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Name: RAM - Angsthund

Rasse:Mischling
Geschlecht:Notfall/Rüde
Alter: ca. 2009
Farbe:hellbraun-weiß
Schulterhöhe:ca. 55 cm
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Impfungen:Ja
Mittelmeercheck:Ja
Graue Schnauzen:Ja
Patenschaft gesucht:Möchten Sie mein Pate werden?
Zuordnung: (Größe):Mischling-mittel
    
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Charakter:

Angsthund  

weitere Bilder:

Beschreibung:

RAM
Rüde
Alter: geb. ca. 2009
Größe: ca. 55 cm
Besonderheit: Stummelschwanz
Im Tierheim seit: 2010

Der hübsche Ram sucht Angsthund-erfahrene Menschen...

Bevor wir mehr über diesen Hund erzählen, möchten wir ein paar Zeilen zum Thema Angsthunde schreiben. Denn Ram ist einer dieser Angsthunde.

Meistens sind diese Hunde ohne menschlichen Kontakt oder mit negativen Erfahrungen durch Menschenhand aufgewachsen und sitzen teilweise schon viele Jahre im Tierheim, weil es sehr schwer ist, die richtigen Menschen für sie zu finden. Diese Hunde haben sehr viel Angst, brauchen lange um Vertrauen aufzubauen, kennen manchmal nur das Gelände des Tierheims und waren noch nie oder nur selten außerhalb des Tierheims. Sie kennen es nicht in einem Haus zu leben, im Auto mitzufahren, an der Leine zu laufen -. eben nichts, was ein "normaler" Hund kennt.

Wer sich für einen Angsthund entscheidet, muss sich darüber im Klaren sein, dass es eine große Aufgabe sein wird, diesem Hund mit viel Geduld und Liebe alles zu zeigen und beizubringen. Es kann Jahre dauern, bis er sich sicher fühlt und sich so verhält, wie man es von Familienhunden kennt. Es kann sein, dass er sich in einer sicheren Umgebung schnell einlebt und dazulernt. Aber es kann eben auch sein, dass es sehr lange dauert. Wir können und wollen das nicht schön reden, denn davon hat weder der Mensch noch der Hund etwas. Ein Angsthund muss sich auf seinen Menschen verlassen können, er muss sich sicher fühlen und darf nicht bedrängt werden.

Wer sich für einen Angsthund entscheidet, nimmt einen Hund bei sich auf, der nichts kennt und vor allem und jedem Angst hat. Man muss ihm die Zeit geben, die er braucht, ihn immer wieder positiv bestärken und die kleinen Fortschritte zu schätzen wissen.

Grundvoraussetzung für einen Angsthund ist ein Haus mit einem eingezäunten und ausbruchsicheren Garten. Die Hunde kennen es nicht spazieren zu gehen. Sie müssen deswegen die Möglichkeit haben, in den Garten gehen zu können, bis sie sich an Halsband, Sicherheitsgeschirr und Leine gewöhnt haben.

Ein sicherer Ersthund ist eine weitere Voraussetzung. An ihm kann sich der Angsthund orientieren und lernen, dass er nicht vor allem Angst haben muss. Es wird ihm Sicherheit geben, wenn er einen Artgenossen hat. Meistens sind Angsthunde sehr soziale Hunde im Umgang mit anderen Hunden und es hilft ihnen sehr, wenn einer in ihrer Nähe ist.

Wir wünschen uns sehr, dass unsere Angsthunde nicht den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen müssen. Sie sollen die Chance bekommen, auch die schönen Seiten eines Hundelebens kennenzulernen - bei Menschen, die sich mit Angsthunden auskennen, die ihnen Zeit geben, Geduld haben und wissen, dass es sich lohnt ihnen eine Chance zu geben.

Bei weiteren Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Vorgeschichte:
Viel wissen wir von seiner Vorgeschichte nicht, nur so viel, dass er sehr schwer misshandelt wurde, bevor er zu uns ins Tierheim kam. Sogar Zigaretten hat man auf ihm ausgedrückt!! Wir mussten damals eine Falle aufstellen, um ihn von der Straße zu holen, auf der er alleine nicht hätte überleben können.

Verhalten zu Menschen generell; Kinderverträglichkeit:
Aufgrund der extrem schlechten Erfahrungen, die er mit uns Menschen vor allem in frühester Jugend machen musste, ist Ram ein Angsthund und braucht sehr lange, bevor er ein bisschen Vertrauen fassen kann. Trotz seiner Angst, ist er aber nie aggressiv. Er duckt sich eher weg, als dass er nach vorne gehen würde.

