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Name: Lisandro

Rasse:Mischling
Geschlecht:Rüde
Alter: 2017
Farbe:braun-weiss
Schulterhöhe:66 cm
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Impfungen:Ja
katzenverträglich:Ja
Krankheiten:keine bekannt
Patenschaft gesucht:Möchten Sie mein Pate werden?
Zuordnung: (Größe):Mischling-gross
Lebensabschnitt:Erwachsen
    
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Beschreibung:

Lisandro - Sportlicher, freundlicher Prachtkerl

Update Februar 2026 - Netzwerken wie ein Profi …. einmal alle abholen, bitte

Manche Hunde kommen rein und sind erstmal dezent. Lisandro kommt rein und es wirkt, als hätte jemand den „Freundlich & Vollbetrieb“-Knopf gedrückt: einmal kurz alle begrüßen, einmal fix prüfen, ob irgendwo zufällig ein Abenteuer rumliegt, und dann mit diesem Blick: „So. Wer hat den Tagesplan? Ich hätte Vorschläge.“ Seine Energie ist dabei nicht „Chaos“, sondern eher „Gute-Laune mit Muskeln“. Und das eigentlich Unfaire daran: Er hat sich diese Lebensfreude nicht im Garten antrainiert, sondern trotz viel zu langer Wartezeit irgendwo tief drin konserviert – wie ein Akku, der endlich wieder ans Ladegerät will.

Damit wir uns richtig verstehen: Seine Geschichte ist nichts, was man mit ein paar flotten Sprüchen „wegwitzeln“ sollte. Lisandro hat sieben (7!!!) Jahre in Gefangenschaft verbracht – viel zu viele. Aber wenn man ihn erlebt, bekommt man nicht den Eindruck, dass er sich innerlich verabschiedet hätte. Eher so, als würde er sagen: „Okay, Leute. Lange genug Pause. Ich wäre dann jetzt bereit für mein eigentliches Leben.“

Und „bereit“ bedeutet bei Lisandro nicht „bitte in Zeitlupe an mir vorbeiatmen“. Lisandro ist trotz seiner 9 Jahre sportlich, energiegeladen, neugierig, lebhaft– ein Rüde mit ordentlich PS und einer ziemlich klaren Meinung dazu, wofür Beine gedacht sind: nicht als Deko, sondern als Fortbewegungsmittel. Er sucht aktiv Kontakt, geht auf Menschen zu, interagiert freundlich und lässt sich problemlos anfassen und handeln. Wenn man ihm begegnet, hat man nicht das Gefühl, dass man ihn „überreden“ muss, Mensch-Kontakt zu mögen. Eher, dass man ihm erklären muss, dass man nicht jedem Menschen sofort seine Visitenkarte in die Hand drücken kann.

Wenn unsere Tierschützer ihn besuchen und fotografieren konnten, war das für Lisandro wahrscheinlich wie ein kurzer Blick hinter die Kulissen: „Aha. Da draußen gibt’s also noch was.“ Besuche – inklusive dem großen Highlight: Wiese. Für die meisten Hunde ist Wiese einfach nur: toll. Für Lisandro muss Wiese ungefähr gewesen sein wie ein plötzlich geöffnetes Fenster nach Jahren in einem stickigen Raum. Die Rückmeldung: Er habe sich euphorisch gefreut, sei zunächst etwas wild gewesen und wäre am liebsten davon galoppiert. Übersetzung aus Hundisch: „Endlich Platz! Endlich Gerüche! Endlich „Hallo Welt, ich bin da! Ich möchte nicht gleich wieder zurück auf Beton, danke.“

Jetzt kommt aber der Teil, der zeigt, dass Lisandro nicht nur „Turbogang“ kann: Nach dem ersten Überschwang wurde er wieder aufmerksam, ansprechbar und hat freundlich mit den ihm unbekannten Menschen interagiert. Das ist diese Mischung, die Gold wert ist: ein Hund, der sich freuen kann wie ein Profi – und der trotzdem wieder in den Kontakt findet, wenn man ihn abholt.

Natürlich hat die Operation „Befreiung“ mehrere Missionen. Mission 1 ist klar: raus da, dauerhaft. Mission 2: Alltag lernen. An der Leine gehen muss weiter geübt werden – nicht weil Lisandro stur wäre, sondern weil ihm schlicht niemand jahrelang erklären konnte, wie man sich in einer Welt mit Regeln, Straßen und „nicht jeder Impuls ist ein Startsignal“ bewegt. Er wirkt aber lernwillig und so, als würde er diesen Kurs ziemlich gerne belegen – solange der Unterricht freundlich, klar und konsequent ist

Sozial ist Lisandro gut aufgestellt: Test mit Hündinnen: bestanden, keine Probleme. Katzentest: bestanden, ebenfalls keine Probleme – er wirkt Katzen gegenüber fast ein bisschen vorsichtig, als hätte er beschlossen, dass man bei Samtpfoten lieber auf „Diplomatie“ umschaltet. Auch das ist ja eine Form von Intelligenz: nicht überall sofort mit Vollgas rein.

