Beschreibung: Urbina - ...wenn man ihnen nur den Schmerz nehmen kann
„Das Wenige, das du tun kannst, ist viel, wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst“. (Albert Einstein)
Es sind so viele, die weggesperrt ihr Leben verbringen, ohne dass jemals irgendjemand erfährt, dass es sie überhaupt gibt … und doch treffen uns manche Schicksale so unvermittelt und tief, dass uns die Worte fehlen. Vielleicht, weil der Schmerz darin so klar sichtbar ist.
Urbina ist alt und sehr krank. Sie sieht kaum noch. Und ausgerechnet jetzt, in einer Zeit, in der sie Schutz und Fürsorge bräuchte, hat sie alles verloren. Es ist dieser Gedanke, der kaum zu ertragen ist: Dass ein Hund zehn Jahre lang an der Seite eines Menschen lebt, und dann gerade in seiner größten Verletzlichkeit zurückgelassen wird.
Die Geschichten unserer Hunde machen fast immer traurig. Einige tun körperlich weh. Aber Urbinas Geschichte lässt einem das Herz schwer werden. Die alte Schäferhündin hat Brustkrebs bekommen und leidet dazu noch an einer schmerzhaften Entzündung der Horn- und Bindehaut (Keratokonjunktivitis sicca). Letztere führt am Ende zu Erblindung und Urbina scheint schon kurz davor zu stehen. …Über die Folgen der unbehandelten Krebserkrankung müssen wir sicher nicht viel sagen …
Ganz zu schweigen von den Schmerzen, die sie im Moment schon haben wird und die an dem Ort, an dem sie nun sein muss, nicht gelindert, sondern stattdessen von Tag zu Tag stärker werden.
Und weil das alles noch nicht grausam genug scheint, hat ihr ihre schwindende Sehfähigkeit zudem noch eine Einzelzelle beschert. Seit beinahe vier Monaten sitzt sie dort nun. Ohne irgendwelchen Kontakt zu Menschen oder anderen Hunden. Doch schauen Sie sie an – sie lässt sich artig aus ihrer Zelle führen als die Tierschützer kommen. Läuft problemlos an der Leine, setzt sich auf eine leise Bewegung brav hin und lauscht aufmerksam den Geräuschen um sie herum. Auch ihre Selbstsicherheit scheint sie noch nicht verloren zu haben.
Sie ist eben ein Schäferhund. Aber gerade das macht es so bewegend. Denn hinter den trüben Augen und dem grauen Gesicht erkennt man noch immer dieses typische Wesen: aufmerksam, menschenbezogen und voller Würde.
Aber die Zeit arbeitet gegen sie. Jeder weitere Tag bedeutet mehr Schmerzen, mehr Einsamkeit und die Gefahr, dass ihre Erkrankungen weiter fortschreiten. Urbina braucht dringend Hilfe – medizinische Versorgung, einen sicheren Platz und Menschen, die ihr die nötige Fürsorge schenken.
Liebe Leserinnen, liebe Leser, uns ist sehr bewusst, worum wir bitten. Auch dass wir in finanziell herausfordernden Zeiten leben und dass es in solchen Situationen die Schwächsten immer zuerst trifft. Aber wir haben keine Wahl. Urbina hat sonst niemanden, der sich für ihr Schicksal interessiert. Und darum bitten wir um Hilfe für unser Mädchen. Wenn Sie sie selbst nicht aufnehmen können, dann teilen Sie unseren Hilferuf in Ihrem Umfeld und wo auch immer Sie es für richtig halten. Wir danken Ihnen von Herzen.
Bitte besuchen Sie Urbina auch auf unserer Homepage.
nichts
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P A T E N S C H A F T G E S U C H T
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