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Name: Nemo

Rasse:Mischling
Geschlecht:Notfall/Rüde
Alter: geb. ca. 2011
Farbe:schwarz
Schulterhöhe:Angaben folgen
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Zuordnung: (Größe):Mischling-mittel
Lebensabschnitt:Senior
    
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Beschreibung:

Nemo - blieb treu an der Seite seiner Freundin, bis zu ihrem Tod

geb. ca. 2011 - mittelgroß - kastriert - bei Athen

Unterstützung für die medizinische Versorgung gesucht

20.04.2018 Seit vielen Jahren hofft Nemo vergeblich auf ein bisschen Glück, auf ein Zuhause, wie es all die anderen Hunde finden, die er Kommen und Gehen sieht. Und nun verliert er ein zweites Mal eine Freundin, die für ihn so wichtig geworden ist. Sie hat eine Familie gefunden und er wird sie so sehr vermissen und wieder ganz alleine sein ....

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Unsere Teamkollegin Katja, zur Zeit in Athen, schreibt über Nemo:

Nemo ist ein ganz besonderer Hund. Er hat ein Handicap. Na und? Trotzdem ist er ein total lieber Schatz. Er wollte lieber mit mir kuscheln als Fotos machen.

Wenn Nemo einen kennt, ist er verschmust, verspielt und total lieb. Nur bei Fremden ist er erst einmal etwas zurückhaltend.

Er sieht nicht so wie ein gesunder Hund, daher muss man ihm einen Moment Zeit geben. Wenn das Eis aber dann gebrochen ist, wird aus Nemo ein lustiger und liebenswerter Hund.

In seinem Zwinger liegt er die meiste Zeit geduldig wartend in seiner Hütte. Er wartet auf die kurzen Momente, in denen er in den Auslauf darf, oder jemand Zeit für ihn hat.

Und er wartet immer noch auf seine Menschen.


Wir wünschen Nemo so sehr, dass er endlich ein Zuhause findet. Es macht uns traurig, dass er so geduldig wartet und doch immer übersehen wird.

Gibt es da draußen Menschen, die nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen sehen? Die erkennen, wie toll Nemo ist?
Wir glauben fest daran! Nemo auch!


29.10.2017 Seit fast drei Jahren sieht Nemo Hunde kommen und gehen, sie ziehen ein, sie ziehen aus, während er vergeblich auf die Erfüllung des sehnlichsten Wunsches eines jeden Hundes hofft: endlich einmal ein Zuhause zu haben ... Foto-Update von einem ganz besonderen Notfellchen....

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Was soll Nemo machen, um endllich auch ein Zuhause zu finden, Menschen, die ihn lieben?

Für seine Behinderung kann er nichts und er kann sie auch nicht ungeschehen machen... er muss damit leben, aber wieviel einfacher wäre es in Geborgenheit und dem Gefühl, geliebt zu werden.

Seine Straßenfreunde sind alle tot... und die meisten Hunde, die er in der Pension kennenlernt, wedeln ihm irgendwann zu, bellen ein glückliches "Ciao" und dann sind sie fort.

Nur er bleibt immer zurück, wird irgendwann den letzten Atemzug in seinem Zwinger tun und niemals erfahren haben, wie es ist, ein Körbchen gezeigt zu bekommen, in das man sich hineinlegen darf ...

Nemo ist froh, in der Pension sein zu dürfen, denn auf der Straße hätte er keine Überlebenschance, aber eine Pension ersetzt kein Zuhause, keine Menschen, für die man etwas ganz Besonderes ist.

Nemo weiß, dass manche Wünsche immer Wünsche bleiben werden, aber es ist so schwer, wenn man sieht, dass man zu den wenigen gehört, die Monat für Monat und Jahr für Jahr umsonst hoffen und die Lebenszeit immer kürzer wird.


Die Zeit auf der Straße war für Nemo auf Grund seiner Sehbehinderung noch härter als für andere Streuner. Jeden Moment musste er auf der Hut sein, Gefahren erkannte er später als Hunde mit einem normalen Sehvermögen. Und als Hund mit Handicap war er auch den Anfeindungen seiner Artgenossen ausgeliefert. Seine Freundin, mit der ihn ein ganz besonderes Band verband, starb ... Nemo bekam die Chance auf ein besseres Leben, als er in eine Pension ziehen durfte. 12.07.2017 Ein Video und Fotos, die uns Nemo einmal von einer ganz anderen Seite zeigen, einen verspielten, fröhlichen Nemo, zusammen mit einer ganz zauberhaften Hündin, die ihn vielleicht an seine tote Freundin erinnert....

