Beschreibung: Abreena - Selbstbewusst, verspielt und voller Zuneigung
Update Januar 2026- Drei Schwestern. Eine Box. Null Zukunft.
Wir sind noch immer zu dritt. Abreena. Adelyna. Adryelle. Drei Schwestern. Eine Box. Ein Jahr im Hundelager. Wir haben uns. Das ist das Erste, was ich dir sagen möchte. Wir sind nicht allein. Wir haben einander. Morgens, wenn die Sonne durch die Gitterstäbe fällt, kuscheln wir uns aneinander. Adelyna legt ihren Kopf auf meinen Rücken. Adryelle rollt sich an meine Seite. Wir geben uns Wärme. Halt. Trost. Wenn einer von uns traurig ist, sind die anderen da. Wenn einer von uns Angst hat, drücken wir uns näher zusammen. Wir haben uns. Aber reicht das?
Wir spielen miteinander. Adelyna jagt Adryelle. Adryelle stupst mich an. Ich springe auf, renne los – drei Schritte, dann ist die Wand da. Wir drehen um, rennen zurück. Drei Schritte. Wand. Umdrehen. Wir versuchen, es Spaß zu nennen. Früher – vor sechs Monaten – war es das auch. Da war alles neu. Da waren wir noch so klein, dass die Box groß wirkte. Da reichten drei Schritte, um glücklich zu sein. Aber wir sind gewachsen. Die Box nicht. Jetzt stoßen wir aneinander. Ich bin jetzt die Größte. Adelyna mit ihrem bunten Fell stößt ständig an mich. Adryelle, die Kleinste, versucht sich zwischen uns durchzuquetschen. Jetzt ist kein Platz mehr zum Rennen. Jetzt wird aus Spielen… Routine. Langeweile. Leere. Wir haben uns. Aber wir brauchen mehr.
Wir trösten uns gegenseitig. Wenn eine weint – ja, Hunde weinen, auch wenn du es nicht hörst – lege die andre ihren Kopf auf ihre Pfote. Wenn eine zittert, weil draußen wieder Hunde bellen, jaulen, verzweifeln, drückt sich die andre an sie. Wir sind füreinander da. Drei Schwestern, die sich halten. Die sich stützen. Die sich versprechen: „Wir schaffen das. Zusammen." Aber wir können einander nicht retten. Wir können uns nur halten. Und warten. Zwöf Monate lang haben wir gewartet. Drei Schwestern. Eine Box. Null Zukunft – solange niemand kommt.
Wir sind sozial. Wir sind selbstsicher. Und sie haben recht. Wir gehen auf Menschen zu. Wir lieben Streicheleinheiten. Wir sind neugierig, verspielt, offen. Wir teilen uns eine Box ohne Streit. Adelyna und Adryelle werden als gutmütig und fügsam beschreiben. Und ich? Ich bin sozial, selbstsicher – ich halte uns zusammen. Noch.
Perfekt, oder? Aber für wen? Für die Wände, die uns umgeben? Für die Gitterstäbe, durch die wir die Welt nur sehen, aber nicht erreichen können? Füreinander? Wir sind sozial – aber es gibt niemanden außer uns drei. Wir sind selbstsicher – aber wohin soll uns das führen? Die Box ist 2x3 Meter. Da braucht man kein Selbstbewusstsein. Da braucht man Hoffnung. Und die wird weniger.
Vielleicht fragst Du dich „Können sie nicht getrennt werden?" Ja. Können wir. Würde es wehtun? Ja. Aber weißt du, was mehr wehtut? Zusammen für immer hier zu bleiben. Ich liebe meine Schwestern. Aber ich will, dass wir rauskommen. Auch wenn wir uns trennen müssen. Zusammen oder getrennt – Hauptsache raus hier.
Ruf an. Für eine von uns. Für alle drei. Hauptsache: Ruf an. Bevor wir aufhören zu glauben. Bevor aus Schwestern Schatten werden. Bevor die Drei, die zusammenhalten, für immer allein bleiben. Mit weniger Hoffnung als vor sechs Monaten – aber noch nicht ohne,
Abreena, Adelyna & Adryelle
Hallo! Ich bin Abreena, ein junges, lebensfrohes Hundemädchen. Geboren wurde ich am 19. Oktober 2024. Mit meinen 57cm gehöre ich zu den etwas größeren Vertreterinnen meiner Art aber keine Sorge: Mein Herz ist mindestens genauso groß wie meine Pfoten.
Seit Dezember 2024 lebe ich leider nun hier im Hundelager. Zum Glück bin ich hier an diesem traurigen Ort nicht allein. Zurzeit teile ich mir den Zwinger mit meinen Schwestern Adelyna und Adryelle. Gemeinsam geben wir uns Halt, spielen, kuscheln und warten darauf, dass unsere große Chance kommt, endlich in ein eigenes, gutes Zuhause zu ziehen. Ich bin offen, freundlich und gehe gerne auf Menschen zu. Den Kontakt zu Menschen liebe ich sehr. Streicheln lasse ich mich auch gern und genieße jede Minute, in der sich jemand mit mir beschäftigt. Meine verspielte Seite zeigt sich besonders im Umgang mit meinen Schwestern – da wird getobt, gerannt und erkundet, was die Betonbox so hergibt. Mit Hunden kann ich generell sehr gut, ob es mit Katzen auch so funktioniert, konnte noch nicht getestet werden.
Trotz allem, was ein Alltag in einem kalten und tristen Hundelager mit sich bringt, habe ich mir meinen Optimismus bewahrt. Noch glaube ich fest daran, dass da draußen jemand auf mich wartet – ein Mensch, der Lust auf einen fröhlichen, bewegungsfreudigen Hund hat, der gerne Teil der Familie sein möchte. Noch bin ich nicht kastriert, aber das steht bald an. Wenn du also einen Hund suchst, der liebevoll, sozial und neugierig ist, dann könnten wir gut zueinander passen. Ich bringe Energie und Nähe in dein Leben – du bringst mir Geduld, Struktur und Geborgenheit bei. Klingt fair, oder? Lass mich nicht zu lange warten – ich habe so viel zu geben.
Mit viel Hoffnung,
deine Abreena
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