Muddi hat schon viel Schlechtes in ihrem kurzen Leben erlebt. Sie lebte bei einem sehr armen Mann an der Kette, der keinen Zaun hat und sie deshalb an der Kette hatte. Er war nicht böse zu ihr, hatte aber auch kein Geld für ausreichend Futter. Hier hatte sie dann im letzten Winter ihren ersten Wurf Welpen, die alle erfroren.
Jetzt hatte sie im Mai den nächsten Wurf und zum Glück wurde eine ungarische Tierschützerin auf die Situation aufmerksam und auch wir wurden benachrichtigt. Als die Welpen groß genug waren ( sie bekamen zum Glück dann auch Futter) durfte die Mutter mit zwei Welpen zu einer Deutschen ziehen, drei Welpen kamen ins Tierheim Mohacs. Diese Drei durften zum Glück dann ganz schnell nach Österreich ziehen. Ein Welpenrüde blieb leider bei dem Mann- noch darf er rumlaufen und die ungarische Tierschützerin kümmert sich weiter um Futter.
Leider ging aber die Geschichte bei der Deutschen nicht gut aus. Muddi wurde nicht gut behandelt, auch hier lief sie rüber zu Nachbarn, die sie dann wieder verjagten. Die Deutsche brachte dann Muddi und ihre Tochter letzendlich ins Tierheim Mohacs. Die Tochter durfte dann auch schnell nach Österreich umziehen. Muddi wartet noch auf ihre Chance,
Auf den Fotos und Videos sieht man einen deutschen Hundetrainer mit ihr. Er sagt, dass sie ein toller Hund ist, nicht unbedingt ein Anfängerhund nach allem was sie mitgemacht hat. Sie sollte sehr futterneidisch sein- verständlich nach der langen Zeit, wo sie hungern musste. Der Trainer hatte aber Leckerlis in der Tasche und sie reagierte super darauf. Sie ist ein schlauer, menschenbezogener Hund und braucht nun endlich ein Zuhause, wo sie nicht hungern muss und wo sie nicht geschlagen wird. Im Zuhause sollten keine Katzen oder Kleintiere leben, die jagt sie anscheinend.