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Name: EGON & ERNIE & EMMA

Tierart:Katze
Rasse/Gattung:EKH
Haltung:Wohnungskatze
Geschlecht:Jungtier(e)
Alter: ca. 08/20
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Impfungen:Ja
Handicap:sonstige Behinderung
Patenschaft gesucht:Möchten Sie mein Pate werden?
    
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Beschreibung:  „Egon, Ernie und Emma“, 2 Kater und 1 Weibchen, alle kastriert, Hauskatzen, geb. ca. 08/20

Drei sehbehinderte Kämpfernaturen suchen ihr Glück

Wenn sein Haustier krank ist, geht man mit ihm zum Tierarzt und lässt es behandeln, denn man möchte ja nicht, dass es Schmerzen hat. Eine Selbstverständlichkeit, sagen Sie? Weit gefehlt! Zu oft haben wir schon erlebt, dass Tiere sich selbst überlassen werden, sei es aus Unkenntnis, Geldmangel oder Gleichgültigkeit. Auch im Moment haben wir wieder einmal so einen Fall im Tierheim, der uns schockiert hat – umso mehr, da es sich um Babykätzchen handelt.

Wahrhaft ist es schon schlimm genug, wenn erwachsene Tiere unnötig leiden müssen. Um wie viel mehr geht es aber ans Herz, wenn es sich um unschuldige Babys handelt, um hilflose, schwache Lebewesen, die auf uns Menschen angewiesen sind und allein nicht überleben können?! Wie abgebrüht, herzlos oder einfach nur gedankenlos muss man sein, dieses Leid tagtäglich mitanzusehen, ohne zu helfen?! Unsere drei Kätzchen Emma, Egon und Ernie hat diese fehlende Hilfeleistung zwar nicht das Leben, wohl aber ihr Augenlicht gekostet.

Alles begann mit einem vierten Geschwisterchen namens „Eva“. Die Kleine, die damals etwa 3-4 Monate alt war, saß eines Tages im Dezember 2020 mutterseelenallein und verloren in einem Hausflur. Ihre Augen waren stark zugeeitert und es war offensichtlich, dass sie so gut wie blind war und nicht mehr weiter wusste. Ihre Finder brachten sie ins Tierheim, adoptierten sie aber nach ein paar Tagen selbst.

Wenige Tage später wurde uns ein zweites Kätzchen gebracht, das ganz in der Nähe gefunden worden war. Die Kleine, die wir Emma nannten, hatte dasselbe Alter, dieselbe Farbe und auch das Krankheitsbild war genau dasselbe. Kein Zweifel, es musste sich um ein Geschwisterchen handeln.

Inzwischen konnte auch die Tierhalterin ermittelt werden. In ihrem Garten fanden sich nochmals zwei kleine Kätzchen (Egon und Ernie), ebenfalls schwer krank und fast blind, mit ausgelaufenen oder zugeeiterten Augen. Gott sei Dank wurden uns alle Tiere übereignet. Warum sich die Tierhalterin keine Hilfe geholt hatte, können wir nicht verstehen. Laut Tierarzt müssen die Babys Höllen-Schmerzen gelitten haben. Wie kann man dabei nur einfach zusehen?

Beim Tierarzt stellte sich heraus, dass die Augen von Emma, Egon und Ernie von einem Herpes-Virus befallen und angegriffen waren. Nun folgte ein Monate dauernder Behandlungs-Marathon. Zig-Mal waren wir mit den Kleinen beim Tierarzt zur Kontrolle, sie bekamen Antibiotika und zweimal täglich verschiedene Augensalben über Monate hinweg. Auch mussten alle drei an den Augen operiert werden, wobei wir die Geschwister dann auch gleich kastrieren ließen. All dies ließen sie tapfer über sich ergehen.

Trotz all unserer Mühen gelang es uns jedoch leider nicht, ihr Augenlicht zu retten – zu weit waren die Augen durch den Herpes-Virus bereits geschädigt. Es war einfach schon zu spät. Aber immerhin konnten wir ihre Leben retten und inzwischen müssen sie auch nicht mehr weiter behandelt werden.

Anfangs waren wir uns gar nicht sicher, dass wir die drei durchkriegen würden, so katastrophal war der Zustand, in dem sie zu uns gekommen waren (ärgerlicherweise haben wir aber damals keine Fotos gemacht). Was uns aber dann wirklich erstaunt hat, war der unsagbare Lebenswille der Katzenkinder. Trotz ihrer Schmerzen waren sie stets munter und agil, sie fraßen wie die Scheunendrescher (anfangs waren sie auch sehr dünn), spielten und zeigten uns jeden Tag, dass sie fest entschlossen waren, zu kämpfen und zu überleben. Wir sind der Meinung, dass jemand, der so tapfer ist, nicht nur eine Überlebenschance verdient hat, sondern auch alle Hilfe bekommen muss, die man ihm geben kann.

Dass der Erfolg nicht so ausgefallen ist, wie wir uns das erhofft hatten, ist zwar sehr schade, tut aber der Lebensfreude von Emma, Egon und Ernie keinen Abbruch. Wen man sie beobachtet, kann man deutlich sehen, dass sie fröhlich und munter sind und ihr Leben trotz ihrer Behinderung genießen.

