Beschreibung: Update Oktober2026 Hero liebt Höhlen: seine höhlenartige Schlafbox neben dem Bett (auch beim Staubsaugen) und seine Autobox sind sein Safe Space. Im Wohnzimmer schläft er inzwischen 2 Stunden in seiner Iglu-Kudde, obwohl der Fernseher läuft. Bei der 93jährigen Schwiegermutter der PS schläft er unterm Küchentisch. Seit 6 Wochen lässt er sich von „Oma“ kraulen – erst nur in Anwesenheit der Pflegemama, jetzt geht er allein zu ihr. Wenn sie aufhört, fordert er es ein und setzt sich noch enger an sie. Seine große Stärke ist die Nase. Fährtenarbeit, Mantrailing – da ist er mit voller Konzentration dabei. Draußen läuft er an der 5-Meter-Leine im ausbruchsicheren Geschirr. Rennen und „sich austoben“ ist nicht seins. Schnüffeln ist seins. Mit besonderen Leckerchen ist er bestechlich und lernt schnell. Woran wir arbeiten: Stadttrubel macht ihm noch Angst. Bei Menschenmengen, kleinen Kindern, Autos, Rädern, Rollern sucht er Schutz im Gebüsch oder lehnt sich an eine Wand. Erschrickt er an der Leine, macht er einen Hechtsprung. Er ist noch nicht ableinbar. Dasbraucht Zeit, Geduld und Hundeschule. Mit dem Altrüden Casperder Pflegestelle ist er zu ungestüm, liest Signale noch schlecht. Casper ignoriert ihn viel. Fazit nach 4 Monaten: ein Ersthund ist kein Muss. Als Einzelhund bei Menschen, die viel zuhause sind und mit ihm arbeiten, kommt er viel besser zur Ruhe. Wenn Ersthund, dann bitte kein junger, verspielter Flitzer, sondern ein wirklich souveräner, ruhiger, standfester Hund (5-7 Jahre), der ihm Ruhe vorlebt. Hero wurde einst über 2,20m Zaun geworfen: heute mustert er den 1,60m Zaun der Hundewiese und überlegt, wie er rüberkommt! Klettern traue ich ihm auch zu. Was er braucht: einen eingezäunten Schnüffelgarten (gerne>1,60m, mit Untergrabschutz + Sichtschutz) für 10 Min. Nase, dann wieder rein in die Ruhe. Garten heißt bei ihm immer: Mensch dabei, Geschirr + Schleppleine an. Kein „Tür auf und rennen lassen“. Wohnung/Reihenhaus in ruhiger Lage mit Menschen, die viel sitzen und ihm Sicherheit geben, ist viel wichtiger als 500qm Rasen. Wir suchen für unseren Helden einfühlsame, ruhige Menschen, die „Ruhe vor Auslastung“ verstehen. Die ihn nicht sportlich auspowern, sondern mit Nasenarbeit müde machen. Keine Familie „Hund rennt im Garten“, sondern Menschen mit Zeit, Geduld und langer Leine. Wer ihn kennenlernen möchte: wir sind am 25.10. auf dem BarkDate in Köln. Er wird nicht der Hund sein, der alle begrüßt. Er wird der Hund sein, der sich an seinen Menschen lehnt, Ohren nach hinten, beobachtet. Und wenn man ihn schnüffeln lässt, sieht man sein ganzes Können.
Update 01.07.26:
Zack … die ersten Tage bei seiner Pflegemama sind schon vorbei und der kleine Hero hat bereits so viel entdeckt und gelernt. Noch begegnet er seiner neuen Welt mit einer gewissen Vorsicht, gleichzeitig ist er aber unglaublich neugierig und interessiert. Draußen saugt er alles Neue aufmerksam und ganz unaufgeregt auf. Seine Nase ist dabei viel am Boden, um all die spannenden Gerüche zu lesen. 😉 Fährtenarbeit könnte genau sein Ding zu werden – er hätte sicherlich große Freude an Mantrailing oder Dogtrailing. Seine feine Nase wird hier bestimmt einmal ganz präzise arbeiten, wenn er sich erst richtig eingelebt hat. Im Stadtverkehr ist er zur Zeit noch unsicher. Viele fremde Menschen sowie Fahrräder, Inlineskates, Roller oder auch kleine Zweibeiner machen ihm aktuell noch Angst. Dann sucht er sich schnell einen geschützten Platz im Gebüsch oder lehnt sich mit dem Rücken an eine Wand, um sich sicherer zu fühlen. Seine Pflegemama arbeitet liebevoll und intensiv mit ihm, damit auch diese Situationen für ihn schon bald ganz selbstverständlich zum Alltag gehören. Besonders große Freude bereitet ihm das Element Wasser! Er schwimmt für sein Leben gern und bringt begeistert immer wieder Stöckchen aus dem Wasser zurück. Autos sind zwar eigentlich nicht so seine Freunde, doch Autofahren macht ihm inzwischen fast schon Spaß. Das Auto ist für ihn ein sicherer Rückzugsort. Hero liebt seine Autobox und auch seine Schlafbox zu Hause, die für ihn wie eine gemütliche Höhle ist. Dort fühlt er sich geborgen, kommt wunderbar zur Ruhe und selbst Staubsauger oder andere Haushaltsgeräusche bringen ihn nicht aus der Fassung. Mit seiner Pflegemama wird ausgiebig geschmust. Streicheleinheiten fordert er inzwischen ganz charmant ein – notfalls drängelt er sich auch schon einmal zwischen den anderen Hunden hindurch und legt Kopf oder Pfote auf, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ein souveräner Ersthund wäre für den kleinen Rüden sicherlich eine wertvolle Unterstützung und Orientierung. Hero sucht einfühlsame Menschen an seiner Seite, die ihm mit Geduld und Liebe begegnen und alles nötige beibringen. Und eines ist sicher: Mit besonderen Leckerchen lässt er sich durchaus überzeugen. ❤️ Möchten Sie den wunderbaren Schatz kennenlernen und ihm ein Zuhause geben? Dann melden Sie sich gerne.
