Beschreibung: Skitter - Im gedimmten Licht, vor einer geschlossenen Tür
Update Januar 2026 - Bei Skitter ist das Licht angegangen. Seit kurzem lebt er in unserem Tierheim dem Sicheren Hafen – einem Ort, an dem es heller ist als alles, was er zuvor kannte. Kein Lager mehr, kein endloser Schatten. Zum ersten Mal gibt es Strukturen, mehr Ruhe, Verlässlichkeit. Das Licht brennt, gedimmt denn die Tür zu seinem eigenen Zuhause ist noch nicht geöffnet.
Skitter bewegt sich durch diese neue Helligkeit vorsichtig, so wie jemand, der lange im Dunkeln stand. Er blinzelt, bleibt stehen, schaut sich um. Neugierig ist er – auf Menschen, auf Stimmen, auf eine Welt jenseits von Gitter und Beton. Doch Vertrauen braucht bei ihm Zeit. Es ist kein Schalter, den man umlegt, sondern ein Raum, der langsam heller wird.
Wenn Skitter vor etwas Neuem steht und niemand ihm den Weg zeigt, tritt er zurück. Nicht aus Ablehnung, sondern weil er noch lernt, was diese Helligkeit bedeutet. Gibt man ihm Führung, eine ruhige Hand, eine klare Richtung, geht er mit. Er muss nicht selbst entscheiden, wo es langgeht – er möchte folgen dürfen.
Skitter sucht vorsichtig Nähe, manchmal noch etwas unbeholfen, so wie jemand, der nie gelernt hat, wie man einfach anklopft. Mit Geduld lässt er sich darauf ein, zeigt kleine Spielmomente, ein Aufblitzen von Leichtigkeit – als würde er kurz testen, wie sich Vertrauen anfühlt.
Besonders sicher fühlt sich Skitter im Licht anderer Hunde. Sie sind für ihn vertraut, geben Orientierung. Aktuell teilt er sich seinen Bereich mit Lillo, die für ihn wie ein offenes Fenster ist: ruhig, klar, vorangehend. Skitter beobachtet, lernt, folgt. Mit anderen Hunden ist er verträglich, bleibt eher im Hintergrund und drängt sich nicht auf. An der Leine zeigt sich Skitter gut händelbar. Er lässt sich führen, wenn der Weg klar ist. Genau das beschreibt ihn: Skitter ist bereit, seinen Weg im Hellen zu gehen – aber nicht allein.
Das Licht ist an. Die Tür steht noch zu. Was jetzt fehlt, ist ein Mensch, der sie öffnet und sagt: Komm herein. Du darfst bleiben. Und vielleicht beginnt dieser Moment mit Ihrem Anruf bei Skitters Vermittlerin.
Vorgeschichte: Aufgewachsen ohne Anfang
Skitter kam nicht in eine Welt aus Wärme und Schutz. Er kam in eine Welt aus Beton. Gerade einmal zwei Tage alt war er, als man ihn mit seinen Geschwistern Scoutie, Scrubby, Shaydon, Shipley und Shaniqua dorthin brachte, wo Hoffnung leise wird: in ein italienisches Hundelager.
Während andere Welpen noch blind unter dem Herzschlag ihrer Mutter schlafen, hörte Skitter das erste Mal das Echo von Metall, das Bellen hunderter Stimmen und das Klirren von Näpfen. Sein Kinderzimmer hatte Gitter statt Wände. Sein Spielplatz war ein paar Quadratmeter grau. Der Himmel über ihm war geteilt in Streifen.
Er lernte laufen auf kaltem Boden. Er lernte wachsen ohne Halt. Jeder Tag war gleich, jede Nacht lang. Kein Mensch wartete auf seinen ersten Blick, seinen ersten Schritt, seinen ersten Mut. Alles, was blieb, war das Nebeneinander von kleinen Körpern, die sich gegenseitig wärmen mussten. Heute ist Skitter erwachsen. Eine Kindheit aus Beton, Lärm und Warten. Eine Kindheit ohne Wiese, ohne Namen, ohne Arme, die ihn halten.
Skitter hat kein Zuhause verloren – er hatte nie eines.
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