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Es ist unglaublich, wie Nemo alles um sich herum vergessen und spielen kann.

Ifi, so heißt die zauberhafte Hündin, hat Nemo um die Pfote gewickelt und auch seine Sehbehinderung scheint keine Rolle mehr zu spielen

Wie wunderbar müsste es sein, die Möglichkeit zu haben, beiden zusammen ein Zuhause zu geben, zwei Hunde so glücklich zu machen ....

Nemo so zu sehen, berührt ganz besonders, denn er hat so viel Leid in seinem Leben erfahren... seine Freunde hat er sterben sehen und durch seine Behinderung können seine Augen nicht mehr focussieren. Schon so lange wäre ein eigenes Körbchen, ein ruhiges, liebevolles Zuhause für ihn so wichtig, doch niemand fragt nach ihm.

Liana schreibt:

Hallo, alle miteinander,

dies ist ein Video(auf unserer Homepage) von Nemo, wo er mit seiner Freundin Ifi spielt.

Für Nemo ist Ifi der "richtige Partner": groß, schön, selbstbewusst, entspannt, freundlich mit allen, mit ruhigem, ausgewogenem Charakter. Sie ist Nemos perfekte Frau.

Durch meine Beschreibungen von Nemo, halte ich es für möglich, dass Ihr denkt, Nemo zu adoptieren, sei nicht so einfach. Ich bin kein Fachmann für Adoptionen, so werde ich Euch meine Meinung dazu sagen.

Nemo ist kein schwieriger Hund. Er ist ein Hund mit besonderen Bedürfnissen wegen seines Handicaps (Augen). Deshalb braucht er Menschen, die einen solchen Hund lieben können.

Aus meiner wenigen Erfahrung habe ich gesehen, dass schon Hunde adoptiert wurden, die vom Charakter weniger einfach waren, als Nemo und auch größere, gesundheitliche Einschränkungen hatten.

Nemo ist ein aktiver, verspielter, aufmerksamer und liebender Hund.

Er ist kein ... verrückter, aggressiver, blinder Psychopath. Wenn er Hunde und Menschen nicht kennt, kann er Probleme haben. Ich glaube, dass dies durch seine Behinderung und seinem Leben in einer Pension kommt.

Wir haben ihn noch nie in einem Haus mit einer normalen Familie und einem normalen Leben gesehen. Egal, wie sehr eine Pension versucht, die Hunde glücklich zu halten, es ist niemals dasselbe wie ein gutes Zuhause.

Ich glaube fest daran, dass Nemo sich in einem Haus mit erfahrenen Menschen gut verhalten wird, Menschen, die ihre Ohren und Augen für die Bedürfnisse eines Hundes offen halten.

Wie fast alle anderen erwachsenen Hunde, die ein Zuhause in einem anderen Land finden, wird auch Nemo etwas Zeit brauchen, sich anzupassen und die Bedingungen seines neuen Lebens zu lernen. Er ist ein schlauer Hund und er wird es tun, wenn die Zeit kommt.

Wir hoffen so sehr, dass für Nemo diese Zeit auch einmal kommen wird. So lange wartet er schon und so viele seiner Freunde sind in dieser Zeit schon ausgezogen.

Nur er, der Hund mit der Behinderung, der Hund, der ein Zuhause so nötig hätte, bleibt immer zurück.


12.04.2017 Nemo ist behindert, gerade deshalb bräuchte er besondere Menschen, die ihm ein Zuhause schenken... neue Fotos und ein Bericht seiner Tierschützerin

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Liana schreibt:

Nemo muss in einer geschützten Umgebung leben. In seinem Umfeld sollte es nichts geben, das ihn erschrecken kann. Wegen seines Augenproblems hat er Schwierigkeiten, Dimensionen und Gesten zu erkennen.


