Beschreibung: Helyo - Freundlicher kleiner Chef sucht Wirkungskreis
Wäre unser wunderhübsch gestromter Helyo ein Mensch, würde man ihn vielleicht nicht direkt als «Führungspersönlichkeit» wahrnehmen, aber doch als jemanden, der den Ton angibt: Artgenossen gegenüber tritt er eher bestimmend auf, er möchte sagen, wo es lang geht (aktuell lebt er in einem Rudel mit Hündinnen); im Umgang mit Menschen ist er freundlich und sucht aktiv den Kontakt, scheint sich in ihrer Gegenwart wohl zu fühlen; er ist präsent, aber unaufdringlich, und kommuniziert klar wo es für ihn zu viel wird (zum Beispiel, wo er nicht angefasst werden will).
So berichten es uns jedenfalls die mit uns befreundeten Tierschützer nach ihrem ersten Besuch bei Helyo. Natürlich handelt es sich dabei nur um eine Momentaufnahme, aber eines können wir mit Sicherheit sagen: In Helyo steckt sehr viel Potenzial, und da, wo er aktuell vor sich hinvegetiert, liegen alle seine Möglichkeiten, seine tollen Eigenschaften, sein Wunsch, zu gefallen und mit den Menschen zusammen zu sein, begraben. Hinter Betonmauern, dicken Gitterstäben, begraben unter dem nie endenden Bellen, Jammern, Heulen seiner fast tausend verzweifelten Mitgefangenen.
Im Alter von geschätzt drei Jahren kam er im Oktober 2025 in eines der ganz großen, ganz schrecklichen Hundegefängnisse. Seinem Verhalten nach zu urteilen könnte er mal eine «Familie» gehabt haben, einen Menschen oder eine Gruppe Menschen, die das Prädikat «Familie» nicht verdient. Denn niemand mit auch nur einem Gramm Empathie in sich würde einen, nein, SEINEN Hund an einem Ort wie diesem von allen guten Geistern verlassenen, tierquälerischen Canile abgeben. Aber jemand hat genau das übers Herz gebracht.
Helyo ist ein außergewöhnlich hübscher, lieber kleiner Kerl. Kurzhaarig gestromt, mit weißer Brust und keck zur Seite stehenden, auf Empfang geschalteten Öhrchen. Nur eines passt nicht ins Bild: sein trauriger Blick. Er schaut uns an, als wolle er stumm um Hilfe bitten, die Verzweiflung über seine Situation ist ihm deutlich anzusehen. Nicht nur, dass er sinnlos eingesperrt ist und seine Zelle seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr verlassen durfte. Helyos wurde auch positiv auf Leishmaniose getestet (weitere Informationen finden Sie hier: https://www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/mittelmeerkrankheiten)- eine Krankheit, die mit einem kostengünstigen Medikament unter Kontrolle gehalten werden kann, die unbehandelt aber zu einem qualvollen Tod führt. Dort, wo Helyo sich aktuell befindet, ist ihm jegliche medizinische Behandlung verwehrt.
Auch aus diesem Grund wartet Helyo ganz dringend auf eine zweite Chance. Auf Menschen, die sich in ihn verlieben, die sein Vertrauen mit Geduld und liebevoller Zuwendung gewinnen möchten; die ihm konsequent, aber immer freundlich das eine oder andere beibringen können und die Zeit haben, um mit Helyo täglich lange Abenteuerspaziergänge zu machen. Menschen, die wissen, wie man Hundebegegnungen managt, die die Hundesprache verstehen, denen es Spaß machen würde, mit Helyo eine Hundeschule zu besuchen (haben wir schon erwähnt, dass Helyo schon sehr gut an der Leine gehen kann?).
Kurz: Falls Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, beim Anblick von Helyos’ Fotos und Videos ein wohlig-warmes Gefühl beschlichen hat, wenn Sie über etwas Hundeerfahrung verfügen und sportlich unterwegs sind (in Helyo könnte ein Energiebündel stecken), dann kontaktieren Sie doch bitte Helyos’ Vermittlerin. Wir freuen uns auf Sie!
Bitte besuchen Sie Helyo auch auf unserer Homepage.