März 2026 - In einer anderen Zeit, als die Welt für Tiere noch größer und freier war, zog ein alter Hund jeden Abend auf denselben Hügel. Von dort aus konnte er weit über die Wälder sehen. Der alte Hund setzte sich dann ins Gras und lauschte. Er hörte das Bellen anderer Hunde, die irgendwo in der Nähe lebten. Vielleicht fragte er sich in diesen Momenten, wie ihr Leben wohl aussah und ob jemand ihre Namen rief.
Was der alte Hund sich aber nicht vorstellen konnte, war, dass viele seiner Artgenossen viele Jahre später an Orten leben würden, die nur aus Beton und Gittern bestehen und an denen Tage zu Jahren werden. Und er konnte nicht wissen, dass es Hunde wie unseren Dollaro geben würde. Dollaro kam schon als Welpe ins Hundelager. Damals war er ein freundlicher, verspielter junger Hund, der gut an der Leine lief und Menschen gegenüber offen war. Wir dachten damals, dass dieser hübsche Rüde bestimmt nicht lange dortbleiben würde.
Doch die Jahre vergingen und niemand hat sich in ihn verliebt.
2023 erfuhren wir, dass Dollaro gut mit anderen Hunden zurechtkommt - solange sie sich seinem Napf nicht nähern, während er frisst. Im Lager gibt es dafür Einzelhaft, um „Konflikte zu vermeiden“, doch in Wahrheit ist es einfach nur bequem. Dollaro mochte sich sein Futter nicht wegnehmen lassen und dieser Ort, der kein Erbarmen kennt, hat ihm dafür den einzigen kleinen Trost genommen, der ihm noch geblieben war: einen Gefährten, mit dem er sein Schicksal teilen könnte.
Heute, nach 7 Jahren Hundehölle, sehen wir einen Hund, den wir kaum wiedererkennen. Dollaro ist inzwischen erschreckend abgemagert. Sein Körper ist nur noch Haut und Knochen, sein Gesicht eingefallen. Doch das Schlimmste ist sein Blick, er ist … einfach leer. Nicht mehr bittend wie vor drei Jahren und erst recht nicht neugierig wie zu Beginn. Wir wissen nicht genau, warum er so stark abbaut. Vielleicht ist es die Einsamkeit. Vielleicht die Hoffnungslosigkeit eines Lebens, das seit Jahren aus Beton, Gittern und Stille besteht.
Menschen begegnet Dollaro ruhig und sucht ihre Aufmerksamkeit, aber auf eine sehr vorsichtige Weise. Er wirkt eher unterwürfig als selbstbewusst. Wenn er ein wenig Sicherheit spürt, zeigt er manchmal kurz, dass in ihm noch mehr steckt: ein sensibler Hund, der eigentlich Nähe und Mut finden möchte. Andere Hunde scheinen ihm mittlerweile Angst zu machen … er muss wohl erst wieder lernen, wie es ist, nicht allein zu sein.
Dieser Hund, der so lange tapfer war, hat sein ganzes Leben im Lager verbracht. Aber tapfer sein kostet Kraft, und diese Kraft scheint langsam aufgebraucht. Wir wünschen ihm so sehr, dass er endlich erfahren darf, dass die Welt auch anders sein kann. Eine Welt, in der ihm jemand hilft, ein bisschen von der verlorenen Kraft zurückzugewinnen. Dollaro ist erst 7 Jahre alt, und er soll doch noch erfahren, dass es einen Ort gibt, an dem jemand seinen Namen ruft.
Wenn Sie glauben, unserem Dollaro diese Chance geben zu können, dann melden Sie sich doch bitte bei uns.
Dollaro - ist ein weißer Prachtkerl
**** Update Mai 2023
Unser fast ganz schneeweißes Riesenbaby Dollaro sucht noch immer ganz dringend eine Familie. SEINE Familie. Dollaro ist etwas älter als vier Jahre (Stand Mai 2023) und lebt hinter Gittern seit er ein Welpe war. Bis vor kurzem zusammen mit seinem Bruder Dimitri. Letzterer ist nicht minder hübsch als Dollaro, aber weiß mit gestromten Flecken sowie gepunkteten Öhrchen. Die beiden Kraftpakete verstanden sich immer sehr gut, sind aber in ihren viel zu kleinen Betonboxen am komplett falschen Ort. Die beiden müssten sich auspowern können, sie wollen über Wiesen flitzen, im Garten toben, abends rumalbern und vor Glück und Sorglosigkeit tief seufzen, wenn ihr Lieblingsmensch sie krault und liebkost, bis sie eingeschlafen sind. Ja, so sehen Hundeträume aus. Und genau so soll es werden für Dollaro und Dimitri, und zwar presto.