Er kann nicht einschätzen, wie groß oder klein etwas oder jemand ist. Er kann nicht verstehen, ob eine Geste freundlich oder bedrohlich ist. Wenn es eine ihm vertraute Person oder ein ihm vertrautes Tier ist, die oder dass er am Geruch und der Stimme erkennt, kann es für ihn in Ordnung sein.

Wenn es eine ungewohnte Person oder Tier ist, wird er nicht immer verstehen, ob es ein guter Mensch / Tier ist und er kann sich sehr heftig reagieren, um sich selbst zu schützen. Auch eine ihm vertraute Person sollte die ganze Zeit mit ihm sprechen, damit Nemo versteht, wer es ist und was derjenige will. Klänge und Geräusche sind sehr wichtig.

Nemos Behinderung ist für ihn schlimmer, als blind zu sein, weil er nur Teile von Formen und Größen sieht, die sich die ganze Zeit bewegen. Er kann nicht fokussieren und das echte "Bild" sehen.

Mit anderen Hunden hat er daher leicht Probleme, weil er sich unsicher fühlt. Für ihn ist verständlicher Weise der Angriff der beste Schutz, denn er befürchtet ja ständig, dass ihm etwas Schlimmes widerfahren könnte.

Sicher haben auch seine Erfahrungen auf der Straße dies noch verstärkt. Das Leben dort muss der pure Albtraum für ihn gewesen sein.

Für Nemo wäre es am besten, wenn er in einem ruhigen Haus leben dürfte, wo die Menschen viel Zeit hätten, ihn zu verstehen und ihn zu führen.
Nemo braucht nicht viel, um glücklich zu sein.
Nemo ist glücklich, wenn er sich sicher und ohne große Veränderungen in seinem Leben fühlt.

Er sucht nicht nach "aufregenden Abenteuern", weil er nicht die Art von Hund ist, der gerne Abenteuer hat. Er hat gern seine stabile Routine, seine persönliche Ecke, seine persönlichen Sachen, seine vertrauten Situationen. Neue Dinge und Situationen müssen kontrolliert dargestellt werden. Keine Überraschungen, keine Abenteuer.

Nemo könnte mit einer großen, selbstbewussten, ruhigen und verspielten Hündin zusammen leben, nicht aufgedreht verspielt, aber "nett verspielt". Nemo hat eine Freundin in der Pension. Es ist eine junge Hündin mit genau diesen Merkmalen, sie ist wie eine belgische Schäfermischung. Er ist in sie verliebt und sie ist der einzige Hund, wo er bisher nicht geglaubt hat, sich verteidigen zu müssen.

Uns ist bewußt, dass es nicht einfach ist, für Nemo ein Zuhause zu finden. Doch ganz sicher wird es irgendwo die Menschen geben, mit denen Nemo glücklich sein könnte, an deren Alltag er sich gewöhnen würde, wo er sich an Ritualen orientieren könnte und die bereit wären, ihr Leben mit ihm zu teilen. Wir werden weiter nach ihnen suchen, damit auch Nemo einmal "ankommen darf" und seinen Platz in diesem Leben finden wird.


***27.09.2016: Neue Fotos und ein Video von Nemo

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Nemo ist ein Schatz auf vier Pfoten. In der Pension hat er sich gut eingelebt – die Fotos zeigen es.

Doch seine Sehnsucht nach einer eigenen Familie wird immer größer.


04.06.2016: Die Zeit auf der Straße war für Nemo auf Grund seiner Sehbehinderung noch härter als für andere Streuner. Jeden Moment musste er auf der Hut sein, Gefahren erkannte er später als Hunde mit einem normalen Sehvermögen. Und als Hund mit Handicap war er auch den Anfeindungen seiner Artgenossen ausgeliefert. Seine Freundin, mit der ihn ein ganz besonderes Band verband, starb ... Nemo bekam die Chance auf ein besseres Leben, als er in eine Pension ziehen durfte.

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Nemo ist nun in einem kleinen Gehege direkt neben Polys Haus untergebracht. Hier ist er den ganzen Tag damit beschäftigt, aufmerksamst zu verfolgen, was auf dem Gelände vor sich geht.