In Wahrheit wartet Lisandro leider immer noch darauf, dass sich seine Tür nicht nur für fünf Minuten öffnet, sondern für immer. Vielleicht sind Sie genau die Person, die nicht nur kurz die Tür aufmacht, sondern sagt: „Komm. Diesmal bleibst du.“ Kontaktieren Sie gern seine Vermittlerin – Lisandro wäre bereit. Und seine Beine übrigens auch.

Vorne weiße Kniesocken, eine ebenso weiße Brust, der Kopf schwarz-weiß und der Rest des Körpers wunderbar gestromt: So in etwa könnte man unseren außerordentlich hübschen Lisandro beschreiben. Und so speziell seine Äußerlichkeiten sind, so speziell ist Lisandro auch im Wesen - zumindest, wenn man in Betracht zieht, dass er die letzten sechs seiner acht Lebensjahre in Gefangenschaft in einem dieser schrecklichen Hundelager zubringen musste. Lisandro ist nämlich trotz der tierquälerischen Umstände, in denen er vor sich hinvegetieren muss, ein aufgeschlossener, lieber, zu Menschen und Hunden freundlicher, energiegeladener Hund geblieben. DAS soll ihm mal jemand nachmachen!

Zu Lisandros Vorgeschichte ist uns nichts bekannt, außer dass er an einem vermaledeiten Tag im Februar 2019 ins Canile und von da in seine Zelle gebracht worden ist. Da war er geschätzt zwei Jahre alt. Und dann passierte ganz lange gar nichts. Außer, dass ihm jeden Tag etwas minderwertiges Futter und schales Wasser hingestellt wurde und von Zeit zu Zeit jemand kam, und seine Zelle mit einem Schlauch «sauber» spritzte. Die Zelle blieb immer die gleiche, der Lärm seiner Mitinsassen, die bellten, weinten, jaulten, heulten, ebenso. Ganze fünfeinhalb Jahre lang. Dann, im Herbst 2024, durften die mit uns befreundeten Tierschützer Lisandro ein erstes Mal besuchen und fotografieren. Damit der hübsche Rüde bei pro-canalba endlich eine Bühne und somit die Chance auf ein besseres Leben, eine eigene Familie bekommt.

Vor kurzem (Stand April 2025) hat Lisandro ein zweites Mal Besuch erhalten und durfte erneut für einen Moment auf die Wiese. Die Tierschützer berichten, dass Lisandro sich über die kurze Abwechslung seines tristen Alltags euphorisch gefreut habe. Er sei etwas wild gewesen und wäre gerne davon galoppiert. Wer kann es ihm verdenken, die Eindrücke außerhalb seiner wenigen Quadratmeter Betonzelle müssen für ihn überwältigend sein. Lisandro habe viel Kraft, aber sobald er sich ein wenig ausgetobt und wieder beruhigt habe, sei er schließlich aufmerksam gewesen und habe mit den ihm unbekannten Menschen freundlich interagiert. An der Leine gehen müsste er noch lernen.

Fassen wir zusammen: Lisandro ist nicht nur hübsch und lieb und versteht sich mit Menschen und anderen Hunden, der Rüde ist auch sportlich, energiegeladen und lernbegierig. Für ihn suchen wir dringend eine Familie oder Einzelperson, die in ländlicher Umgebung wohnt und nach Möglichkeit einen hundesicher eingezäunten Garten hat. Jemanden, der Lisandro Zeit und Raum geben kann, um in einer für ihn komplett neuen Welt anzukommen, der sich mit ihm beschäftigen möchte, ihn auf Abenteuerspaziergängen begleitet, vielleicht sogar in die Hundeschule, ihm sanft, aber bestimmt das Hunde-Mensch-ABC beibringt. Und ihm endlich zeigt, wie lebenswert ein Leben sein kann, was Zuneigung und Liebe bedeuten und wie schön es für Hund und Mensch ist, wenn sich zwei Seelenverwandte gefunden haben.

Laut einer kurzen Internet-Recherche bedeutet der Name Lisandro (eine Variante des griechischen Lysander) je nach Lesart «der Befreier» oder «der befreite Mann». Unserem allerliebsten Lisandro wünschen wir, dass er baldmöglichst ein «befreiter Hund» sein wird. Vielleicht bei und mit Ihnen? Kontaktieren Sie doch einfach Lisandros Vermittlerin, wir freuen uns auf Sie!

Besuchen Sie Lisandro auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Lisandro_3870  




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weitere Informationen zu Lisandro:

Datum: Do, 19.02.26, 07:24 - Besucher: 77
Schutzgebühr: 390,- € + 110,- € Transportkostenbeteiligung
Vermittlungsbereich: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Italien,FT - (Vereins)-Sitz: 32278 Kirchlengern

 

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