Ein sicherer Ersthund ist eine weitere Voraussetzung. An ihm kann sich der Angsthund orientieren und lernen, dass er nicht vor allem Angst haben muss. Es wird ihm Sicherheit geben, wenn er einen Artgenossen hat. Meistens sind Angsthunde sehr soziale Hunde im Umgang mit anderen Hunden und es hilft ihnen sehr, wenn einer in ihrer Nähe ist.
Wir wünschen uns sehr, dass unsere Angsthunde nicht den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen müssen. Sie sollen die Chance bekommen, auch die schönen Seiten eines Hundelebens kennenzulernen - bei Menschen, die sich mit Angsthunden auskennen, die ihnen Zeit geben, Geduld haben und wissen, dass es sich lohnt ihnen eine Chance zu geben.

Bei weiteren Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Vorgeschichte:
CLARA lebte offenbar schon sehr lange auf sich allein gestellt auf dem Land. Wir wissen nicht, wie lange sie sich schon allein durchschlagen musste oder ob sie vielleicht sogar von einer verwilderten Mutter geboren wurde. Auf jeden Fall dürfte sie in all der Zeit keine guten Erfahrungen mit uns Menschen gesammelt haben und sicher auch misshandelt worden sein, da sie extrem viel Angst hat. Eine Familie fand sie eines Tages und schaffte es tatsächlich, die verängstigte Hündin einzufangen und zu uns zu bringen.

In ihren wunderhübschen Augen sahen wir nur Panik. Sie zitterte am ganzen Körper und war ein einziges Häufchen Elend. Anfangs wollte sie weder von den anderen Hunden etwas wissen noch von uns. Sie verkroch sich in der Hütte, die in ihrem Zwinger steht und kam nicht mehr hervor. Zum Glück versteht sie sich jetzt mit ihren Artgenossen sehr gut. Ein Anfang ist gemacht!

Verhalten zu Menschen generell; Kinderverträglichkeit:
Wie schon gesagt, ist Clara ein Angsthund und versucht zu flüchten. Geht das nicht, dann zittert sie am ganzen Körper, sobald sich ihr die unbekannten Menschen weiter nähern. Wenn man sie in die Enge treibt, lässt sie sich aber anfassen und sie zeigt absolut kein aggressives Verhalten.

Wesen:
Clara ist die fleischgewordene Angst. Wir wollen uns lieber gar nicht vorstellen, was sie erlitten haben muss und wie furchtbar ihr bisheriges Leben gewesen sein muss. Es tut uns so leid, sie dermaßen gefangen in ihrer Angst zu sehen und gleichzeitig zu wissen, dass wir im Tierheim leider viel zu wenig Zeit haben, uns intensiv mit ihr zu beschäftigen. Das wäre es, was sie jetzt dringender als alles andere braucht: ruhige, souveräne Menschen, die sehr viel Geduld mit ihr haben und ihr alle Zeit der Welt geben.

Sie ist noch so jung und deshalb glauben wir, dass Clara kein hoffnungsloser Fall ist, auch wenn es momentan so scheint und man einen wirklich langen Atem braucht, um ihr Vertrauen zu gewinnen.

Ganz langsam fängt sie an, sich an den Tierheimalltag zu gewöhnen. Sie legt sich immer möglichst so hin, dass sie niemanden stört. Es scheint, als wolle sie sich immerzu unsichtbar machen. Am liebsten liegt sie an der Sonne und sehr gerne auch in der Nähe von einem ihrer Zwingerkollegen.

Beim Spaziergengehen ist sie natürlich genauso verängstigt wie sonst auch. Ihr ist einfach alles unheimlich. Aber sie geht immerhin mit.

Verträglichkeit mit Artgenossen:
Nach anfänglicher Reserviertheit, ist sie nun mit ihren Artgenossen sehr gut verträglich. Ganz gleich, ob Rüde oder Hündin. Sie hält sich gerne in der Nähe ihrer Zwingerkollegen auf. Diese scheinen ihr Sicherheit zu geben.

Sie muss unbedingt zu einem souveränen Ersthund vermittelt werden, von dem sie viel lernen kann.

Wo soll Clara leben:
Sie ahnen es sicher schon: für unsere hübsche Clara suchen wir ganz besondere Menschen. Menschen, die nicht nur generell hundeerfahren sind, sondern ganz besonders erfahren im Umgang mit Angsthunden sind. Und vor allem suchen wir Menschen mit dem Herzen am rechten Fleck.