Denn Langeweile mag Nemo nicht. Schließlich ist er trotz seiner Sehbehinderung (auf dem rechten Auge ist er blind, das linke Auge kann infolge eines Unfalls nicht mehr fokussieren) ein neugieriger und aktiver Hund.
Die Fotos zeigen, wie menschenbezogen Nemo ist.

Er sollte als Einzelhund vermittelt werden. In die schwarze Schäferhündin, die in dem Video zu sehen ist, ist er zwar verliebt:

Aber immer wieder zeigt er gegen kleinere, ältere oder sehr ruhige Hunde ein dominantes Verhalten. Als Begleiter seiner Menschen aber wird er der treueste und liebevollste Hund sein, den man sich vorzustellen vermag.

Dass er sich durch sein Leben auf der Straße zu einer unabhängigen Persönlichkeit entwickelt hat, steht in keinem Widerspruch dazu, es spricht lediglich für Nemos starken Charakter.

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12.12.2015 Neue Videos von Nemo zeigen eine unglaubliche Entwicklung. Trotz seiner Sehbehinderung, möchte er so gerne spielen und mit anderen Hunden herumtollen. Jetzt braucht er ein Plätzchen, wo er endlich glücklich sein und "ankommen" darf. Nach den traurigen Jahren ein echter Weihnachtswunsch ...

Nemo geht es weiterhin gut. Er ist in ein kleines Gehege direkt neben Polys Haus umgezogen. Hier ist er den ganzen Tag damit beschäftigt, aufmerksamst zu verfolgen, was auf dem Gelände vor sich geht. Denn Langeweile mag Nemo nicht. Denn schließlich ist er trotz seiner Sehbehinderung ein neugieriger und aktiver Hund.
Die Fotos zeigen, wie menschenbezogen Nemo ist. Er sollte als Einzelhund vermittelt werden, denn immer wieder zeigt er gegen kleinere, ältere oder sehr ruhige Hunde ein dominantes Verhalten. Als Begleiter seiner Menschen aber wird er der treueste und liebevollste Hund sein, den man sich vorzustellen vermag. Dass er sich durch sein Leben auf der Straße zu einer unabhängigen Persönlichkeit entwickelt hat, steht in keinem Widerspruch dazu, es spricht lediglich für Nemos starken Charakter.



Liana schreibt: you can see Nemo running and playing with other dogs :-) He has made great progress and is not lonely any more.


31.08.2015 Seine schwere Sehbehinderung könnte Nemo verzweifeln lassen, doch sein Lebenswille und seine Freude am Herumtollen und Streicheleinheiten einheimsen sind ungebrochen und das "Pensionsleben" gibt ihm Sicherheit.

Nemo ist ein bezaubernder Bursche, den man schon auf Grund seines Schicksals in sein Herz schließt. Wie schwer muss es sein, auf einem Auge gar nicht sehen zu können, während das andere nichts mehr focussieren kann. Mit dieser Behinderung auf der Straße zu überleben, ließ Nemo gewiß tausend Todesängste erleiden. Autos, die er nicht richtig einschätzen konnte, gesunde Hunde, die sich zuerst an dem Wenigen, was sie im Müll fanden, satt essen wollten....

... für Nemo blieben vermutlich immer nur ein paar Brocken und die Furcht selbst getötet zu werden, wenn der Hunger der anderen einmal Überhand nahm.

Als Liana ihn von der Straße holte, glich er einem Häufchen Elend. Ganz anders lernen wir ihn heute kennen. Und er weiß zu schätzen, was er hat... so sehr, dass er es auch nicht mehr teilen möchte.

Nemo wünscht sich ein Zuhause, wo nur sein Körbchen steht und wo er die so lange ersehnten Streicheleinheiten nicht teilen muß. Es sollte sein Zuhause und vielleicht sein Garten sein, wo er ganz alleine seine Bäume markieren darf :-).

Der Versuch, ihn zu "vergesellschaften" und ihm ein wenig "Leben" in sein Gehege zu bringen, war nicht von Erfolg gekrönt. Nemo machte den tierischen Mitbewohnern sehr schnell klar, dass er seine Unterkunft für sich alleine haben wollte. Vermutlich wegen seiner schlechten Sicht, ist er vorgegangen, wie ein kleines Wildschwein und hat seine "lästigen Mitbewohner" einfach umgeworfen....

