Fermurkopfsektion durch Unfall am 15.3.25- Kontrolltermin Ende nächster Woche mit tierärztlichen Befundbericht. Er ist noch schwach auf der Hinterhand und müsste einen Muskelaufbau machen. Was dort leider nicht möglich ist.
Boh wurde gefunden, als er kaum noch Kraft hatte weiterzugehen. Niemand weiß, woher er kam. Völlig abgemagert, verängstigt und durchnässt irrte er im Regen über eine verkehrsreiche Straße – verloren zwischen Autos, Lärm und Angst. Auf seiner verzweifelten Wanderung war er angefahren worden und eine mitleidige Seele hat ihn nicht, wie so oft in solchen Fällen, einfach liegenlassen, sondern eine Tierschützerin zu Hilfe gerufen. Als die Frau und ihre Freunde Boh sichern konnten, zählte jede Minute. Er wurde sofort zum Tierarzt gebracht, seine Verletzungen wurden abgeklärt, und noch am selben Tag musste er an der rechten Hüfte operiert werden.
Seit seiner Entlassung aus der Klinik lebt Boh bei der Tierschützerin, die ihn gerettet hat. Es war ein harter Anfang. Schmerzen, Unsicherheit, ein Körper, der kaum noch etwas entgegenzusetzen hatte. Und doch war da vom ersten Augenblick an dieser Hund, der den Menschen nicht aufgegeben hatte. Trotz allem suchte Boh Nähe, ließ sich berühren, schmiegte sich an. Dabei war er niemals fordernd, sondern voll bedingungslosem Vertrauen.
Heute hat Boh es geschafft. Nach allem, was er durchstehen musste, hat er sich vollständig von seiner Operation erholt und läuft inzwischen richtig gut. Man spürt bei jedem seiner Schritte, dass hier ein Hund unterwegs ist, der sich sein Leben zurückerkämpft hat.
Boh ist ein lieber, herzlicher Kerl, der das Leben genießt und mit seiner sanften, aber souveränen Art beeindruckt. Mit anderen Hunden versteht er sich bestens – freundlich, ausgeglichen und klar in seiner Kommunikation. Er ist kein Draufgänger, sondern einer, der weiß, wer er ist: ruhig, sicher, verlässlich.
Wenn man ihn heute sieht, ist kaum zu glauben, was hinter ihm liegt. Der Unfall, die Schmerzen, die lange Genesung – all das hat er überstanden, ohne seine Freundlichkeit zu verlieren. Er begegnet der Welt mit einer Ruhe und Würde, die tief berührt.
Boh hat die Hölle auf Erden erlebt – und trotzdem nicht aufgegeben. Jetzt ist es Zeit, dass das Leben ihm endlich etwas zurückgibt. Er verdient ein Zuhause, in dem er geliebt wird, wie er ist: stark und sensibel, klug und treu, mit einem Herzen, das schon so viel ertragen hat und doch nie aufgehört hat, zu hoffen.
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