Name: Amber Geboren: ca. 01.07.2018 Rasse: Schäferhund-Mischling Geschlecht: weiblich Schulterhöhe: ca. 53–57 cm Gewicht: --- Kastriert: ja Geimpft: ja Gechippt: ja Farbe: tricolor Mittelmeerkrankheiten: Test erfolgt nach Ausreise Krankheiten: keine bekannt Katzenverträglich: unbekannt Hundeverträglich: ja Kinder: unbekannt Handicap: nein Aufenthalt: L.I.D.A Olbia, Sardinien
Zuhause: ja Pflegestelle: ja Paten: nein Geeignet für: erfahrene Hundehalter
Garten: ja Zweithund: ja, souveräner Zweithund Hundeschule: bedingt
Jagdtrieb: unbekannt
Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.
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Ambra – Acht Jahre Angst
Was ist mir passiert?
Viele Menschen fragen sich beim Anblick von Ambra, was sie Schlimmes erlebt haben muss. Doch Ambra wurde nicht misshandelt – sie hatte einfach nie die Chance, Vertrauen, Liebe und Sicherheit kennenzulernen.
Ambra wurde im Kooperationstierheim geboren. Ihre Mutter Ambrosina war selbst sehr scheu und konnte ihren Welpen keine Sicherheit vermitteln. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Schwestern wuchs Ambra in einem reizarmen Zwinger auf – ohne enge Bindung zu Menschen und ohne die Möglichkeit, die Welt außerhalb des Tierheims kennenzulernen.
2020 durfte ihre Mutter nach Deutschland ausreisen und entwickelte sich dort zu einer fröhlichen, lebenslustigen Hündin. Auch Ambras Schwester Ambrogia hat ein Zuhause gefunden. Ambra und ihre Schwester Amber blieben zurück.
Wo bin ich?
Ambra lebt seit inzwischen acht Jahren im Tierheim L.I.D.A. auf Sardinien. Gemeinsam mit Amber wurde sie vor einiger Zeit in ein größeres, abgelegeneres Gehege umgesetzt. Zwar gibt es dort mehr Platz, der Kontakt zu Menschen ist jedoch noch seltener geworden.
Wie bin ich?
Optisch erinnert Ambra an einen kleinen Schäferhund – vermutlich hat sie das von ihrem unbekannten Vater geerbt. Betritt man ihr Gehege, sucht sie sofort Abstand und versucht, unsichtbar zu werden. Nähe und Berührungen machen ihr große Angst.
Im Vergleich zu ihrer Schwester Amber ist Ambra etwas ruhiger. Ob ihre Unsicherheit allein aus ihr selbst heraus entstanden ist oder durch die enge Bindung an ihre Schwester verstärkt wurde, lässt sich nicht sagen. Sicher ist nur: Die beiden haben seit ihrer Geburt nur einander.
Wir haben Ambra zuletzt im April besucht. Leider gab es keine Veränderung. Sie zieht sich weiterhin zurück, bleibt auf Abstand und verharrt in ihrer Unsicherheit. Nach all den Jahren scheint die Zeit für sie stillzustehen.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt: Für eine der beiden Schwestern steht bereits eine Pflegestelle bereit. Findet auch die andere Schwester eine Pflegestelle oder ein Zuhause, könnten beide endlich ausreisen.
Was suche ich?
Ambra sucht Menschen mit Geduld, Verständnis und der Bereitschaft, ihr alle Zeit der Welt zu geben. Das Leben mit einem Angsthund ist nicht immer einfach. Fortschritte sind oft klein, Rückschläge gehören dazu.
Doch irgendwann kommen sie: die besonderen Momente. Das erste vorsichtig angenommene Leckerli. Der erste entspannte Blick. Der erste Schritt auf dich zu. Für viele sind das Kleinigkeiten – für Ambra wären es große Meilensteine.
Sie wünscht sich ein ruhiges Zuhause in ländlicher Umgebung mit sicher eingezäuntem Garten. Ein souveräner Ersthund oder ein kleines Rudel würde ihr die Eingewöhnung deutlich erleichtern. Kinder, Hektik und viel Trubel würden sie überfordern.