Wir schließen daraus, dass er als Straßenhund so sehr unter den stärkeren Hunden gelitten hat, dass er es jetzt genießt, in seinen "eigenen vier Wänden" in Sicherheit zu sein.

Anfangs war er in der Pension mit anderen Hunden auf dem Hof in einem größeren Rudel zusammen, doch er zog sich immer schnell in seine Hütte zurück. Vermutlich, weil er Angst vor den anderen hatte.

Nemo genießt menschliche Nähe, läßt sich streicheln und bürsten.

Doch erschreckt er sich sehr, wenn jemand plötzlich laute Geräusche in seiner Nähe macht und womöglich noch etwas Größeres in der Hand hält. Dann kann er auch schon mal zurückweichen und knurren, was bei seiner Behinderung nicht verwunderlich ist.

Die Menschen in seinem neuen Zuhause sollten ihn behutsam an alles heranführen. Doch sie sollten auch daran denken, dass er trotz seiner Behinderung ein "richtiger Hund" ist, der klare Grenzen braucht, um sich sicher und geborgen zu fühlen.

Liana schreibt: Nemo mag auch mit anderen Hunden spielen, aber er möchte jetzt der Stärkere sein, um das auszugleichen, was ihm auf der Straße geschehen ist. Da war er der Schwchere, als er sein Sehvermögen immer mehr verlor.

Nach all den schlimmen Erfahrungen, die ein behinderter Hund auf der Straße durchleiden muss, wünschen wir uns für Nemo ein liebevolles Zuhause, wo keine zu großen Erwartungen an ihn gestellt werden und wo er alle Zeit der Welt hat, sich in seiner neuen Umgebung zurechtzufinden.

Es ist sehr berührend, zu sehen, wie Nemo trotz seiner Vergangenheit und seiner Behinderung, so viel Freude am Leben hat und so glücklich ist, in Sicherheit zu sein.

Hier könnte man glauben, ein völlig gesunder Hund tollt durch die Wiese.




16.04.2015: Männlich, im besten Alter, schlank, von angenehmer Größe mit längeren schwarzen Haaren sucht Mensch. Geboten wird ein Rundumpaket an Freundlichkeit und Charme, regelmäßige Küsse und Umarmungen, ein warmer Rücken auf der Couch oder im Bett....Wer Nemo in sein Leben lässt lässt die Sonne herein. Nemo erwartet nicht viel, nur Liebe und Nähe und Spiele. Das einzige was er möchte ist menschliche Nähe, gesehen werden, beachtet werden. Ganz toll wäre ein Plätzchen als Einzelhund, er ist nicht unverträglich, doch auf Grund seiner Sehschwäche mit anderen Hunden eher unsicher.

16.03.2015: Es gibt neue Bilder von Nemo. Auf ihnen kann man eines sehen: Sehnsucht. Sehnsucht nach Wärme, Geborgenheit, einem Menschen der zu ihm gehört. Ganz nah kuschelt Nemo sich an den Menschen, das Herz voller Hoffnung und Freude. Doch solche Momente sind selten in einer Pension, zu selten für Nemo. Wo sind die Menschen die Nemo`s Schönheit mit dem Herzen sehen und nicht mit den Augen? Er hätte es so sehr verdient....

Update 08.02.2015 Liana hat Nemos Charakter beschrieben. Zeilen über einen Hund, der seine Dankbarkeit und Friedfertigkeit nie verloren hat…

Update 08.02.2015/ Nemo wäre unendlich dankbar für ein Zuhause... Und nicht nur Liana und Polly, in deren Pension Nemo derzeit untergebracht ist, auch der Tierarzt, der Nemo behandelt hat – alle, die ihn kennengelernt haben, sind berührt von Nemos Charakter.

Nemo ist ein ruhiger Hund. Er möchte sich nur sicher in seiner Umgebung fühlen. Er ist kein Hund, der spielen oder herumrennen möchte. Wenn er andere ruhige Hunde trifft, dann begrüßt er sie und wedelt mit dem Schwanz. Er strahlt keinerlei Agressivität aus.

