Beschreibung: Brando - Ein erstes richtiges Daheim gesucht
Der kleine, dünne, noch kein Jahr alte Brando wurde Anfang August 2026 vor den Toren des Sicheren Hafens ausgesetzt. Er ist nicht der erste Hund, der auf diesem Weg zu uns gekommen ist und wird vermutlich auch nicht der letzte sein. Wie immer in solchen Fällen denken wir, dass er von Glück reden kann, es zu uns geschafft zu haben. Denn die Alternativen für nicht-mehr-gewollte Hunde sind in der Regel entweder ein schreckliches Hundelager, von wo es nur nur die wenigsten wieder raus schaffen, oder irgendwo in unbewohntem Gebiet ausgesetzt oder, auch nicht selten, direkt in seinem Zwinger erschossen oder erschlagen zu werden.
Der Grund, warum jemand Brando nicht mehr wollte, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Aber anzunehmen ist, dass er als Jagdhund, der er offensichtlich ist, vielleicht nicht ganz zur Jagd zu gebrauchen war, vielleicht ist er nicht schusssicher, hat Angst vor lauten Geräuschen oder, auch möglich, er war einfach einer zu viel im Rudel.
Viel mehr als Vermutungen haben wir nicht, aber Brandos Verhalten nach zu urteilen kann sein ehemaliges «Zuhause» so schön nicht gewesen sein. Unsere freiwilligen Helferinnen vor Ort beschreiben den niedlichen Junghund Brando als noch eher zurückhaltend. Er ist vorsichtig, traut sich noch nicht so viel, von Menschen hat er bislang wenig Gutes erfahren. Aber er mache Fortschritte und zeige deutlich, dass er im Grunde einfach ein ultraliebes, noch etwas unsicheres, zartes Hundebübchen ist, das endlich ankommen und ein eigenes Zuhause haben möchte.
Sein neues, erstes richtiges Zuhause sollte Brando mit sehr sportlichen, naturverbundenen Menschen teilen dürfen. Denn als Segugio, dabei handelt es sich um eine alte italienische Jagdhunderasse, ist Brando genetisch auf Ausdauer und Nasenarbeit gepolt. Ein Segugio hat viel Energie, die er gerne sinnvoll einsetzen würde, er braucht Beschäftigung, um ausgelastet zu sein und täglich mindestens zwei Stunden Bewegung. So enegiegeladen Segugi in der Natur sind, so verschmust und anhänglich sind sie zu ihren Menschen. Segugi sind äußerst sensible, sanfte Hunde, die entsprechend behandelt werden möchten. Haben sie aber erstmal Vertrauen gefasst und wissen, wer ihr Lieblingsmensch ist, dann sind sie in der Regel sehr anlehnungs- und kuschelfreudig.
Für Brando suchen wir eine Familie oder Einzelperson, die bereit ist, viel mit ihm zu unternehmen, die mit ihm täglich in Feld und Wald unterwegs sein kann und bereit ist, ihm das 1x1 der Hundeschule beizubringen. Brando möchten wir gerne Menschen mit etwas Hundeerfahrung übergeben, die eher ländlich wohnen und im Idealfall einen hundesicher eingezäunten, nicht zu kleinen Garten haben. Und die das Abenteuer Junghund eingehen möchten, Brando mit Liebe, Sanftmut und Respekt begegnen und ihn zu einem vollwertigen Familienmitglied machen. Sind Sie dabei? Dann kontaktieren Sie bitte Brandos Vermittlerin, auf dem nächsten Transport ist noch ein Platz frei.
Bitte besuchen Sie Brando auch auf unserer Homepage.
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