Beschreibung: PS FZ, geb. 26.06.2026, Rüde, noch uk.. Auf der Finca seit 08/26.
Nakoa, Noa, Nalu & Nui – vier kleine Podenco-Persönlichkeiten auf der Suche nach ihrem Zuhause!
Manchmal beginnt ein kleines Hundeleben unter denkbar schlechten Umständen. Nakoa und seine Geschwister wurden im Alter von gerade einmal sechs bis sieben Wochen eines Nachts einfach über den Zaun einer Perrera geworfen. Als die Mitarbeiter am nächsten Morgen zur Arbeit kamen, fanden sie die vier kleinen Podenco-Welpen im Innenhof vor.
Da eine Perrera für so junge Welpen absolut kein geeigneter Ort ist, wurden wir sofort gefragt, ob wir die vier aufnehmen können. Natürlich haben wir nicht gezögert. So durften Nakoa und seine Geschwister auf unsere Finca ziehen und dort erst einmal in Ruhe ankommen.
Nakoas Zustand war zunächst alles andere als optimal: Er war stark verfloht, hatte Würmer und litt unter massivem Durchfall. Doch mit der richtigen Behandlung, viel Ruhe, gutem Futter und liebevoller Betreuung erholten er und seine Geschwister sich schnell. Und schon bald wurde deutlich, was für wunderbare kleine Persönlichkeiten in ihnen stecken.
Wie seine 3 Brüder ist Nakoa ausgesprochen menschenbezogen und zeigt keinerlei Berührungsängste. Er geht offen und fröhlich auf Menschen zu, genießt Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit und möchte einfach mittendrin sein. Gleichzeitig sind alle vier natürlich ganz typische junge Podencos: neugierig, verspielt, voller Energie und immer bereit, die Welt zu entdecken. Grenzen ausprobieren? Unbedingt. Unsinn machen? Sehr gerne. Und wenn irgendwo etwas Spannendes passiert, sind die vier natürlich sofort dabei.
Nakoa ist der größte und kräftigste der vier Rüden und gleichzeitig ein ausgesprochen menschenbezogener kleiner Kerl.
Er hängt sehr am „Rockzipfel“ und möchte am liebsten immer ganz nah bei seinen Menschen sein. Wenn sich die Gelegenheit bietet, klettert er kurzerhand auf den Menschen drauf – und schiebt dabei zur Not auch seine Geschwister ein kleines Stück zur Seite. Schließlich muss man ja Prioritäten setzen.
Hat Nakoa seinen Platz auf dem Schoß erst einmal ergattert, kann er wunderbar abschalten. Dann wird aus dem quirligen Welpen ein ganz entspannter kleiner Schmusebär, der die Nähe und Geborgenheit sichtlich genießt.
Im Umgang ist Nakoa einer der etwas mutigeren und forscheren Welpen der Gruppe, ohne dabei über die Stränge zu schlagen. Er ist offen, fröhlich und sehr an Menschen orientiert.
Was alle vier gemeinsam haben, ist ihr tolles Sozialverhalten.
Sie sind ausgesprochen sozial mit anderen Hunden und verstehen die hündische Kommunikation sehr gut. Auf der Finca hatten sie Kontakt zu erwachsenen Hunden wie Tiga und Momo, die ihnen durchaus auch einmal deutlich ihre Grenzen aufgezeigt haben. Die vier haben diese Grenzen ganz selbstverständlich akzeptiert und respektiert.
Mittlerweile sind sie in eine größere Welpengruppe umgezogen, in der auch Bardino-Welpen und Pointer-Mischlinge leben. Auch dort zeigen sie sich völlig unkompliziert und ausgesprochen sozial.
Und vor allem: Sie spielen!
Während andere Welpen irgendwann müde werden und sich zum Schlafen hinlegen, drehen Nui, Noa, Nalu und Nakoa gerne noch ein paar Runden. Sie können spielen, toben, miteinander raufen und sich gegenseitig zum nächsten Abenteuer auffordern – und das alles friedlich und mit einem wunderbaren sozialen Miteinander.
Auch Kinder findet Nakoa großartig. Autofahrten in der Transportbox sind kein Problem. Gemeinsam fressen? Kein Problem. Gemeinsam eine Kaustange genießen? Ebenfalls kein Problem.
Kurz gesagt: Nakoa und seine Brüder sind vier ganz normale, fröhliche junge Podencos – mit all dem Unsinn, der Energie und der Neugier, die zu einem Welpenleben dazugehören.
Sie sind lebenslustig, verspielt, sozial und unglaublich menschenbezogen. Sie lieben ihre Menschen und genießen deren Nähe in vollen Zügen.
Jetzt fehlt ihnen nur noch eines: ein eigenes Zuhause, in dem sie geliebt, gefördert und durchs Leben begleitet werden.
Wir suchen immer dringend nach Flugpaten ...
Die Vermittlung ausserhalb Fuerteventuras ist für unsere Schützlinge oftmals die einzige Überlebenschance, denn es gibt nur begrenzte Aufnahmekapazitäten auf der Insel.
Es entstehen selbstverständlich keine Kosten für den Flugpaten.
Wenn sie also demnächst eine Reise nach Fuerteventura von einem deutschen Heimatflughafen planen, dann würden wir uns sehr freuen, wenn sie unsere Tiere mit einer Flugpatenschaft unterstützen könnten. DANKE!
Sigrid Erdle
Mail: Flugpatenschaft@THF-Verein.de