Für Nemo ist Sicherheit wichtig. Die Sicherheit, dass ihm nichts passiert. Dass ihm etwas Angst einflösst oder überfordert. Nemo braucht ein Zuhause, wo man behutsam mit ihm umgeht. Ohne Lärm, ohne Kinder, die ihn bedrängen oder Nemo Stress aussetzen. Nemo möchte sich aufgehoben fühlen.

Seine beschränkte Sehfähigkeit wäre in einer solchen Umgebung nach Einschätzung von Polly kein Problem. Ebenso wenig wie ein freundlicher und ausgeglichener Hund an seiner Seite. Das einzige, was Nemo nicht teilen möchte, ist sein Essen.

Update 26.01.2015/ Kein Anruf, kein Mensch, der ihm Hoffnung geben könnte. Ein unsichtbares Schicksal, das doch so sehr berührt. Nemo wäre unendlich dankbar für ein Zuhause... Nemo ist mittlerweile bei Polly in der Pension untergebracht. Und die Bilder zeigen, was ihm das Leben auf der Straße abverlangt hat. Ein noch junger Hund, müde und erschöpft. Aber vielleicht auch das erste Mal, dass er ausruhen darf. Die Pfoten von sich gestreckt ohne Anspannung und Angst.

Und es ist ein Wunder, dass Nemo überhaupt so lange auf der Straße überleben konnte. Wie wir mittlerweile von dem behandelnden Tierarzt erfahren haben, ist sein rechtes Auge vollkommen blind. Das linke Auge ist als Folge eines Unfalls nicht mehr in der Lage zu fokussieren.

Trotzdem hat Nemo nach Aussage des Tierarztes keine Schmerzen und er kann sich nach seiner Einschätzung auch problemlos in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Und genau das wäre Nemos größte Chance. Ein eigenes Zuhause, wo er endlich Sicherheit empfindet.

Es ist unvorstellbar, welche Ängste Nemo bislang aushalten musste. In der Pension und beim Tierarzt zeigt sich Nemo von einer sehr freundlichen Natur. Und Liana schreibt: Jeder, der ihn bisher kennengelernt hat, war von seinem Charakter beeindruckt.“ Und er hat die schönsten Segelohren der Welt. Nemo kann mit seinen Ohren sprechen und die sagen mehr als ein unversehrter Blick...

Update 19.01.2015/ Die Befürchtungen, dass Nemos rechtes Auge schwer beschädigt ist, haben sich leider bestätigt.

18.01.2015/ Liana war mit Nemo bei einem Augenspezialisten. Sie schreibt uns: „Die Linse seines rechten Auges ist zerstört. Wie ein zerbrochener Spiegel. Die Aufnahmen werde ich euch noch schicken. Das linke Auge „arbeitet“ zwar, aber nicht wie ein 100 Prozent gesundes Auge. Es flackert. Das äußert sich in einem Augenzittern, wie es bei Nystagmus auftritt. Das ist auch der Grund, warum er Probleme hat, Dinge zu fokussieren.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Nystagmus

Die genauen Untersuchungsergebnisse liegen noch nicht vor. Ebenso wissen wir noch nicht, welche Behandlungsmöglichkeiten und Therapien möglich sind. Aber fest steht, dass Nemo aufgrund seiner Sehschädigung auf der Straße keine Überlebenschance hat. Vorerst wird Liana ihn daher in einer Pension unterbringen.

So traurig das Ergebnis ist. Nemo hat sich während der ganzen Fahrt zum Tierarzt und auch während der Behandlung selbst als sehr lieber Hund gezeigt. „Er war aufgeregt, als er in die Box ins Auto musste und auch zu Beginn der Fahrt. Aber dann entspannte er sich und war ganz ruhig. Es war eine lange Fahrt mit vielen Steigungen und Kurven. Aber er hat es alles gemeistert und auch in der Klinik war er zwar etwas ängstlich, aber freundlich zu jedem und lief brav an der Leine.“


11.01.2015/ Nemo hat als einziger eines Rudels von Hunden überlebt, die Liana über Jahre begleitet hat. Nemos Geschichte ist eine Geschichte von enttäuschten Illusionen. Aber auch von Freundschaft, Mitgefühl und Loyalität...