Die zwei sind zwar recht groß und kräftig, aber im Grunde noch immer einfach zwei verspielte Welpen im zu großen Körper. Sie werden von den Tierschützern, die sie im April 2023 wieder einmal besuchen durften, als sehr anhänglich und verspielt beschrieben. Deswegen «Riesenbaby». Die Canilebetreiber hätten gesagt, dass Dollaro grundsätzlich mit allen Hunden zurande käme. Nur eines mag er ganz und gar nicht: Wenn sich ihm ein Hund nähert, während er am Fressen ist. Kann es ihm jemand verdenken? Eben. Aber genau aus diesem Grund muss er nun allein dahinvegetieren.
Dollaros Bulldoggen-typische Schnauze gibt ihm einen etwas seriösen Gesichtsausdruck, aber das ist eine optische Täuschung. Er scheint nämlich eine Kombination aus Energiebündel und Schmusebacke zu sein. Alles, was er und alle seine Mitgefangenen möchten, ist einfach nur als vollwertiges Familienmitglied geliebt und respektiert zu werden. Der Rest, wie etwa Kuscheleinheiten, Leckerlies, vielleicht der Besuch einer Hundeschule, schöne Spaziergänge durch die Natur, zusammen spielen und toben, gehört selbstverständlich dazu, wenn ein Hund geliebt und respektiert wird.
Der langen Rede kurzer Sinn: Dollaro ist noch immer auf der Suche nach seinem Lieblingsmenschen. Falls dieser Lieblingsmensch auch der Lieblingsmensch seines Bruders Dimitri wäre, umso besser. Die beiden Brüder können aber auch einzeln vermittelt werden.
Falls Sie sich in das weiße Kraftpaket verliebt haben, so kontaktieren Sie doch schnell seine Vermittlerin. Wir sind der Meinung, Dollaro war nun lange genug für nichts eingesperrt, ab jetzt soll es nur noch das schöne Leben für ihn sein. Bitte helfen Sie uns, ihm dieses Leben zu ermöglichen. Danke!
Dollaro landete schon als Hundekind mit Geschwistern in einem grausamen Hundelager. Im März 2020 durften sie in ein anderes Tierheim umziehen. Aber ein Canile nützt wenig, wenn man sich von ganzem Herzen in eine liebe Familie hineinsehnt, mit der man vieles unternehmen darf, zu der man selbstverständlich gehört und wo der Alltag so völlig anders ist.
Wem fehlt noch ein energievolles Kraftpaket Zuhause? Eines, das allein schon durch seine Präsenz irgendwelche "Gedanken" von suspekten Leuten, die einem unterwegs begegnen, in respektvollen Umgang umwandeln. Bei Menschen nennt man das natürliche Autorität, wenn man gar nicht viel erklären muss.
Wir würden Dollaro so gern mit einer freundlichen, tierlieben Familie zusammenbringen. Die ihn zu schätzen weiß und wo alle sich miteinander wohlfühlen.
Als Mitgift bringt er gute Gaben: er ist hübsch, schneeweiß, groß und gut gewachsen. Er verhält sich Menschen gegenüber lieb und marschiert gut an der Leine.
Das wenige Personal in diesen Canilen hat nicht die Zeit, den Hunden etwas fürs Leben draußen beizubringen. Darum lohnt es sich immer, wenn Sie Ihre Zeit investieren und auch eine gute Hundeschule finden - dann bekommen Sie ein wohlerzogenes Goldstück an die Hand.
Derzeit ist er mit seinem Bruder Dimitri, mit dem er sich gut versteht, in einer Box untergebracht. Ob er sich mit anderen Hunden versteht, wissen wir leider nicht.
Mögen Sie sich den Burschen genau anschauen und in Ihr Herz schließen? Können Sie seinem lieben Gesicht und seiner herzlichen Art widerstehen?
Bitte besuchen Sie Dollaro auch auf unserer Homepage.
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