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Name: Rezart

Rasse:Mischling
Geschlecht:Rüde
Alter: 01.09.2019
Farbe:weiß-schwarz
Schulterhöhe:66 cm
Kastriert/Sterilisiert:Ja
Impfungen:Ja
Krankheiten:Keine bekannt
Patenschaft gesucht:Möchten Sie mein Pate werden?
Zuordnung: (Größe):Mischling-gross
Lebensabschnitt:Erwachsen
    
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Beschreibung:

Rezart - Zusammen ist man weniger alleine

Oktober 2026 – Die Personalakte wächst. Die Zusage fehlt.

Rezarts Bürogemeinschaft hat männliche Verstärkung bekommen: Inzwischen teilt er seine Box auch mit einem Rüden. Während sich an seiner Unterbringung nichts ändert, können wir seiner Akte weitere erfreuliche Beobachtungen hinzufügen.

Beim erneuten Besuch zeigte er sich gesellig und selbstbewusst, freute sich über den Kontakt mit uns Menschen und erkundete gerne die Umgebung. Auch an der Leine läuft er gut. Der Kandidat wäre also durchaus bereit, seinen bisherigen Wirkungskreis zu erweitern. Sehr gerne sogar.

Wir könnten jetzt einen weiteren Haken hinter seine Qualifikationen setzen. Aber langsam wird es schwer, sich über eine immer vollständigere Akte zu freuen, solange der Hund dahinter noch immer im Lager sitzt.

Seit September 2022. Inzwischen tatsächlich über vier Jahre. Rezart hat weiterhin Freude daran, mit Menschen etwas zu unternehmen und Neues zu entdecken. Wie gerne würden wir ihm endlich Gelegenheit geben, das jeden Tag zu tun.

Wenn Sie sich vorstellen können, ihn in Ihr Leben aufzunehmen, melden Sie sich bitte bei seiner Vermittlerin. Für ein erstes Gespräch brauchen Sie weder ein Bewerbungsschreiben noch drei beglaubigte Referenzen. Nur ernsthaftes Interesse an Rezart. Seine Akte haben wir oft genug ergänzt. Jetzt würden wir sie gerne mit dem Vermerk „Zuhause gefunden“ schließen.

Update August 2026 - Die Beförderung, die nie kam

Rezart hat vor fast drei Jahren sein Vorstellungsgespräch gegeben. Und, mit Verlaub, er hat es mit Bravour bestanden: freundlich im Umgang, kooperativ, lernbereit, leinenerfahren, Referenzen bestätigt durch mehrere unabhängige Besucher, die alle unabhängig voneinander zu demselben Urteil kamen – ein Ausnahmekandidat.

Die Rückmeldung? Bis heute ausständig. Keine Zusage, keine Absage, einfach: nichts. Man könnte fast neidisch werden auf diese Geduld, mit der Rezart seit fast vier Jahren auf eine Antwort wartet, die vielleicht nie im Postfach ankommt.

Zur Erinnerung, für alle, die neu ins Verfahren einsteigen: Rezart wurde im September 2022 unverschuldet in dieses Beton-Verließ "eingestellt" – ohne Probezeit, ohne Perspektive, ohne Enddatum. Sein Arbeitsplatz seither: ein paar Quadratmeter, in denen nichts passiert außer Futter, Wasser und gelegentlichem Saubermachen. Immerhin: Er teilt sich das Büro mit einer Kollegin, einer Hündin, mit der er sich blendend versteht – gesellig und selbstbewusst, wie man ihn kennt, meistert er auch diese erzwungene Bürogemeinschaft mit Bravour.

Und Rezart hat in der Zwischenzeit nicht stillgestanden, ganz im Gegenteil: Er hat sich weitergebildet. Lebhaft und neugierig ist er geblieben, das Laufen an der Leine klappt inzwischen schon richtig gut, auch wenn hier und da noch etwas Übung nicht schaden würde. Kurz gesagt: Ein Kandidat, der sich kontinuierlich verbessert, während draußen offenbar niemand seine Akte auch nur ein zweites Mal geöffnet hat.

Man fragt sich langsam ernsthaft: Was für eine Bewerbung müsste dieser Hund eigentlich noch einreichen? Muss er noch ein drittes Kunststück lernen? Noch charmanter lächeln, als es ein Hund mit diesem Gesicht ohnehin schon tut? Oder reicht es einfach nicht, freundlich, verträglich und geduldig zu sein, wenn niemand überhaupt hinschaut?

Und hier, an dieser Stelle, verlieren wir ehrlich gesagt die Lust am Business-Ton. Denn es gibt keine Metapher, die verschleiern kann, worum es wirklich geht: Ein Hund, der nichts falsch gemacht hat, sitzt seit beinahe vier Jahren in einer Zelle. Fast die Hälfte seines bisherigen Lebens. Kein Sofa, kein Spaziergang im Grünen, kein Mensch, der ihn beim Namen ruft, wenn er abends müde wird. Nur Beton, eine Kollegin im Leid, und ein Blick, der laut dem allerersten Text über ihn "Zuversicht" ausstrahlte – eine Zuversicht, die langsam auf eine harte Probe gestellt wird.