Da man mit Clara nicht so einfach spazieren gehen kann und sich dieser Zustand sicherlich so sehr schnell ändern wird, muss ein Haus mit ausbruchsicherem Garten zwingend vorhanden sein. Es versteht sich von selbst, dass wir sie nur in eine ruhige Gegend – Stadtrandlage oder ländliche Umgebung – vermitteln. Alles andere würde sie überfordern und es wäre für alle Beteiligten auch viel zu gefährlich.

Außerdem ist ein souveräner Ersthund eine zwingende Voraussetzung für die Vermittlung. Wir haben im Tierheim sehen können, wie gut ihr der Kontakt zu den anderen Hunden tut und wie sehr ihr die anderen Hunde helfen und Sicherheit geben.

Im neuen Zuhause sollte nicht zu viel Trubel herrschen.

Clara ist eine zutiefst verunsicherte Hündin, die dennoch – oder gerade deshalb – ein schönes Leben bei sehr geduldigen und verständnisvollen Menschen verdient hat.

Wenn Sie Zeit und Geduld haben und Clara eine Chance geben möchten und miterleben möchten, wie sie von Tag zu Tag mehr Vertrauen fasst, was so ziemlich das Schönste ist, was man als Hundehalter erleben kann, dann melden Sie sich bitte für die süße Maus. Sie hat es so sehr verdient!

Ausreise:
Clara ist bei Übergabe geimpft, gechipt, kastriert und wird vor Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Informationen zum Tierheim Albolote:
Albolote ist eine Kleinstadt in Spanien, auf dem andalusischen Festland. Täglich werden hier ca. 300 Hunde und ca. 100 Katzen versorgt. In Albolote wird nicht getötet!

Wir sind eine private Tierschutzorganisation und deshalb angewiesen auf Spenden. Es gibt nur eine fest angestellte Mitarbeiterin, alle anderen Helfer sind ehrenamtlich im Tierheim tätig. Alle zusammen stecken viel Zeit, Engagement und Liebe in das ‘Projekt Albolote‘. Wir arrangieren Tierheimfeste in der Stadt, klären über Kastrationen auf, besuchen mit den Hunden Altenheime, Kindergärten usw. und informieren über Tierschutz ganz allgemein. Es soll sich auch langfristig etwas ändern in Spanien!

Bei der Mühe die sich wirklich ALLE geben, ist Albolote trotzdem kein schöner Ort für unsere Schützlinge. Eigentlich immer voll besetzt, laut, eng. Es gibt viele Zwingeranlagen und zwei sehr beengte Katzenbereiche. Wegen der vielen Tiere haben unsere Hunde nur täglich zwei Stunden Freilauf, während ihre Zwinger gereinigt werden. Zum Teil müssen wir sogar die Waschküche und Vorratsräume belegen, wenn das Tierheim mal wieder aus allen Nähten platzt, was in letzter Zeit eigentlich ständig der Fall ist.

Also bestenfalls ein Dach über dem Kopf und Versorgung, mehr können wir nicht bieten. Ein Tierheim eben - aber ganz sicher kein Zuhause und kein Ort, an dem irgendein Tier sein Leben verbringen sollte! Die meisten unserer Schützlinge haben nur eine Chance (auch aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien), wenn sie ins europäische Ausland vermittelt werden können. Hierzulande finden sich immer weniger Menschen, die einen Hund oder eine Katze adoptieren können/möchten.

Ohne Vermittlungen ist dauerhaft kein Tierschutz möglich. Deshalb arbeiten ALLE Helfer und Helferinnen in Spanien und Deutschland Hand in Hand zusammen um die Hunde und Katzen DIREKT aus dem Tierheim in ein schönes Zuhause vermitteln zu können.  



weitere Informationen:

Datum: Fr, 09.12.2016, 12:06 - Besucher: 1697
Schutzgebühr: nach Absprache
Vermittlungsbereich: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Albolote - (Vereins)-Sitz: 18220 Albolote/ Granada

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Organisation/Verein (#2502): Asociacion Amigos de los Animales
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E-Mail Kontakt:* tierheim.albolote@gmx.deDeutschland
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