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Name: Cadden

Rasse:Mischling
Geschlecht:Rüde
Alter: 29.06.2019
Farbe:weiss-schwarz
Schulterhöhe:60 cm
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Impfungen:Ja
Krankheiten:keine bekannt
Zuordnung: (Größe):Mischling-mittel
Lebensabschnitt:Erwachsen
    
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Beschreibung:

Cadden - Was Zeit mit einem Hund macht


Update Februar 2026 – Was Zeit mit einem Hund macht

Cadden wurde 2019 geboren. 2021 kam er ins Lager. Zwei Jahre alt. Zwei Jahre – ein Alter voller Möglichkeiten. Ein Alter, in dem man noch formbar ist, noch neugierig, noch bereit, sich an jemanden zu binden. Heute ist Cadden sieben. Fünf Jahre Lager. Fünf Jahre ohne verlässliche Bezugsperson. Ohne Förderung. Ohne medizinische Sicherheit. Fünf Jahre, in denen niemand hinsah.

Als wir ihn 2022. sahen, kam er durchaus näher. Kein offenes Vertrauen – aber auch kein panischer Rückzug. Er wirkte wie ein Hund, der Menschen nicht einordnen kann. Nicht gelernt hat, was sie bedeuten. Er lebte damals mit seinem Bruder Creed und seiner Schwester Caitlyn zusammen. Hund unter Hunden. In dieser Welt kennt er sich aus. Seine Geschwister haben inzwischen ein Zuhause gefunden. Sie hatten ihre Chance. Und sie haben sie genutzt. Sie durften lernen. Durften ankommen. Durften sich entwickeln. Cadden blieb.

2026, wir durften ihn wieder besuchen, vier Jahre später sehen wir mehr. Cadden wirkt zurückhaltender. Nicht auffällig anders – aber leiser. Wachsamer. Als hätte er beschlossen, sich ein Stück weiter nach innen zu ziehen. Nicht, weil er schwierig ist. Sondern weil fünf Jahre ohne Halt etwas mit einem Lebewesen machen. Seine Geschwister hatten jemanden, der sagte: „Du gehörst jetzt zu mir.“ Cadden hatte Gitter. Er teilt sich nun seine Box mit Magee, Sutton und weiteren Rüden. Mit ihnen kommt er zurecht. In der Hundewelt funktioniert er. Doch Menschen bleiben für ihn etwas Fremdes.

Und dann ist da dieses ständige Kopfschütteln. Immer wieder. Der Verdacht auf eine starke Ohrenentzündung steht im Raum. Schmerz verändert. Eine Ohrenentzündung ist kein kleines Unwohlsein. Sie pocht. Sie drückt. Sie zieht bis in den Kiefer. Jede Bewegung erinnert daran. Und Cadden lebt damit. Im Lager bedeutet Schmerz nicht Behandlung. Es bedeutet: aushalten, anpassen, still werden. Ein Hund mit Schmerzen reagiert anders und Schmerz, der nicht ernst genommen wird, verändert das Wesen. Er macht misstrauisch. Er verkleinert die Welt. Während seine Geschwister lernen durften, dass Menschen helfen, hat Cadden gelernt, dass sich nichts verändert. Dass Schmerz bleibt. Dass niemand eingreift.

Was wäre aus ihm geworden, wenn er diese Chance bekommen hätte? Würde er neugierig an der Leine laufen? Würde er lernen, dass Hände Sicherheit bedeuten? Würde er heute anders schauen? Diese Fragen lassen sich nicht mehr zurückdrehen. Aber sie lassen sich noch beantworten. Cadden ist sieben Jahre alt. Er ist kein alter Hund. Aber er ist ein Hund, dessen beste Jahre begonnen haben – und nie gelebt wurden.

Zeit kann heilen –oder sie auch kann langsam nehmen. Zeit im Lager ist kein Stillstand. Sie arbeitet jeden Tag. Sie nimmt. Langsam. Unaufhaltsam. Und mit jedem Jahr wird der junge Hund von 2021 leiser. Noch ist er sieben. Noch ist sein Blick nicht ganz leer. Noch ist es nicht zu spät. Aber Schmerz verschwindet nicht von allein. Und Vernachlässigung auch nicht. Was macht es mit einem Lebewesen, wenn Jahre einfach verstreichen? Irgendwann macht es gleichgültig. Noch ist Cadden nicht gleichgültig. Noch hebt er den Kopf. Noch reagiert er. Aber Zeit ist kein neutraler Begleiter. Sie entscheidet.

Fünf Jahre haben ihn geprägt. Ein einziger Mensch könnte alles verändern. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, rufen Sie seine Vermittlerin an.



