Beschreibung: Miroo - Hallo Welt, ich bins schon wieder
März 2026: Wir können es nicht fassen. Miroo ist noch ein Kind und hat sich nichts zuschulden kommen lassen, trotzdem muss er nach vier Wochen schon wieder gehen. Er sucht nun dringend einen sicheren Platz, an dem er bleiben darf. Miroo befindet sich in D-55130 Mainz.
Eigentlich wollte ich euch heute erzählen, wie schön es ist, ein Zuhause zu haben. Wie sich ein eigenes Körbchen anfühlt und wie es ist, wenn man morgens begrüßt wird und abends müde einschläft, weil man gespielt und gelernt hat. Aber stattdessen soll ich wieder gehen.
Vor vier Wochen durfte ich aus dem Hundelager ausziehen. Zu zwei Leuten, die versprochen hatten, sich für immer um mich zu kümmern. Alle haben sich gefreut. Endlich in ein Zuhause mit lieben Menschen ... und jetzt soll ich zurück. Dabei habe ich nichts angestellt und bin auch nicht schwierig. Im Gegenteil: Ich bin fröhlich, freundlich, verspielt; genau so, wie ein Junghund sein sollte. Aber die Frau „fühlt sich mit der Situation nicht wohl“. - Mehr gibt es nicht. Ich bin doch noch ein Baby. Ich lerne gerade erst, wie diese Welt funktioniert und dass man Vertrauen haben kann. Oder… eigentlich dachte ich das.Dabei wollte ich doch einfach nur entdecken,rennen, spielen und lernen, wie Gras riecht und wie man Freunde findet. Stattdessen soll ich schon wieder meine Sachen packen … obwohl ich kaum welche habe.
Wir suchen jetzt ganz dringend einen Pflegeplatz für mich. Noch lieber natürlich ein Für-immer-Zuhause. Vor allem aber Menschen, die verstehen, dass ein junger Hund kein Möbelstück ist, das man zurückgibt, wenn es sich plötzlich „nicht richtig anfühlt“. Bitte helft uns, mich schnell aus dieser Situation herauszuholen.
Liebe Grüße, Euer Miroo
Zu Miroo's Vorgeschichte: Ja, hier im doofen Hundelager sind wir. Also WIR, das sind meine Schwestern Malyna, Melika, Melora, Mimia, Mylenae und Myone und ich, der Miroo.
Gerade mal 9 Wochen alt waren wir, als wir hierhergebracht wurden. Wo wir vorher waren, weiß keiner so genau. Wir wissen es auch nicht. Und Mama ist plötzlich nicht mehr da. Das ist richtig schlimm, aber die Großen hier haben gesagt, dass es nicht unsere Schuld ist. Dass Welpen so was nicht verstehen können und dass man uns dafür auch nicht bestrafen darf. Trotzdem sitzen wir jetzt hier.
Eigentlich wollten wir doch nur die Welt entdecken. Spielen, rennen, lernen, wie Gras riecht und wie man Freunde finden kann. Stattdessen sind wir hier eingesperrt, ohne Mama und ohne liebe Menschen. Die meisten Zweibeiner hier sind nicht nett. Sie gucken kaum hin. Und wenn doch, dann überhaupt nicht freundlich.
Aber dann waren plötzlich andere Menschen da. Sie sind einfach in unsere Box gekommen und haben gesagt: „Hallo ihr kleinen Seelen. Wir sind die Tierschützer und wir möchten euch helfen.“ Natürlich haben wir erst mal geguckt. Ganz genau. Mama hat uns beigebracht, vorsichtig zu sein. Manche von uns haben sich erst gar nicht bewegt. Andere haben sich ein Herz gefasst. Und irgendwie fühlte sich dann alles ein kleines bisschen weniger schlimm an.
Und jetzt erzähle ich mal noch etwas über mich:
Ich bin Miroo, der einzige Junge in unserer Runde. Am Anfang bin ich etwas schüchtern, aber ich lasse mich hochheben, anfassen und streicheln. Und eigentlich bin ich auch neugierig. Ich beobachte viel und lerne. Wenn man mir zeigt, dass alles gut ist, dann entspanne ich mich schnell. Ich glaube, ich werde mal ein richtig feiner Kerl.
Liebe Grüße
Euer Miroo
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