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Name: PONGO

Rasse:Dalmatinermischling
Geschlecht:Notfall/Rüde
Alter: ca. 05.05.2014
Farbe:weiß-schwarz
Schulterhöhe:ca. 53 cm
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Impfungen:Ja
Mittelmeercheck:Ja
Patenschaft gesucht:Möchten Sie mein Pate werden?
Zuordnung: (Größe):Mischling-mittel
Lebensabschnitt:Erwachsen
    
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weitere Bilder:

Beschreibung:

NOTFALL
PONGO
Rüde
Dalmatiner-Mischling
geboren ca. 05.05.2014
Größe: ca. 53 cm
nicht mit Katzen verträglich
Im Tierheim Sierra Nevada/Spanien seit: 03.07.2021

Freundlicher Dalmatiner-Mischling sucht entspanntes Zuhause!

Pongo lebte einmal auf dem Land und wurde als Jagdhund eingesetzt. Sein Besitzer war schon sehr alt und als er an Alzheimer erkrankte, konnte er sich nicht mehr um seinen Hund kümmern. Der Dalmatiner-Mischling lebte daraufhin eine Zeitlang mit den Hunden des Sohnes zusammen. Er brachte Pongo jedoch zu uns ins Tierheim, da zwei seiner Rüden Pongo angegriffen hatten.

Der süße Rüde mit den schwarzen Ohren und den schwarzen Punkten, im sonst weißen Fell, ist eine treue Seele. Pongo ist ein sehr gutmütiger Hund, der sich allen Menschen gegenüber sehr freundlich zeigt. Auch Fremden gegenüber zeigt er sich sehr aufgeschlossen. Er genießt es von allen gestreichelt zu werden und ist für jedes bisschen Aufmerksamkeit sehr dankbar. Kurzum: Pongo ist einfach ein prima Kerl!

Auch die Untersuchung beim Tierarzt hat Pongo sehr tapfer und brav ertragen. Leider hat der Tierarzt festgestellt, dass Pongo unter dem Cauda Equina Syndrom leidet.
Das Cauda Equina Syndrom beruht auf einer fortschreitenden Einengung der Nervenwurzeln im Lendenwirbel-Kreuzbein-Bereich. Die Erkrankung betrifft Hunde großer sportlicher Rassen ab dem mittleren Lebensalter. Nicht selten verläuft das Cauda Equina Syndrom lange Zeit für den Besitzer unbemerkt.
Gut möglich, dass Pongos motorische Einschränkungen ebenfalls ein Grund für seine Abgabe waren, da er dadurch unmöglich weiterhin als Jagdhund eingesetzt werden konnte.

Zudem hat der Tierarzt mehrere Schrotkugeln in Pongos ganzem Körper gefunden, die ihm zusätzlich Schmerzen bereiten. Pongo bekommt zur Zeit verschiedene Medikamente, die er auch problemlos nimmt. Lediglich die Halskrause mochte der gutmütige Pongo überhaupt nicht.

Aufgrund seiner motorischen Einschränkungen sollten Pongos zukünftige Besitzer darauf achten, dass Pongo sich nicht übernimmt. So ist Springen zum Beispiel Gift für Pongos Rücken. Pongo ist gerne an der frischen Luft und genießt es bei uns sehr, wenn man mit ihm spazieren geht. Aufgrund seiner Erkrankung ist er jedoch kein Hund für sehr ausgedehnte Spaziergänge. Daher sollten seine zukünftigen Menschen mit ihm mehrere kurze Spaziergänge am Tag unternehmen statt einen großen, damit er auf der einen Seite, die Bewegung bekommt, die er benötigt und sich auf der anderen Seite nicht übernimmt.

Im Tierheim hält sich Pongo lieber an Hündinnen als an Rüden. Da er in der Vergangenheit von zwei Rüden attackiert wurde, ist er im Umgang mit ihnen sehr unsicher. Zudem hat er Probleme mit Hunden, die kleiner sind als er selbst. Daher wäre er sicherlich als Zweithund für eine nette Hündin in seiner Größe geeignet. Ein zweiter Hund in seinem neuen Zuhause ist jedoch kein absolutes Muss, damit Pongo glücklich wird.

Pongo kann Katzen nicht besonders leiden. Daher sollte besser keine Katze in seinem zukünftigen Zuhause leben.

Pongo geht sehr brav an der Leine und ist ein Hund, der einen großen Willen mitbringt, seinen Menschen zu gefallen. Er ist zudem stubenrein und kann ohne Probleme auch mal alleine Zuhause bleiben.

Wer Pongo einen Platz in seinem Zuhause gibt, wird einen treuen Begleiter fürs Leben gewinnen. Obwohl Pongo von seinem ehemaligen Besitzer bereits gut erzogen wurde, sollte man doch im Hinterkopf behalten, dass er sich erst einmal einleben und an den Tagesrhythmus seiner neuen Familie gewöhnen muss.
Gerade Jagdhunde werden in Spanien sehr oft deutlich anders gehalten als Familienhunde und auch das Leben bei uns im Tierheim unterscheidet sich sehr von dem Leben eines „normalen“ Familienhundes. Zudem suchen wir für Pongo Menschen, die Rücksicht auf seine Erkrankung nehmen und ihm mit viel Fürsorge begegnen. Wir sind uns sicher, dass Pongo sich für alles, was man für ihn tut, mit ganz viel Liebe bedanken wird.

Wir suchen für Pongo liebevolle Menschen, die mehr in ihm sehen als seine Erkrankung und bereit sind dem Dalmatiner-Mischling eine zweite Chance zu geben. Da Pongo ein sehr freundlicher Rüde ist, würden wir ihn auch zu Menschen ohne Hundeerfahrung vermitteln. Lediglich eine große Portion Tierliebe und die Bereitschaft sich ausführlich mit Pongos Syndrom zu beschäftigen, sollten vorhanden sein.

Pongo kommt zudem auch mit Kindern sehr gut aus. Er will einfach mit jedem befreundet sein. Da Pongo jedoch einen Ort benötigt, an dem er sich erholen kann, sollten Kinder lieber schon etwas älter sein und verstehen können, dass Pongo nicht den ganzen Tag mit ihnen spielen kann.

Für Pongo suchen wir ein schönes ebenerdiges Zuhause, in dem er zur Ruhe kommen kann und sich erholen darf. Da Pongo gerne an der frischen Luft ist, sich jedoch nicht so bewegen kann wie andere Hunde, wäre ein Haus mit abgesichertem Garten das Beste für ihn. Zudem sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass er nicht ständig Treppen läuft und auch nicht selbstständig ins Auto rein- und rausspringt.

Pongo ist bei Übergabe vollständig geimpft, gechipt, kastriert, entwurmt und mit Ungezieferschutz behandelt. Zudem wurde er bereits negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Möchten Sie Pongo eine zweite Chance geben? Dann melden Sie sich gerne bei uns!

Ansprechpartnerin in Deutschland
Sandra Asmussen
Email: Tierheim.SierraNevada(at)gmx.de
 




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weitere Informationen zu PONGO:

Datum: Mi, 25.08.21, 08:50 - Besucher: 119
Schutzgebühr: nach Absprache
Vermittlungsbereich: Europaweit - Aufenthaltsort: Tierheim Sierra Nevada/Spanien - (Vereins)-Sitz: 12557 Berlin

 

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