Nemo ist kastriert und gechippt. Was Liana nicht verhindern konnte: Nemo wurde schon als Hundekind ins Gesicht gebissen. Seitdem ist Nemos Gesichtsfeld eingeschränkt. Und damit schwebt er in ständiger Gefahr…

Dass er all die Jahre überlebt hat, ist ein Wunder…. Liana kennt ihn seit sie die Gruppe der Hunde kennt, in der Nemo aufwuchs. Alles beginnt mit einer Hündin, die 2011 in einem Waldstück nordöstlich von Athen lebt. Immer wieder bekommt sie Welpen. Viele von ihnen sterben.

Doch die wenigen Überlebenden sorgen dafür, dass das Rudel wächst. Und bis auf wenige sind es sehr scheue Hunde. Im Frühjahr 2013 bekommt Liana Unterstützung von einer Gruppe Tierschützer, die fünf Hündinnen betäuben, einfangen und kastrieren. „Der Alptraum von immer neuen Welpen hatte endlich ein Ende“, schreibt Liana.

Aber im Herbst 2013 verschwinden die Hunde. „Ich suchte sie im Wald, aber ich fand sie niemals wieder. Später erzählte mir ein Mann, dass sie alle vergiftet wurden… Niemals habe ich gedacht, dass die Hunde im Wald nicht sicher wären. Es war eine Illusion. Der Mann sagte mir, er hätte mehrere tote Hunde gefunden.“

Sechs Monate später sieht sie Nemo. An seiner Seite die Hündin, die Liana all die Jahre begleitet hat. Die beiden verstecken sich im Sumpf, der mehr als einen Kilometer von ihrem ehemaligen Revier entfernt liegt. „Doch während Nemo immer freundlich auf mich zuläuft und jedes Mal voller Verzweiflung meinem wegfahrenden Auto hinter her schaut, versteckt sich die Hündin."

Von da an sieht sie Nemo und seine Freundin fast täglich. Und sie bemerkt, dass Nemos Auge sich verschlimmert hat. „Es ist gefährlich für ihn, weil er offensichtlich in der Entfernung nicht gut sehen kann. Er kann Gefahren nicht erkennen, Autos nicht ausweichen.“ Und sie sieht, dass die Hündin ernsthaft krank ist.

Und dann plötzlich sind beide verschwunden. Liana sucht nach ihnen und findet schließlich den toten Körper der Hündin. „Es war eine besondere Verbindung zwischen mir und dieser Hündin. Ich war der Erste, der sie im Wald fand mit ihren Welpen und ich fand sie wieder kurz bevor sie starb. Ich habe sie begraben, bevor ihr Körper von anderen Tieren gefressen werden konnte…“

Liana befürchtet, dass sie Nemo niemals wieder sehen wird. „Nemo ist ein Hund, der nicht ohne Gesellschaft sein kann. Ein Hund, der die Einsamkeit nicht erträgt. Der immer auf der Suche nach einem Ort ist, wo er zuhause sein darf.“

Doch am 30. Dezember 2014 taucht Nemo wieder auf. Dort, wo er aufgewachsen ist. In dem Waldstück östlich von Athen, in dem Hof einer Taverne, die über den Winter geschlossen ist. An seiner Seite eine andere Hündin. Es scheint als wenn Nemo bis zum Tod seiner Freundin bei ihr ausgeharrt hat, um dorthin zurückzukehren, wo er sich zu Hause fühlt.

Aber er lebt in täglicher Gefahr. “Er orientiert sich sehr an der Hündin. Ich bin mir sicher, dass er in der Entfernung nicht gut sehen kann.“ Liana würde ihn gerne von einem Tierarzt untersuchen lassen und sie glaubt, dass sich Nemo nach einem Zuhause sehnt. „Er ist ein sehr freundlicher Hund, der sehr gut mit einer Hündin zusammenleben könnte. Aber auch mit einem sanften Rüden würde er sich sicherlich verstehen.“

Liana würde Nemo gerne helfen, dem einzigen, dem sie noch helfen kann…  

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Datum: Do, 14.06.2018, 18:39 - Besucher: 42
Schutzgebühr: 290€ + 150€ Transportkosten
Vermittlungsbereich: Deutschland, bundesweit - Aufenthaltsort: bei Athen - (Vereins)-Sitz: Mettmann 40822

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