Wir denken sogar, dass sie trotzdem ein kleines bisschen sehen können, vielleicht Schatten, vielleicht Umrisse. E ist unglaublich, wie sicher sich die drei in vertrautem Gebiet bewegen. Sie klettern sogar auf die höchsten Brettchen im Katzenzimmer, springen auf die Tische und turnen überall herum. Wir haben Hochachtung davor, wie gut sich die drei zurechtfinden! Wenn man nicht genau hinschaut, würde man gar nicht erkennen, dass die drei fast blind sind. Nur ab und zu merkt man, dass sie irgendwo dagegen laufen oder unsicher herumschnuppern oder tasten, um den Weg vor sich zu erkunden.

Aufgrund ihrer Behinderung können Egon, Ernie und Emma natürlich nur in reine Wohnungshaltung vermittelt werden. Im Freien wäre es für die drei viel zu gefährlich. Trotzdem müssen Interessenten bedenken, dass es sich um temperamentvolle Jungkatzen handelt, die nicht den ganzen Tag schlafen wollen. Im Gegenteil haben die drei oftmals richtig Hummeln im Hintern, sie lieben es, ihre Umgebung auszukundschaften und können alles zum Spielen zweckentfremden. Sie haben nur Unsinn im Kopf! :-) Daher sollten sie nicht den ganzen Tag lang allein sein müssen. Sie brauchen Ansprache, Spiel und Beschäftigung. Auch ein mit einem Katzennetz gesicherter Balkon o.ä. ist nötig, damit die drei noch mehr Möglichkeiten zum Herumturnen oder Sonnenbaden haben.

Außerdem möchten wir, dass Egon, Ernie und Emma nicht allein leben müssen. Sie brauchen eine zweite verträgliche Katze, die ihnen Sicherheit gibt. Im Tierheim verstehen sich die drei bestens mit allen anderen Artgenossen, sie kuscheln und spielen oft sogar mit ihnen. Sie waren noch nie im Leben allein und so soll es auch bleiben. Das absolute Glück wäre es natürlich, wenn wenigstens zwei der Geschwister zusammenbleiben könnten. Das ist aber kein Muss, sofern ein anderer netter Katzenkumpel vorhanden ist.

In fremder Umgebung werden Egon, Emma und Ernie anfangs natürlich erst einmal wieder sehr ängstlich und vorsichtig sein. Als sie im Tierheim von der Quarantänestation ins Katzenzimmer umziehen durften, waren sie zwei Tage total „geplättet“. Sie mussten erst einmal mit der neuen Umgebung vertraut werden und sich langsam voranpirschen. Auch kann es passieren, dass sie das Klo noch nicht finden und ein Geschäftchen auf dem Teppich landet. Dafür müssen eventuelle neue Adoptiveltern Verständnis und Geduld mitbringen. Die drei lernen aber wie gesagt sehr schnell. Wenn man sie anfangs erst einmal in einem Raum unterbringt, haben sie die Möglichkeit, diesen langsam zu erforschen und von dort aus auch die restliche Wohnung zu erobern. Inzwischen sind Egon, Ernie und Emma übrigens absolut stubenrein und wissen genau, wo sich Klos, Näpfe, Körbchen, Kratzbäume etc. befinden.

Alle drei sind übrigens superlieb und verschmust. Sie lassen sich problemlos anfassen, hochheben, herumtragen etc. Bei fremden Menschen sind sie zwar erst etwas schüchtern und zurückhaltend, aber sie fassen schnell Vertrauen, wenn man ruhig und liebevoll mit ihnen umgeht. Aufgrund ihrer Behinderung, auf die man schon etwas Rücksicht nehmen muss, möchten wir sie nicht in eine Familie mit kleinen Kindern vermitteln. Aber größere, ruhige und verständnisvolle Kids sollten kein Problem darstellen.

Egon, Ernie und Emma würden mit ihren eingefallenen „schlitzigen“ Augen vermutlich keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Aber aufgrund der langen Behandlungszeit und allem, was wir mit ihnen mitgemacht haben, sind sie uns so sehr ans Herz gewachsen, dass sie für uns die schönsten Katzen sind. Daher suchen wir für unsere Lieblinge absolute Traumplätzchen. Die haben sie aber auch wirklich verdient! Nun soll ihr Leben endlich richtig beginnen, und vor allem soll es ab jetzt nur noch glücklich sein! Wer möchte Egon, Ernie und Emma in seine Familie aufnehmen?

Kontakt:
Tierschutzverein Kronach
Ottenhof 2
96317 Kronach
Tel.: 09261/20111
e-mail: tsvkc(at)gmx.de
www.tierheim-kronach.de  


Datum: Fr, 02.04.2021, 07:43 - Besucher: 238
Schutzgebühr: je 120 Euro
Vermittlungsbereich: Deutschland, bundesweit - Aufenthaltsort: Kronach - (Vereins)-Sitz: 12557 Berlin

 

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