Update Januar 2026 - Unkas hat in den letzten Wochen große Schritte gemacht. Er läuft inzwischen selbstverständlich in der Gruppe mit und zeigt sich dabei durchweg sozial und verträglich. Andere Hunde geben ihm Orientierung, Sicherheit – und offensichtlich auch Freude.
Besonders schön ist zu beobachten, wie sehr Unkas die Nähe zu Menschen sucht. Er kommt von sich aus, holt sich seine Streicheleinheiten ab und schmiegt sich dabei richtig an, als wolle er jeden Moment möglichst lange festhalten. Unkas genießt Berührungen, Nähe und Aufmerksamkeit sehr – Schmusen gehört für ihn ganz eindeutig zu den schönsten Dingen überhaupt.
Gleichzeitig geht er neugierig durch die Welt. Er schaut sich Neues interessiert an, nimmt Eindrücke auf und wirkt dabei offen und lernbereit. Man spürt, dass er all das, was ihm bisher gefehlt hat, jetzt Stück für Stück nachholen möchte.
Was Unkas nun braucht, sind Menschen, die ihm genau das geben: Zeit, Nähe, Geduld – und Lust darauf, ihm die Welt zu zeigen. Menschen, die gerne draußen unterwegs sind, ihm Sicherheit vermitteln und dabei nicht vergessen, wie wichtig ihm eines ganz besonders ist: ganz viel Zuwendung und gemeinsames Kuscheln.
Unkas ist bereit für sein nächstes Kapitel. Jetzt fehlt nur noch das Zuhause, in dem er ankommen darf – mit Menschen, die ihn mit offenen Armen empfangen und ihm zeigen, wie schön ein Hundeleben wirklich sein kann.
Die Weihnachtstage sind jetzt, Ende Dezember 2025, schon wieder vorbei. Aber für ein paar Hunde, unter ihnen Unkas und sein Bruder Ulk, kam das bislang größte und mit Sicherheit erste Weihnachtsgeschenk schon Mitte Dezember: Sie durften ihr Gefängnis verlassen und zu uns in den Sicheren Hafen ziehen. Einen Schritt näher an ein hundegerechtes, schönes Leben bei einer sie liebenden Familie.
Unkas und Ulk sind zwei knapp zweijährige, wunderschöne Rüden mit verkürzten, vermutlich kupierten Ruten. Sie sind reinrassige Springer Spaniel, das wissen wir mit Sicherheit, denn die beiden sind uns von einem Züchter gebracht worden. Der hatte einige Hunde, die er entweder nicht mehr «gebrauchen» konnte, weil sie für die Zucht zu alt geworden waren oder, und das ist der Fall von Unkas und Ulk, er fand keinen Jäger, der sie hätte kaufen wollen. Und so musste er Hunde durchfüttern, für die er keine Verwendung hatte, sprich die ihm keine Einträge mehr generierten. Also: Fort mit ihnen.
Man muss kein Tierschützer oder Hundeliebhaber sein, um dieses Mindset schrecklich zu finden. Allerdings müssen wir dem hier genannten Züchter trotz allem zugutehalten, dass er immerhin bei diversen Tierschutzorganisationen angefragt hatte, ob er ihnen die Hunde überlassen könne. Da diese aber aus Platzmangel alle ablehnten, stand eines Tages im Dezember 2025 ein kleiner Transporter im Hof des Sicheren Hafens. Darin saßen in kleinen, verdreckten und nach Urin stinkenden Boxen verängstigt etliche Hunde, die die Welt nicht mehr verstanden. Ihre bislang sehr kleine Welt, denn die allermeisten dieser Hunde haben ihr bisheriges Leben in einem Zwinger verbracht, ohne jemals etwas anderes zu sehen oder zu erleben. Claudia aus dem Sicheren Hafen sagt, dass der Anblick der Hunde in den viel zu kleinen Boxen herzzerreißend gewesen sei. Etwas später hätte sie die Tiere auf die Hundewiese gelassen und gesehen, dass vermutlich keiner der Hunde vorher jemals Gras unter den Pfoten gespürt hatte…
Bei uns im Hafen können sich Unkas, Ulk und all die anderen von ihren Strapazen erholen. Schon nach ein paar Tagen sei die anfängliche Traurigkeit in ihren Augen etwas gewichen, meldet Claudia. Sie würden sich über den Auslauf freuen, genössen es, umherflitzen zu können und neue Hundefreunde zu treffen. Im Sicheren Hafen bekommen sie einen ersten Vorgeschmack, was ein Hundeleben sonst noch so alles beinhalten könnte. Was ihnen allen aber bislang noch fehlt, ist eine richtige, eigene Familie.
Unkas sei ein sanfter und lieber Rüde, der alles ihm Angebotene, Unbekannte, Schöne, Neue wie ein Schwamm aufsauge. Er ist ein rundum toller Kerl, den wir uns auch in einer Familie mit (nicht allzu kleinen) Kindern vorstellen können. Aber egal ob Familie oder Einzelperson, für Unkas wünschen wir uns einen Platz, an dem er ankommen darf, in seinem Tempo. Wo man berücksichtigt, dass er zwar ein ausgewachsener Hund ist, der aber noch sehr vieles, um nicht zu sagen fast alles, was für andere Hunde selbstverständlich ist, nachholen muss. Wie ausgeprägt Unkas’ Jagdtrieb ist, können wir leider nicht sagen. Aber da sein Züchter ihn nicht verkaufen konnte, gehen wir davon aus, dass Unkas aus irgendeinem Grund nicht für die Jagd geeignet war. Sei es wegen mangelndem Jagdtrieb oder eventueller Schussangst. Abgesehen davon braucht Unkas viel Bewegung, er sollte körperlich und auch geistig ausgelastet (aber nicht überlastet) werden. Das bedeutet logischerweise ein Zuhause, in welchem Gummistiefel, Turnschuhe und Ähnliches zuvorderst im Schuhregal stehen und auch täglich benutzt werden. Unkas wäre bei Abenteuern im Freien noch so gerne mit von der Partie.
Liebe Hundesucherin, lieber Hundesucher, wenn sie sportlich, abenteuerlustig, empathisch, geduldig und nachsichtig sind und Sie Ihr Herz für einen allerliebsten Hund wie Unkas öffnen können, dann nichts wie los: Kontaktieren Sie schnellstmöglich Unkas’ Vermittlerin, wir freuen uns auf Sie!
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