Charakter:Pippin: rechtes Vorderbein fehlt; Lucy: schielt etwas
Beschreibung:
Liebe Interessenten,
unserem Vermittlungstext möchten wir ein paar Worte voranstellen:
Wir haben überwiegend ganz besondere Fellchen in unserer Vermittlung, die chronisch krank, körperbehindert oder auf andere Weise speziell sind.
Diese Tiere warten oft lange auf ihre Menschen, deshalb informieren Sie sich bitte ausführlich über die angegebenen Handicaps, z.B. bei einem Tierarzt Ihres Vertrauens.
Wir erwarten, dass nicht gleich „die Flinte ins Korn geworfen wird“, falls es Probleme im neuen Zuhause gibt, sondern auch Sie versuchen, Lösungen zu finden, anstatt uns die Tiere ohne jeden persönlichen Einsatz dann wieder zurückzugeben.
Es gibt immer Situationen, wo es keine andere Lösung gibt, jedoch muss man Verständnis haben, dass es uns auch nicht möglich ist, von jetzt auf gleich Tiere unterzubringen.
Es ist für uns selbstverständlich, dass unser Vertrag eingehalten wird und interessierte Menschen sich diesen bereits im Vorfeld auf unserer Homepage durchlesen und sich über unseren Vermittlungsablauf informieren.
Pippin (geb. ca. 06/2024) wurde in Spanien von der spanischen Umweltschutzbehörde sichergestellt. In einem Haushalt lebten 4 Babys, die Lebensumstände waren dort für die extrem scheuen Katzen unhaltbar.
So wurden sie von Mitarbeitern eines kleinen Tierheimes, La Camada, dort abgeholt und im Tierheim untergebracht. Das war am 30.10.2024. La Camada ist ein kleines Tierheim, welches bei speziellen Katzen durch ANAA Madrid unterstützt wird.
Pippin, ein kleines Lackfellchen, fehlt das rechte Vorderbein. Laut Meinung des dortigen Tierarztes ist er bereits so geboren worden.
Bis Anfang 2026 hat sich niemand für ihn interessiert, bis ANAA Madrid für ihn um Hilfe gebeten wurde. Sein Text war schnell fertig geschrieben, die Tierschützer gaben gute Auskünfte – nur eingestellt wurde er bisher noch nicht, da er dann an FIP erkrankte.
Lucy, (geb. 02/2025) ein kleines Siam-Schiele-Mädchen, wurde in einem Karton mit 3 anderen erwachsenen Katzen am Tierheim ausgesetzt. Man vermutet dahinter eine Tierrechtsgruppe, die wohl für sowas bekannt sind. Natürlich ist das nur eine Vermutung und wichtig ist, dass die 4 gefunden wurden. Lucy hatte im Laufe der Zeit schon etliche Interessenten im Tierheim, jedoch entschieden diese sich letztlich immer für andere Katzen. Lucy ist wohl sehr gerne, aber im Frühjahr 2026 war ihr Bäuchlein so geschwollen, dass das nicht mehr vom Fressen kommen konnte. Eine Untersuchung bestätigte dann die Diagnose FIP. Da die Therapie, die nun neu verfügbar ist, bei Pippin so gut anschlug, entschied man sich, Lucy diese ebenfalls zu ermöglichen.
So lernten die 2 sich kennen. Anfangs waren sie nur immer für kurze Zeit zusammen, aber es zeichnete sich sehr bald ab, dass die beiden ein Band vereinigte, was für Pippin sehr gut war.
Pippin war früher ängstlich, schon panisch, wenn er ungewohnte Situationen erlebte. Nur hält er sich an Lucy, schaut, was sie macht und taut merklich auf.
Pippin ist anfangs etwas schüchtern, beginnt aber bald, seine Umgebung zu erkunden; Lucy ist ruhiger und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen, sie ist ruhig und ausgeglichen.
Beide sind verspielt und neugierig, wobei Pippin etwas mehr Energie zu haben scheint. Beide lassen sich gerne streicheln, dann beginnt Pippin auch, sehr! laut zu schnurren. Nach kurzer Zeit werden die beiden es sicher genießen, auf den Schoß ihrer Menschen zu klettern und einen entspannten Nachmittag auf dem Sofa zu verbringen. Sie vertragen sich gut mit anderen Katzen; die Mitarbeiter des Tierheimes haben noch nie beobachtet, dass sich einer von beiden gegenüber einer anderen Katze aggressiv verhalten hat.
Hier ist ein Video von beiden:
Und eines von Pippin, bevor er Lucy kannte:
Ihre FIP-Behandlungen haben beide erfolgreich abgeschlossen, es geht ihnen gut und sie warten sehnsüchtig auf ein Zuhause. Wir wünschen uns ein liebevolles Zuhause in Wohnungshaltung, welches Pippin erstmal ankommen lässt. Ein gesicherter Balkon wäre sehr schön, zumindest ein katzensicheres Fenster, welches sich weit öffnen lässt, muss vorhanden sein. Freundliche, soziale Katzengesellschaft wäre wohl kein Problem, allerdings sollte bei der Auswahl der Klettermöglichkeiten darauf geachtet werden, dass diese treppenförmig angeordnet sind, da Pippin sich beim Herunterspringen von hohen Plattformen verletzen könnte, wenn er mit seinem kurzen Beinchen aufschlägt.
Lucy und Pippin sind beide FeLV und FIV negativ getestet. Sie sind kastriert, geimpft und haben einen Transponder und EU-Heimtierpass.
Möchten Sie diesem niedlichen Pärchen ein gutes Zuhause geben?
Kontakt: U. Gersema 0152 - 29258561 oder 05751 - 75701 ute(at)anaa-katzen.de
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