Beschreibung: Aiko - Zwei Brüder auf der Suche nach Geborgenheit
Als Aiko und sein Bruder Atreo noch so klein waren, dass sie beide in eine aufgeschnittene Box Frühstücksflocken gepasst hätten, endete für sie das, was wir gemeinhin «Leben» nennen. Zwei kleine Brüderchen, deren einziges «verschulden» war, geboren worden zu sein. Zwei 6 Wochen alte Welpchen waren Aiko und Atreo, als sie im Februar 2026 von einem Tag auf den anderen in ein Gefängnis geworfen wurden.
Canile nennt sich das in Italien, was übersetzt «Hundezwinger» bedeutet. Dies einen Euphemismus zu nennen, wäre untertrieben. Die Tiere sind in viel zu kleinen Betonboxen untergebracht, ohne jemals etwas anderes zu sehen als die drei Betonwände und ein Stück Welt durch Gitterstäbe. Ohne jemals Gras, Wasser, Waldboden unter den Pfoten zu spüren. Nur Beton. Keine Abwechslung weit und breit, kein Training, keine Spielstunden, nichts. Außer schlechtes Futter, grobe Wärter, und in den meisten Fällen keine medizinische Versorgung. In diesen sogenannten «Zwingern» wird nichts unternommen, was die Betreiber «unnötig» Geld kosten könnte. Wo kämen wir denn da hin, von irgendwas muss man ja leben, seine Familie versorgen, und was sind schon Hunde…
Wir von pro-canalba, zusammen mit unseren Freunden aus dem italienischen Tierschutz, sehen das etwas anders. Wir finden, dass die Hunde in den Canili unter tierquälerischen und nicht artgerechten Bedingungen gehalten werden - «leben» kann man das nicht nennen. Und weil wir von außerhalb Italiens nichts gegen die Ursachen dieses Systems tun können, nehmen wir Einfluss auf die Auswirkungen. Will heißen: Wir suchen Menschen wie Sie, die Sie diesen Text lesen, um Familien für die eingesperrten Hunde zu finden. Hunde wie Aiko und sein Bruder Atreo.
Die zwei niedlichen Dreikäsehochs, die ausgewachsen geschätzt eine mittlere Größe erreichen könnten, sitzen seit dem Valentinstag 2026 in ihrem Kerker. Sie sind wie die meisten Welpen, würden gerne spielen, herumtoben, Schabernack treiben, Nickerchen machen, kuscheln, futtern, und alles wieder von vorne. Sie sind lernbegierig wie die meisten jungen Hunde, möchten etwas erleben, möchten gelobt und gestreichelt werden und zu einer Familie dazugehören.
Aiko sei ein liebes, schon recht selbstbewusstes Kerlchen, melden uns die Tierschützer, die ihn Anfang Mai 2026 das erste Mal besuchen durften. Er gehe schon recht gut an der Leine, suche aktiv den Kontakt zu Menschen und genieße es sichtlich, in deren Nähe zu sein. Und mit seinen Zellengenossen, das sind Atreo und ein weiterer Junghund, verstehe er sich sehr gut. Die letzten beiden Punkte möchten wir besonders hervorheben, denn Aiko und sein Bruder sind Molosser Mischlinge, welche von unkundigen Besserwissern oftmals als fremden Menschen und/oder Hunden gegenüber asozial abgestempelt werden. Aiko ist weit entfernt von «asozial» - zurzeit ist er einfach noch ein junger Hundebub, der so schnell als möglich nach Hause möchte.
Und Sie? Wäre ein aktiver Mitbewohner etwas für Sie, Hundeschule, zerkaute Socken, vielleicht mal Pipi auf dem Teppich, dafür unendlich viel Liebe inklusive? Dann kontaktieren Sie doch einfach Aikos Vermittlerin, wir freuen uns auf Sie!
Bitte besuchen Sie Aiko auch auf unserer Homepage.