Ambra braucht Menschen, die sie so annehmen, wie sie ist, und ihr zeigen, dass Vertrauen wachsen darf.
Möchtest du Ambra diese Chance schenken?
Dann melde dich. Sie wartet leise, vorsichtig und mit der Hoffnung, dass auch für sie irgendwann ein neues Leben beginnt.
Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Ambra kann nach Deutschland ausreisen.
Beschreibung: Ein Leben im Schatten der Angst
Was ist mir passiert? Viele Menschen fragen sich beim Anblick von Amber, was sie Schlimmes erlebt haben muss. Doch Amber wurde nicht misshandelt – sie hatte einfach nie die Chance, Vertrauen, Liebe und Sicherheit kennenzulernen.
Amber wurde im Kooperationstierheim geboren. Ihre Mutter Ambrosina war selbst sehr scheu und konnte ihren Welpen keine Sicherheit vermitteln. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Schwestern wuchs Amber in einem reizarmen Zwinger auf – ohne enge Bindung zu Menschen und ohne die Möglichkeit, die Welt außerhalb des Tierheims kennenzulernen. 2020 durfte ihre Mutter nach Deutschland ausreisen und entwickelte sich dort zu einer fröhlichen, lebenslustigen Hündin. Auch Ambers Schwester Ambrogia hat ein Zuhause gefunden. Amber und ihre Schwester Ambra blieben zurück.
Wo bin ich? Amber lebt seit inzwischen acht Jahren im Tierheim L.I.D.A. auf Sardinien. Gemeinsam mit Ambra wurde sie vor einiger Zeit in ein größeres, abgelegeneres Gehege umgesetzt. Zwar gibt es dort mehr Platz, der Kontakt zu Menschen ist jedoch noch seltener geworden.
Wie bin ich? Optisch erinnert Amber an einen kleinen Schäferhund. Betritt man ihr Gehege, sucht sie sofort Abstand und versucht, unsichtbar zu werden. Nähe und Berührungen machen ihr große Angst. Im Vergleich zu ihrer Schwester Ambra ist Amber etwas aktiver, nervöser und gleichzeitig neugieriger. Genau diese Neugier gibt Hoffnung, dass sie eines Tages Vertrauen fassen kann – wenn sie endlich die Chance dazu bekommt. Wir haben Amber zuletzt im April besucht. Leider gab es keine Veränderung. Sie zieht sich weiterhin zurück, bleibt auf Abstand und verharrt in ihrer Unsicherheit. Nach all den Jahren scheint die Zeit für sie stillzustehen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt: Für eine der beiden Schwestern steht bereits eine Pflegestelle bereit. Findet auch die andere Schwester eine Pflegestelle oder ein Zuhause, könnten beide endlich ausreisen.
Wen suche ich? Amber sucht Menschen mit Geduld, Verständnis und der Bereitschaft, ihr alle Zeit der Welt zu geben. Das Leben mit einem Angsthund ist nicht immer einfach. Fortschritte sind oft klein, Rückschläge gehören dazu. Doch irgendwann kommen sie: die besonderen Momente. Das erste vorsichtig angenommene Leckerli. Der erste entspannte Blick. Der erste Schritt auf dich zu. Für viele sind das Kleinigkeiten – für Amber wären es große Meilensteine. Sie wünscht sich ein ruhiges Zuhause in ländlicher Umgebung mit sicher eingezäuntem Garten. Ein souveräner Ersthund oder ein kleines Rudel würde ihr die Eingewöhnung deutlich erleichtern. Kinder, Hektik und viel Trubel würden sie überfordern. Amber braucht Menschen, die sie so annehmen, wie sie ist, und ihr zeigen, dass Vertrauen wachsen darf.
Möchtest du Amber diese Chance schenken?
Dann melde dich. Sie wartet leise, vorsichtig und mit der Hoffnung, dass auch für sie irgendwann ein neues Leben beginnt.
Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Amber kann nach Deutschland