Update Februar 2026 - Manche Hunde betreten einen Raum nicht – sie sind einfach da. Mit einem Blick, der hängen bleibt. Mit einer Ruhe, die ansteckt. Ich bin Kuno. Groß, wetterfest, mit Augen, die aufmerksam beobachten und offen bleiben. Die Menschen sagen, ich sehe aus, als hätte ich viele Kapitel erlebt. Ich finde: es sind Kapitel, die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin – gelassen, präsent und bereit für das nächste, das wichtigste Kapitel. Eines, das nicht mehr vom Warten handelt, sondern vom Ankommen.
Ich schätze die ruhigen Dinge. Gutes Futter. Klare Menschen. Und einen Platz, von dem aus man die Welt im Blick behalten kann. Seit einiger Zeit (die Zweibeiner nennen es „Jahre“, ich nenne es „eine sehr lange Phase“) wohne ich im Sicheren Hafen. Ein solider Ort, muss ich sagen. Dort sind die Menschen zum ersten Mal freundlich zu mir, kennen meine Eigenheiten und wissen inzwischen: Wenn ich gucke wie eine antike Statue, denke ich nach. Wenn ich mich nicht bewege, denke ich auch nach. Eigentlich denke ich ziemlich viel. Über das was geschehen ist, aber noch mehr, über das, was mich hoffentlich in meinem zu Hause erwartet.
Ich habe hier Routinen. Ich kontrolliere morgens, ob die Welt noch steht. Tut sie meistens. Ich beobachte Menschen. Manche reden viel, manche wenig – das merke ich mir. Und ich prüfe sorgfältig, wer mir mit Ruhe, Klarheit und Respekt begegnet. Und wenn das passiert, entsteht etwas sehr Schönes: Vertrauen. Was mir fehlt? Nun ja. Mein eigenes Reich. Ein Ort, an dem man nicht ständig erklären muss, warum man Entscheidungen selbst trifft. Ein Zuhause bei Menschen, die verstehen, dass Vertrauen wächst und dass Freundschaft leise beginnen darf. Ich bin kein Hund für „mach mal schnell“. Ich bin eher „lass uns gemeinsam ankommen“. Wer sich darauf einlässt, bekommt einen Partner, der loyal ist, aufmerksam und ziemlich gut darin, zwischen den Zeilen zu lesen – auch ohne sprechen zu können.
Bis dahin warte ich hier. Würdevoll. Geduldig. Und ja, manchmal auch ein kleines bisschen hoffnungsvoll. Falls du also jemand bist, der nicht nach einem Befehlsempfänger sucht, sondern nach einem echten Gegenüber – komm vorbei. Ich bin leicht zu finden. Der Große mit dem Blick, der mehr sagt als tausend Worte.
Dein Kuno
Kuno - Niemand kommt
Wenn wir an Kuno denken, schnürt es den meisten von uns kurz die Kehle zu. Jedes Mal. Denn er lebt bei uns im Sicheren Hafen – und das seit inzwischen beinahe 5 Jahren. Und niemand kommt, ihn nachhause zu holen.
Die Pastore della Sila haben die Schafe der Menschen wahrscheinlich schon beschützt, lange bevor die Maremmanen die Bühne in Italien betraten. Sie sind mutig, intelligent, eigenständig und unabhängig. Um ihren Schutzauftrag zu erfüllen, würden sie ohne zu zögern ihr Leben geben, wenn nötig. So ein Hund ist unser Kuno, aber gegen die Machenschaften der Menschen konnte er trotzdem so wenig ausrichten wie ein Chihuahua Welpe. Früh in seinem Leben eingefangen und in ein Hundelager in Sizilien verschleppt, kam er dann als immer noch sehr junger Hund zu jemandem, der ihn ein ganzes Jahr lang gequält und misshandelt hat. Von diesen Martyrien gezeichnet führte ihn sein Weg endlich zu uns. Und wir haben ihn begleitet durch die Zeit der Heilung. Wir haben gehofft, einen Platz für ihn zu finden, an dem der sein darf, was er ist: ein Herdenschutzhund, der tief in sich vielleicht noch die Narben der Misshandlungen trägt. Der aber, ähnlich wie wir Menschen in solchen Situationen, zurück ins Leben gefunden hat.
Doch die Jahre vergingen und heute, im August25, haben wir ihn noch immer nicht gefunden, diesen Ort, an dem Kuno endlich frei sein kann.
Man muss ihm mit Respekt begegnen, aber das ist ganz leicht. Denn wer ihm gegenübersteht und nicht völlig empathiebefreit ist, tut das ganz automatisch. Und ich meine damit nicht Respekt im Sinne von „man muss vorsichtig sein“ – nein, vielmehr ist es eine Art natürlicher Respekt, ähnlich wie wir es bei manchen Menschen erleben.
Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir möchten unseren Kuno gerne in erfahrene Hände geben. Wir wünschen uns für ihn Menschen, die ihn verstehen und die in ihm sehen, was wir sehen, nämlich eine Hundepersönlichkeit, die erkennt, wenn jemand ihr Freund und Partner sein will. Darum laden wir Sie herzlich ein, Kuno in unserem Tierheim in der Nähe von Rom zu besuchen und ihn näher kennenzulernen.
Bitte besuchen Sie Kuno auch auf unserer Homepage.
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