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Name: Enya (D)

Rasse:Podenca Ibicenca
Geschlecht:Notfall/Hündin
Alter: geb. ca. 2005
Farbe:weiß
Schulterhöhe:ca. 50 cm
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Impfungen:Ja
Mittelmeercheck:Ja
Graue Schnauzen:Ja
Krankheiten:Impfungen: Vollständig grundimmunisiert, gechipt, mit EU-Pass, Test auf Mittelmeererkrankungen negativ.
Zuordnung: (Größe):Rassehund-mittel
Lebensabschnitt:Senior
    
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Charakter:

Siehe bitte Beschreibung!  

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Beschreibung:

Enya kommt aus einer Beschlagnahmung gemeinsam mit Maddox, Caeli, Evelyn and Gladys. Ein Jäger hatte sie dort bei seinem 92 Jahre alten Vater gelassen, der sich nie um die Hunde gekümmert hat. Und auch als er starb dauerte es lange, bis sie endlich dort rausgeholt wurden. Die Bilder und der Film von diesem grausigen Ort sprechen für sich selber!


Enya fehlen viele Zähne. Vermutlich hat der Jäger sie ihr gezogen, wie es in Spanien oft gemacht wird, damit die Hunde den gefangenen Hasen nicht verletzen können. Ganz sicher ist aber das sie ein furchtbares Leben geführt hat... Im Refugium zeigt sie sich sehr entspannt und ist ein sehr sanfter Hund in Bezug auf die Menschen. Sie lebt mit der aktiven Gladys in einem Zwinger, mit der sie sich super versteht.
Wir wünschen uns für die alte Dame ein warmes Sofaplätzchen mit ganz viel Liebe, wo sie ihre Vergangenheit vergessen kann.

Enya ist seit April 2017 in ihrer Pflegestelle in Deutschland. Ihr geschätztes Geburtsjahr ist 2005 und man merkte ihr das Alter auch schon an, die Gelenke sind ein wenig steif und sie hört fast nichts mehr. Anfangs war sie nachts auch noch inkontinent, was sich nach kurzer Zeit aber glücklicher Weise gegeben hat.

Bei einer allgemeinen Untersuchung beim Tierarzt wurde im Mai 2017 neben der Schwerhörigkeit, schlechten Zähnen und grauem Star leider auch ein schwaches Herz festgestellt, was im Juni 2017 durch ein Herz-Ultraschall bestätigt wurde. Sie hat eine Herzinsuffizienz, oder genauer gesagt eine Herzklappen-Endokardiose (Mitralklappeninsuffizienz): Eine Klappe schließt nicht mehr richtig, sodass bei jedem Herzschlag ein Teil des Blutes wieder in die Vorkammer zurückfließt und so die Leistung des Herzens reduziert. Des Weiteren waren sog. Extrasystolen zu erkennen, das sind Herzschläge, die außerhalb des physiologischen Herzrhythmus auftreten. Enya bekommt seitdem das Herzmedikament Fortekor und es ging ihr bislang gut damit.

Im März 2018 hatte sich ihr Zustand extrem verschlechtert. Plötzlich konnte sie kaum noch aufstehen, fiel immer wieder um, lief torkelig und die Augen zuckten wild hin und her. Sie übergab sich ständig und fraß nicht mehr. Die Tierärztin stellte ein Vestibular-Syndrom fest: Aufgrund einer Mangeldurchblutung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr war Enya fürchterlich schwindelig und übel. Es gab Infusionen und jede Menge Medikamente zur Durchblutungsförderung und für das Herz. Das Schlimmste war, dass sie überhaupt nichts fressen mochte, weil ihr so übel war und es war sehr schwierig, ihr die vielen Tabletten zu geben. Aber die Pflegestelle und Enya gaben nicht auf und ganz langsam besserte sich ihr Zustand und sie fing auch langsam wieder an zu fressen. Was blieb - und voraussichtlich auch bleibt - ist eine schiefe Kopfhaltung und manchmal ein leicht torkeliger Gang. Das sieht für uns manchmal etwas seltsam aus, aber Enya selbst findet es nicht schlimm, ihre Lebensqualität ist dadurch nicht eingeschränkt - dies bestätigt auch ihre Tierärztin.

Nach ihrer Erkrankung ist Enya leider deutlich gealtert. Sie wirkt müder, schläft viel und ihr Gang ist steifer geworden. Trotzdem ist sie relativ gut drauf, freut sich und kann auch mal flott durch den Garten wetzen :-) Beim Spaziergang hat sie allerdings nicht mehr so viel Ausdauer wie vorher und Spaziergänge mit ihr sollten in der warmen Jahreszeit nur frühmorgens unternommen werden.

Im April 2018 wurde erneut ein Herz-Ultraschall gemacht, um ggf. Veränderungen zu erkennen und sie bestmöglich mit Medikamenten einzustellen. Glücklicherweise hat sich die Herzleistung seit dem letzten Ultraschall nicht verschlechtert. Im Gegenteil - die Extrasystolen sind weniger geworden.

Enya bekommt als Dauermedikation täglich diese Tabletten:
- Vetmedin 2,5 mg (Herzmedikament)
- Fortekor 5 mg (Herzmedikament)
- Prilactone next 50 mg (leichtes Entwässerungsmedikament)
- Karsivan 50 mg (zur Durchblutungsförderung)

Insgesamt ergeben sich daraus Kosten in Höhe von 3,22 Euro pro Tag. Natürlich bekommt sie auch gutes Futter (sie ist extrem mäkelig) und Canicox GR zur Unterstützung alter Hunde.

Enya sollte nicht mehr umziehen. Sie hängt extrem am Pflegefrauchen, andere Hunde und Menschen interessieren sie nicht. Enya frisst generell sehr schlecht (das liegt nicht an den Zähnen, denn sie knackt mit Vergnügen richtige Knochen). Wir haben schon sehr viele Trocken - und Nassfutter getestet. Oft riecht sie daran und geht angewidert weg. Auch frisst sie überhaupt nicht, wenn nicht Pflegefrauchen das Futter serviert - noch nicht einmal, wenn Pflegeherrchen das Futter reicht. Bei einer Vermittlung wäre das Risiko groß, dass Enya über längere Zeit nichts fressen mag und somit die wichtigen Tabletten nicht verabreicht werden können. Gerade bei den Herztabletten wäre eine Unterbrechung lebensbedrohlich. Zudem wäre es für das kleine Podenca-Herzchen seelisch kaum zu verschmerzen, wenn ihre Bezugsperson nicht mehr da wäre.

Bitte schauen Sie auch in das Bildertagebuch von Enya. Hier gibt es weitere Bilder und Videos, sowie regelmäßige Updates von Enyas Pflegestelle.



Bei Interesse füllen Sie doch bitte den Haltungsbogen aus und senden ihn an die zuständige Ansprechpartnerin.  


weitere Informationen:

Datum: Sa, 27.10.2018, 20:46 - Besucher: 50
Schutzgebühr: 100,- € zzgl. 50,- € Transportkostenanteil
Vermittlungsbereich: Deutschland, bundesweit - Aufenthaltsort: Deutschland, 38... Deutschland - (Vereins)-Sitz: 74206 Bad Wimpfen

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