Mitten in der Hitze des Augusts wurden sie geboren
Elisa und ihre Schwester Emma. Ihre Mutter hat sie mit Sicherheit geliebt und gut versorgt, so wie alle Hundemütter das im Rahmen ihrer Möglichkeiten tun. Sie gehört zu einem Rudel Hunde, die in der Nähe von einem Schlachthof leben. „Kluge Hunde, da wird es für sie wohl so manchen Fleischabfall geben“, werden Sie vielleicht denken. Aber – und jetzt kommt das große ABER: Dort leben Hündinnen und Rüden gemischt, „natürlich“ unkastriert, und die Folge sind regelmäßig Welpen, die von den Schlachthofmitarbeitern normalerweise skrupellos „entsorgt“, sprich getötet werden. Wie viele kleine, gerade erst geborene Wesen so keine Chance auf ein Leben hatten, möchte man sich gar nicht vorstellen. Doch Elisa und Emma hatten Glück, sie wurden gerettet und leben nun im Haus einer Tierschützerin, zusammen mit deren dortigen Hunden.
Noch zeigen sie sich auf dem Video, das wohl direkt nach ihrer Ankunft aufgenommen wurde, und den ersten Fotos etwas schüchtern, was sich aber schon gelegt haben dürfte, wenn Sie diese Zeilen lesen. Mit nur 2 Monaten von der Mutter weg und von jetzt auf nachher in ein Haus mit fremden Menschen und unbekannten Hunden katapultiert, in eine völlig neue Umgebung, das kann für so einen kleinen Welpen schon etwas einschüchternd sein. Apropos „kleiner Welpe“: Es werden auf jeden Fall große Hunde werden, es sind vermutlich Maremmano-Mischlinge. - Mehr über diese wunderbare Herdenschutzhund-Rasse und ihre Haltungs- und unsere Vermittlungsbedingungen können Sie auf unserer Homepage nachlesen: (https://www.pro-canalba.eu/wichtig-zu-wissen/#herdenschutzhunde).
Andere Hunde sind die beiden gewohnt. Und auch auf das Leben in einem Haus mit all seinem Neuen, den unbekannten Geräuschen und Gerüchen, das Zusammenleben mit Menschen, werden sie nun vorbereitet. Mit Sicherheit tollen sie jetzt schon mit den anderen Hunden dort herum.
Elisa ist die mit dem schneeweißen Fell. Sie drückt ihre Nase nur an ihre Schwester, an den gewohnten Geruch, und schaut sich nicht einmal um, als Woody sich zu den beiden in das Körbchen legt. Ihr scheint die Trennung von der Mutter, die ganze Umstellung, etwas mehr zu schaffen zu machen als ihrer etwas tougher wirkenden Schwester. Beiden aber sieht man an, dass sie ihre Mama vermissen. Für jeden Welpen kommt dieser Tag der Trennung irgendwann – dass es für Elisa und Emma ihr großes Glück, ihre einzige Chance war, können sie natürlich nicht verstehen. Auf sie wartet ein schönes Leben irgendwo in Deutschland, bei Menschen, die (große) Hunde lieben, für die sie ein Geschenk sind und kein Abfall, der entsorgt werden muss. Jetzt sind sie 2 Monate alt, mit 3 Monaten bekommen sie ihre notwendigen Impfungen, mit 4 Monaten könnten sie schon ausreisen. Vielleicht im Dezember zu Ihnen? Wir als Tierschützer und Tierretter sind strikt gegen „Hunde-Geschenke unterm Weihnachtsbaum“; aber wenn Sie sich sowieso mit dem Gedanken tragen, zu dieser Zeit einen Welpen zu adoptieren, weil Sie dann ein paar Tage mehr freihaben, Elisa wäre eine geeignete Kandidatin dafür! Vielleicht sind Sie ja Elisas Joker, ihr Weg ins Glück?
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