Beschreibung: Vorgeschichte Alva war bereits seit rund vier Monaten im städtischen Tierheim von Karditsa untergebracht, als Evi auf sie aufmerksam wurde. Woche um Woche verging, ohne dass sich für die freundliche junge Hündin eine Perspektive auftat. Evi lernte Alva dort kennen und erlebte, was für ein liebenswertes Wesen hinter den langen Schlappohren steckt. Irgendwann stand für sie fest: Alva sollte nicht noch länger dort warten müssen. Sie entschied sich, die Hündin zu übernehmen und aus dem städtischen Shelter herauszuholen. Über Alvas Leben vor ihrer Unterbringung wissen wir leider nichts. Vielleicht hatte sie einmal ein Zuhause, vielleicht lebte sie zuvor auf der Straße – ihre Vergangenheit bleibt für uns unbekannt. Sicher ist dagegen, dass sie trotz allem ihre große Freundlichkeit gegenüber Menschen bewahrt hat.
Charakter & Persönlichkeit Evi beschreibt Alva als sehr freundliche Hündin, die Menschen offen und angenehm begegnet. Mit ihren langen Schlappohren, dem ausdrucksstarken Kopf und ihrem gesamten Erscheinungsbild lässt Alva einen deutlichen Brackentyp erkennen. Wir vermuten daher, dass in ihr ein entsprechender Jagdhundanteil steckt. Alva ist mit ihren anderthalb Jahren noch eine junge Hündin, die einen großen Teil ihres bisherigen Lebens unter Bedingungen verbracht hat, unter denen sie kaum auf das Leben als Familienhund vorbereitet werden konnte. Vieles, was für andere Hunde selbstverständlich ist, kann für sie deshalb zunächst neu sein. Ein Leben im Haus, unterschiedliche Umweltreize, alltägliche Abläufe oder auch die Erwartungen ihrer Menschen wird sie gegebenenfalls erst kennenlernen müssen. Gleichzeitig bringt Alva mit ihrer freundlichen und zugänglichen Art eine wunderbare Grundlage dafür mit. Welche jagdlichen Ambitionen tatsächlich in ihr stecken, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilen. Bei einem Bracken-Mischling sollte man jedoch grundsätzlich damit rechnen, dass die Nase später eine wichtige Rolle spielen könnte. Bracken wurden über Generationen für die selbstständige Suche und das Verfolgen von Wildspuren gezüchtet. Schnüffeln und Erkunden sind deshalb Beschäftigungen, die vielen Vertretern dieses Typs besonders liegen.
Wunschzuhause Für Alva wünschen wir uns Menschen, die Freude daran haben, einer jungen Hündin nach ihrem bisherigen Leben noch einmal ganz von vorne zu zeigen, wie schön die Welt sein kann. Ihre zukünftigen Menschen sollten gerne draußen unterwegs sein und ihr ausreichend Gelegenheit geben, ihre Umwelt in Ruhe zu erkunden. Abwechslungsreiche Spaziergänge, Schnüffeln und später vielleicht auch gezielte Nasenarbeit könnten sehr gut zu ihr passen. Gleichzeitig braucht Alva keine permanente Action. Gerade nach ihrem bisherigen Leben sind verlässliche Abläufe, Ruhe und eine gute Orientierung an ihren Menschen mindestens genauso wichtig. Sie soll lernen dürfen, dass sie nicht selbst für alles zuständig ist, sondern sich auf ihre Menschen verlassen kann. Aufgrund ihres vermuteten Brackenanteils sollten ihre zukünftigen Menschen außerdem bereit sein, an Rückruf und Orientierung zu arbeiten und sie zunächst entsprechend abzusichern. Ob später Freilauf möglich sein wird, hängt davon ab, wie ausgeprägt ihre jagdliche Motivation tatsächlich ist.
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