Beschreibung: Vorab: In diesem Bericht zu Rex‘ Entwicklung ist es uns sehr wichtig, transparent zu sein denn auch die schwierigen Geschichten, die vermeintlich „hoffnugslosen Fälle“ sind eine Facette des Tierschutzes und reflektiert unsere Arbeit. Es ist niemandem geholfen, wenn wir die Situation verschönen und durch eine rosa Brille darstellen, denn Rex muss gesehen werden als das, was er ist: ein Hund mit großen Themen, für die er nichts kann, aber eben auch ein Hund, der weiterhin die Hundeschulbank drückt und Fortschritte macht.
Die Geschichte des Sabueso-Rüden mit den krummen Vorderbeinchen, dem denkbar übelst mitgespielt wurde, ist eine der schwersten, die der Verein je zu Gesicht bekommen hatte und er zeigt uns zwei Dinge ganz deutlich: Erstens, dass Misshandlung und Ausbeutung von Tieren (in diesem Fall Jagdhunden) schwerwiegende und teure Folgen haben kann und zweitens, dass professionelles Hundetraining nicht nur eine Daseinsberechtigung hat, sondern unabdingbar ist. Es zeigt auch, dass Tierschutzvereine extrem wichtige Auffangnetzwerke sind für Tiere, mit denen viele Privatpersonen sehr schnell an eine Grenze gekommen wären.
Hier noch einmal, was bisher geschah:
Rex stammt aus Spanien. Sein Jäger verursachte bei ihm durch Misshandlung wie Futterentzug und körperliche Züchtigung ein schwerwiegendes Trauma.
Der junge Hund kam zu den Tierrettern und wurde nach Deutschland vermittelt. Rex' deutsche Adoptionsfamilie konnte, trotz bester Bemühungen, dem traumatisierten Tier nicht gerecht werden und gab ihn schweren Herzens zurück in die Obhut des Vereines. Eine gute Entscheidung. Nachdem Rex eine längere Zeit in einer normalen Pension untergebracht war - wo es nur ab und an Training mit einem Hundetrainer gab - es aber allen klar war, dass Rex so keine Fortschritte macht, war die nächste Station nun also die Trainingspension, in der der Sabueso-Rüde von nun an von Profis betreut wird.
In der Trainingspension stellte sich heraus, wie tief das Trauma wirklich liegt. Rex hatte bis dato einfach überhaupt keine guten Assoziationen mit den Menschen, keinen Anlass, harmonisches Zusammenleben überhaupt zu begreifen. Es zeigten sich angstbedingte Aggressionen, Ressourcenverteidigung; Rückzug und Überforderung gehörten zu den in Spanien erlernten Verhaltensweisen, denen man hier mit viel Empathie, Konsequenz und Geduld Paroli bietet. Schritt für Schritt. Derzeit trägt Rex dauerhaft einen speziellen Maulkorb. Dieser Gedanke macht erstmal stutzig, jedoch ermöglicht diese Maßnahme deutlich mehr Freiheiten für das Tier und ebnet die Bahn für das Training. (Der getragene Maulkorb ermöglicht Futter- und Wasseraufnahme, Hecheln etc. und ist gut gepolstert, so dass er nicht scheuert oder anderweitig behindert. Jedoch kann er so niemanden beissen und das Training läuft sehr, sehr viel besser so).
Rex ist emotional so geprägt, dass er aus Angst sehr wachsam ist und auf jede menschliche Handlung sofort gegensteuert. Er stellt seine eigenen Regeln auf, weil er faire Führung nie kennenlernen durfte. Mit dem Maulkorb kann er jedoch die Alltagsregeln lernen zu verstehen; auch, dass Berührungen kein Angriff sind und dass es nichts bringt, sein Futter zu verteidigen. Rex wird mittlerweile kooperativ und kommt runter. Er begreift, dass ein Regelwerk besteht, das seinen Weg zu einem entspannteren und vor allem fairen Leben ebnen kann. Er wird großzügig belohnt für seine Fortschritte.
Wie geht es weiter?
Natürlich wird der Maulkorb mittelfristig wieder entfernt. Erlerntes wird derzeit noch gefestigt. Der Maulkorb wird aber zu seinem zukünftigen Leben dazu gehören. Sicher ist sicher! Geduld ist der Schlüssel, wenn es darum geht, im Welpenalter Erlerntes wieder zu verlernen. So, wie man es von sich selber auch kennt. Alteingesessene Verhaltensweisen wieder abzulegen, ist richtig harte Arbeit!
Das Hundetrainer Team ist sich aber einig, dass schon Vieles geschafft ist.
Für diesen Hund bitten wir um Spenden, gerne in Form einer Patenschaft. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Wir wünschen uns für Rex, dass er die Pension bald gegen eine Pflegestelle oder ein Zuhause tauschen kann. Bis dahin bitten wir um Spenden in Form einer Hundepatenschaft für seine Pensionskosten.
Welche Menschen suchen wir für Rex?
Ein Hund mit einer so tiefliegenden Misshandlungsgeschichte (die wir nicht verharmlosen wollen!), benötigt zukünftige Halter mit einer großen Portion Hundeerfahrung und Verantwortungsbewusstsein. Es ist notwendig genau das weiter zu führen was in der Trainingspension nun schon trainiert wurde. Vor allem Verständnis und Geduld für Rex' Themen müssen mitgebracht werden, damit er nicht wieder in alte Verhaltensmuster verfallen muss.
Zwar sollte Rex keinen Hundesport ausüben mit seinen krummen Pfötchen; aktiv sein darf und will er aber trotzdem, um eine adäquate Auslastung zu erzielen. Darf dabei seine ausgezeichnete Spürnase zum Einsatz kommen, fände er das ganz wunderbar.
Die Unterbringung und das Training kosten viel Geld aber es ist uns sehr wichtig, dass Rex eine Chance bekommt - denn die hat er verdient.
Dieser Hund sucht noch eine Pflegestelle. Informationen zum Thema 'Pflegehund' finden Sie unter diesem Link: Pflegestelleninformationen Falls Sie sich vorstellen könnten, diesen Hund zu sich in Pflege zu nehmen, bis er ein endgültiges Zuhause gefunden hat, wenden Sie sich bitte an die angegebene Kontaktadresse.
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