Jeder Tag, den diese "Personalentscheidung" weiter aufgeschoben wird, ist ein Tag, den Rezart nicht zurückbekommt, ohne dass eine Uhr im Hintergrund tickt und die Besuchszeit begrenzt. Fast vier Jahre Lebenszeit, verbracht mit Warten auf eine Zusage, die eigentlich längst hätte kommen müssen.

Die Bewerbungsunterlagen liegen vollständig vor. Die Referenzen sind geprüft und bestens. Der Kandidat ist sofort verfügbar, hoch motiviert und wartet ausschließlich auf eine einzige Rückmeldung: Ihre.

Rezart könnte glatt als Hunde-Model durchgehen, so hübsch ist er: dichtes, weißes Fell mit einigen schwarzen Flecken, in das man seine Hände graben möchte um ihm über den Rücken zu streichen, das Gesicht fast symmetrisch gezeichnet, und auf der Nase ein paar «Sommersprossen» - kleine dunkle Punkte im weißen Haar. Zu all dem hat der liebe Große noch einen Blick, der nicht nur Herzen zum Schmelzen bringt, sondern Freundlichkeit und Wärme ausstrahlt, vielleicht sogar ein wenig Zuversicht. Und diese Zuversicht ist ab sofort auch mehr als berechtigt, denn Rezart bekommt hier endlich seine eigene Vorstellungsseite.

Es ist schon über ein Jahr her, seit Rezart im September 2022 unverschuldet in das Hundegefängnis eingeliefert wurde. Ein Ort, der für Hunde an Stumpfsinn, Langeweile und Ödnis kaum zu überbieten ist. Denn in dem Beton-Verließ, in dem er vor sich hin vegetiert, passiert nichts. Oder zumindest nicht viel. Immerhin gibt es Futter und Wasser, ab und an spritzt jemand die Zelle sauber, aber das wars auch schon. Einzig seine Mitgefangene, eine Hündin, leistet Rezart Gesellschaft - sie verstehen sich gut und zusammen sind die beiden nicht ganz alleine.

Doch dann, im November 2023, geschah dann doch mal etwas, ganz unerwartet: Plötzlich standen einige ihm völlig fremde Menschen in seinem Käfig. Es waren die mit uns befreundeten Tierschützer, die die Erlaubnis erhalten hatten, dem wunderschönen schwarz-weißen Rüden einen Besuch abzustatten und ihn zu fotografieren. Um der Welt zu zeigen, dass es einen ganz tollen Hund namens Rezart gibt, der endlich das Ticket in die Freiheit, zu einer ihn liebenden Familie bekommen möchte. Rezart zeigte sich den unbekannten Menschen gegenüber sehr freundlich, er war neugierig und lieb. Die Leine ließ er sich problemlos umlegen und bewies, dass er das an-der-Leine-Laufen schon recht gut beherrscht. Er schien sich über die Abwechslung zu freuen und wollte in der kurzen gemeinsamen Zeit einfach nur gefallen.

«Rezart» ist übrigens ein albanischer Vorname und bedeutet «goldiger Sonnenstrahl». Wir hoffen, dass Rezart diese Wärme nicht nur in seinem Namen trägt, sondern sie dank dieser kleinen Vorstellungsseite auch schon bald bei seinen Lieblingsmenschen spüren kann. Jeden Tag, für den Rest seines Lebens.

Möchten Sie dieser «Lieblingsmensch» werden und Rezart bei sich aufnehmen? Ein wenig Hundeerfahrung, bevorzugt ein Haus mit hundesicher eingezäuntem Garten in einer eher ländlichen Gegend, genügend Zeit und Geduld, um dem vierpfotigen Familienzuwachs den Einstieg in sein neues Leben so angenehm als möglich zu bereiten - das wären so in etwa die Voraussetzungen, die Sie mitbringen sollten. Aber alles Weitere und die Details können Sie gerne mit Rezarts Vermittlerin besprechen, sie wird sich freuen, Auskunft zu geben und eventuelle Fragen zu beantworten. Und falls es klappen sollte und Rezart endlich nach Hause darf, dann wird die ganze pro-canalba-Familie wieder einmal die Korken knallen lassen vor Freude!


Besuchen Sie Rezart auf unserer Homepage.

https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/hundebeschreibung/?hund=Rezart+_7653  




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weitere Informationen zu Rezart:

Datum: Do, 24.09.26, 15:38 - Besucher: 366
Schutzgebühr: 390,-€ +125,- € Transportkostenbeteiligung
Vermittlungsbereich: Deutschland + Österreich + Schweiz - Aufenthaltsort: Italien,FT - (Vereins)-Sitz: 32278 Kirchlengern

 

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