Beschreibung: Rusalka - Nach Regen und Traufe endlich Sonnenschein
Die wunderschöne, pechschwarz-glänzende Rusalka hatte bis vor kurzem (Mai 2026) ein Zuhause. Sie hat ihre ersten fast 10 Jahre bei jemandem gelebt, bis dieser Mensch so schwer krank wurde, dass er sich nicht mehr um Rusalka kümmern konnte. Und offenbar auch keinen Plan B hatte, was mit seiner Hündin passieren sollte, falls alle Stricke reißen würden. Außer eben der schlechtes möglichen Variante: Rusalka in ein Canile zu stecken. Und nicht in irgendeines, sondern in das schrecklichste, lauteste, schlimmste aller Hundegefängnisse, das wir kennen.
Bitte was? Tut man so etwas einem Tier an, das 10 Jahre Begleiterin, Trösterin, Freundin war? Nein, natürlich nicht, lautet die rhetorische Antwort. Vielleicht sind Rusalkas abgenutzte Ellenbogen ein Hinweis darauf, unter welchen Bedingungen die Hündin in ihrem früheren Zuhause gelebt und welchen Stellenwert sie gehabt hat. Das ist aber reine Spekulation.
Nun ist es unbestritten, dass das 24/7 Eingesperrt sein in einem viel zu kleinen Betonkerker für jeden, egal ob Tier oder Mensch, eine Tortur ist. Aber für einen Hund, der den größten Teil seines Lebens in Freiheit verbracht hat, wie auch immer diese «Freiheit» ausgesehen haben mag, muss es fast unerträglich sein. Denn an diesem von (fast) allen guten Geistern verlassenen Ort des langsamen Tötens ist es nie ruhig; bellen, weinen, jaulen ohne Ende, vor Schmerz oder Verzweiflung oder der aussichtslosen Hoffnung, Aufmerksamkeit zu erwecken. An diesem Ort ist es im Winter eiskalt und im Sommer so heiß, dass Tiere an Überhitzung verenden. Das Futter ist schlecht, das Wasser schal und medizinische Versorgung gibt es nicht.
An diesem Ort ist unsere wunderschöne Rusalka im Mai 2026 gestrandet. Überraschenderweise durften die mit uns befreundeten Tierschützer der Seniorin - sie wird im Juli 2026 10 Jahre alt - noch im selben Monat einen ersten Besuch abstatten. Übrigens sind diese Tierschützer die weiter oben angedeuteten einzigen «guten Geister», die nach Gutdünken der Canilebetreiber manche Hunde sehen und für uns dokumentieren dürfen. So eben auch Rusalka. Diese wiederum hat sich offenbar den ihr komplett fremden Menschen gegenüber lieb, sozial, umgänglich und anhänglich gezeigt und die kurze Zeitspanne Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten einfach nur aufgesogen.
Rusalka darf ihre letzten Jahre nicht im Canile verschwenden. Unser gutmütiges älteres Mädchen soll nun endlich die Sonnenseite des Lebens kennenlernen, bei lieben Menschen, die sie begleiten, die ihre Bedürfnisse wahrnehmen und erfüllen können, die Rusalka aufnehmen wie ein lange vermisstes Familienmitglied. Für Rusalka suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung, die zwingend eher ländlich in einem Haus mit hundesicher eingezäuntem Garten wohnen - als Teil der Cane Corso Familie könnte Rusalka Schutz- und Wachtrieb haben. Und, last but not least, auch wenn unsere schwarze Schönheit ihrer Größe entsprechend mit 10 Jahren kein Jungspund mehr ist, so gehört sie mitnichten zum alten Eisen. Vertreter ihrer Rasse sind in der Regel sehr bewegungsfreudig und brauchen Herausforderungen für Körper und Geist. Mit 10 Jahren nicht mehr in gleichem Maße wie als Junghündin, aber unterschätzen sollte man das Energielevel einer Hündin wie Rusalka nicht.
Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, Rusalkas neue Familie werden möchten, so nehmen Sie bitte schnellstmöglich Kontakt auf mit ihrer Vermittlerin. Wir freuen uns auf Sie!
Bitte besuchen Sie Rusalka auch auf unserer Homepage.