Er wird nicht in einen Haushalt mit Kindern vermittelt.

Wesen:
Zu Menschen hat er wenig Vertrauen und es dauert lange, bis er Mut fasst und menschliche Nähe zulässt.

Verträglichkeit mit Artgenossen:
Mit Artgenossen ist er hingegen super verträglich. Da spielt es keine Rolle, ob es Rüde oder Hündin ist. Er ist immer freundlich.

Ein sicherer Ersthund sollte bereits im neuen Zuhause leben.

Wo soll der Hund leben:
Wie anfangs schon beschrieben suchen wir ganz besondere Menschen für unseren ganz besonderen Ram. Es sollten sich Menschen melden, die viel Geduld und viel Zeit und auch schon Erfahrung mit diesem speziellen Typus Hund haben. Seine neuen Menschen müssen Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und ihm die Zeit geben können, die er braucht.

Einen „normalen“ Hund wird man aus Ram nicht mehr machen können, aber er wird mit Sicherheit auftauen und zumindest in seinem einmal vertrauten Zuhause zur Ruhe kommen und einige seiner Ängste abbauen können.

Wenn Sie also ein Haus mit Garten in Stadtrandlage oder in ländlicher Umgebung haben und keinen Wert darauf legen, dass Ihr Hund Sie zum Shoppen, in Bus und Bahn, etc. begleitet und sie auch nicht täglich immer wieder andere Menschen zu Besuch in Ihrem Haus empfangen und Ram einfach nur in seinem kleinen Reich Hund sein darf, dann melden Sie sich bitte für diesen wunderbaren und ausgesprochen hübschen Hund.

Ram lebt jetzt schon unglaubliche sechs Jahre im Tierheim! Wird er je dort herauskommen und die Liebe und Wärme einer eigenen Familie erleben dürfen?
Wir wünschen es ihm so sehr!!

Ausreise:
Ram ist bei Übergabe geimpft, gechipt, kastriert und wird vor der Ausreise auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Informationen zum Tierheim Albolote:
Albolote ist eine Kleinstadt in Spanien, auf dem andalusischen Festland. Täglich werden hier ca. 300 Hunde und ca. 100 Katzen versorgt. In Albolote wird nicht getötet!

Wir sind eine private Tierschutzorganisation und deshalb angewiesen auf Spenden. Es gibt nur eine fest angestellte Mitarbeiterin, alle anderen Helfer sind ehrenamtlich im Tierheim tätig. Alle zusammen stecken viel Zeit, Engagement und Liebe in das „Projekt Albolote“. Wir arrangieren Tierheimfeste in der Stadt, klären über Kastrationen auf, besuchen mit den Hunden Altenheime, Kindergärten usw. und informieren über Tierschutz ganz allgemein. Es soll sich auch langfristig etwas ändern in Spanien!

Bei der Mühe die sich wirklich ALLE geben, ist Albolote trotzdem kein schöner Ort für unsere Schützlinge. Eigentlich immer voll besetzt, laut, eng. Es gibt viele Zwingeranlagen und zwei sehr beengte Katzenbereiche. Wegen der vielen Tiere haben unsere Hunde nur täglich zwei Stunden Freilauf, während ihre Zwinger gereinigt werden. Zum Teil müssen wir sogar die Waschküche und Vorratsräume belegen, wenn das Tierheim mal wieder aus allen Nähten platzt, was in letzter Zeit eigentlich ständig der Fall ist.

Also bestenfalls ein Dach über dem Kopf und Versorgung, mehr können wir nicht bieten. Ein Tierheim eben - aber ganz sicher kein Zuhause und kein Ort, an dem irgendein Tier sein Leben verbringen sollte! Die meisten unserer Schützlinge haben nur eine Chance (auch aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien), wenn sie ins europäische Ausland vermittelt werden können. Hierzulande finden sich immer weniger Menschen, die einen Hund oder eine Katze adoptieren können/möchten.

Ohne Vermittlungen ist dauerhaft kein Tierschutz möglich. Deshalb arbeiten ALLE Helfer und Helferinnen in Spanien und Deutschland Hand in Hand zusammen um die Hunde und Katzen DIREKT aus dem Tierheim in ein schönes Zuhause vermitteln zu können.  



weitere Informationen:

Datum: Do, 14.04.2016, 18:23 - Besucher: 1376
Schutzgebühr: nach Absprache
Vermittlungsbereich: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Albolote - (Vereins)-Sitz: 18220 Albolote/ Granada

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