Cadden - einer aus dem Dreiergespann

Update Juni 2024 - Der 27. Juni 2021 war ein Sonntag. Weißt Du noch, was Du an diesem Tag gemacht hast? Wir, Creed, Caitlyn und Cadden, schon! Das dumpfe Geräusch, als die Gittertüren hinter uns zugeschlagen wurden, an einem Ort, den sie hier Hundehölle nennen, verfolgt uns noch heute in unseren Träumen. Der 27. Juni 2022? 2023? Erinnerst Du Dich an diese Tage? Nein? Wir schon! Grauer Beton, weinende, vor Schmerzen schreiende Hunde, kein Schutz vor Hitze oder Kälte, kein menschlicher Kontakt. Bald ist es drei Jahre her. Und was glaubst Du, wo wir den 27. Juni 2024 verbringen werden... Genau hier .... in unverschuldeter Gefangenschaft. Unser trauriges Jubiläum.

Sicher hast Du in den letzten 3 Jahren viel erlebt und gesehen, neue Kontakte geknüpft? Wir nicht. Unfreundliche Arbeiter in den Lagern, denen ein Hundeleben nichts wert ist. Kein freundliches Wort, keine sanfte Berührung, minderwertiges Futter und wenn wir krank werden - Du weißt was kommt... - keine ärztliche Hilfe. Pech gehabt.

Als wir hierher verfrachtet wurden, waren wir ein aufgeschlossenes Geschwistertrio. Heute, 3 Jahre später, gehen wir den Menschen lieber aus dem Weg und halten uns von ihnen fern. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass von ihnen nicht viel zu erwarten ist.

Die gelegentlichen Lichtblicke, an den Tagen, an denen die Tierschützer auftauchen und uns Hoffnung machen, dass bald jemand kommt, der uns in die Freiheit führt, können das kaum wieder gut machen.

Und dann sagen sie: "Die Zeit drängt, jeder Tag, den Creed, Caitlyn und Cadden an diesem trostlosen Ort verbringen, ist ein verlorener Tag. Ein Tag, an dem sie die Chance verpassen, das Leben zu führen, das ihnen zusteht. Bitte lassen Sie nicht zu, dass Creed, Caitlyn und Cadden auch den 27. Juni 2025 an diesem schrecklichen Ort verbringen müssen."

Drei Geschwister fristen so in diesem schrecklichen Canile dahin - und einer davon bin ich. Durch die Tierschützer bekomme ich jetzt die einmalige Chance. Ich nenne das die Chance meines Lebens- mich vorzustellen. In der Hoffnung, ein lieber Mensch entdeckt mich und möchte mich näher kennenlernen. Die Tierschützer haben mich und meine Geschwister endlich fotografiert und ich kann noch ein klein wenig von mir erzählen: Mit knapp 2 Jahren kamen wir drei, meine Schwester Caitlyn, mein Bruder Creed und ich, in dieses grausame Canile - hier wo es nichts Weiteres gibt als Futter, welches uns von Menschen gebracht wird. Aber sonst passiert hier nichts. Im Winter ein kalter Zwinger mit Betonboden, im Sommer viel zu heiß. Kein Auslauf, kein Gras zum darauf Spielen, keine Streicheleinheiten - hier ist einfach nichts. Wir drei können froh sein, dass wir zusammen in einem Zwinger sein dürfen. Dadurch ist es nicht ganz so einsam und wir muntern uns manchmal gegenseitig auf.

Wir drei haben kaum Gemeinsamkeiten. Nun ja, meine Schwester hat ein ähnliches Fell, aber ich bin natürlich etwas größer als sie. Ich bin vom Wesen her recht unkompliziert, schaue mir gern die Menschen an, wenn es Möglichkeiten dazu gibt. Denn hier bekommt man fast gar keine Möglichkeit zu den Menschen Kontakt aufzunehmen und sich an sie zu gewöhnen. Aber ich sehe das ganz unkompliziert, ich bin bereit für neue Erfahrungen — und für alles offen. Eine Leine kenne ich nicht, aber so schwer kann’s ja bestimmt nicht sein. Wenn mir das von einem Menschen mit Geduld und Ruhe beigebracht wird, dann bekomme ich das schon hin. Denn ich will ja auch zeigen, dass ich für mein neues Leben neue Dinge lernen möchte.

Nun frag ich Dich: Möchtest Du mir all das beibringen? Mich ins neue Leben führen? Mit mir gemeinsam deine Zeit verbringen? Wenn Du dafür bereit bist, dann ruf doch einfach mal meine Vermittlerin an. Sie wartet schon darauf. Ich möchte so schnell wie möglich aus diesem schlimmen Canile weg und ins neue, bessere Leben starten und bin deshalb auch schnell reisefertig. Mein bescheidenes Köfferchen ist gepackt. Lass uns gemeinsam in die Zukunft gehen. Ich warte auf Dich!

Dein Cadden

Besuchen Sie Cadden auch auf unserer Homepage www.pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Cadden_6371


 




STATUS: * suchend *

weitere Informationen zu Cadden:

Datum: Sa, 31.01.26, 16:05 - Besucher: 59
Schutzgebühr: 390,- € + 110,- € Transportkostenbeteiligung
Vermittlungsbereich: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Italien,AR - (Vereins)-Sitz: 32278 Kirchlengern

 

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