Hier noch unsere Haltungsbedingungen für Jagdhunde und deren Mischlinge: Unsere Haltungsbedingungen für Jagdhunde und deren Mischlinge sind rassetypisch ausgerichtet, damit die erwachsenen Hunde ihren Charakter entsprechend ausleben können: Sie werden ausschließlich in ein Zuhause mit lückenlos eingezäuntem Gartengrundstück (1,50 - 1,60m, nicht niedriger!) vermittelt. Damit tragen wir dem Umstand Rechnung, dass dieser Hundetyp aufgrund seiner jagdlichen Ambitionen unter Umständen auf Spaziergängen nicht abgeleint werden kann. Ein etwaiger Jagdtrieb zeigt sich bei Hunden erst etwa ab dem 8. Lebensmonat. Dennoch sollten junge Hunde und natürlich auch Jagdhunde generell die Möglichkeit haben, sich auszutoben und frei zu rennen, denn körperliche Auslastung ist ein Grundbedürfnis. Gerade der Jagdhund ist wie geschaffen für Aufgaben, die sowohl die körperliche als auch geistige Auslastung befriedigen, z.B. Nasenarbeit. Hier eignen sich speziell Mantrailing oder Fährtensuche.
Hero – er hat im Flug eingecheckt (09/25)
Vor einigen Tagen hörte unsere Claudia auf HOPE, dass der Hund der Nachbarn ununterbrochen bellte. Da das ungewöhnlich ist, wurde sie hellhörig und machte sich auf den Weg zu dem Zaunbereich, von dem der Lärm kam. Bald wurde das Gebell überlagert von hellen, panischen Hilferufen eines Welpen oder jungen Hundes. Claudia bahnte sich den Weg durch die dichten Sträucher, die vor dem Zaun wachsen und entdeckte in dem Gewirr einen kleinen schwarz-weißen Hund. Andrea kam hinzu. Der Welpe hatte sich in den vielen belaubten Ästen verfangen und schrie und schrie. Gemeinsam gelang es den beiden, ihn zu sichern. Der kleine Kerl, ein Rüde, drückte sich ganz eng an Andreas Brust und sein Weinen verstummte sofort - er war vollkommen erschöpft.
Wo war der Welpe hergekommen? Claudia überprüfte jeden Meter unseres Zaunes auf Lücken. Wie erwartet, gibt es keine. Nicht die kleinste. Das lässt nur einen Schluss zu: Jemand hatte – und zwar von der Straßenseite – den Welpen über den Zaun geworfen, der 2,20 m hoch ist!! Wäre der Kleine nicht in einem der Büsche gelandet, hätte er sich sämtliche Knochen gebrochen. Oder Schlimmeres…
Claudia brachte den Helden, den wir folgerichtig HERO genannt haben, in der Quarantäne unter, wo er gierig seinen Hunger und Durst stillte. Danach hatte sie die Gelegenheit, Hero genau anzuschauen: Er ist sehr dünn und hat keine Muskeln, dafür überlange Krallen. All das lässt vermuten, dass er bisher überwiegend in einem kleinen Käfig gehalten wurde und sich nicht bewegen konnte. Hero ist im Moment noch sehr ängstlich und ein Jagdhund-Mischling. Das wäre ein Grund, von einem Jäger entsorgt zu werden. Heros „history is a mystery“, wir können also nur mutmaßen… Fakt ist jedoch, dass er nun in Sicherheit ist und bleibt!
Hero war inzwischen beim Tierarzt. Er ist voller Würmer, dennoch klapperdürr. Wir haben ihn entwurmt und nun wird er gepäppelt: Er bekommt hochwertige Nahrung, verschiedene Vitamine und Mineralien, Joghurt und andere gesunde Sachen. Dazu selbstverständlich ausreichend Bewegung und jede Menge Zuwendung. Das HOPE-Genesungsprogramm eben. Unser kleiner Bruchpilot wird sich also schon bald zu einem fröhlichen, munteren und zutraulichen Junghund mausern.
Hero kann zwar noch nicht reisen, verlieben und bewerben ist jedoch ausdrücklich gewünscht!
Die Informationen stammen von unseren in den jeweiligen Einrichtungen ansässigen Kolleginnen und Kollegen und Tierärzten. In regelmäßigen Abständen besuchen unsere Vermittler die Schützlinge vor Ort. Eine umfassende Beurteilung ist oftmals aufgrund der schwierigen Lebensumstände in den Tierheimen nicht möglich. Die Angaben zur Körpergröße sind geschätzt. Gewichts- und Altersangaben können abweichen. Sofern „unbekannt“ angegeben ist, kann saving-dogs leider keine Angaben zur Katzenverträglichkeit machen. Krankheiten geben wir grundsätzlich an, sofern sie uns bekannt sind. Bisher unerkannte Krankheiten können wir nicht ausschließen.
weitere Informationen zu Hero: Datum: Mo, 05.10.26, 09:27 - Besucher: 207 Schutzgebühr: Meine Transportgebühr wurde gespendet durch Maud B.-E. Vermittlungsbereich: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Deutschland, PS Monheim - (Vereins)-Sitz: 42349 Wuppertal
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