Name: Hilde Geboren: ca. 30.06.2026 Rasse: Jagdhundmischling Geschlecht: weiblich Schulterhöhe: ca. 26 cm - Stand 15.09.2026 - im Wachstum Gewicht: ca. 4.0 kg Kastriert: nein Geimpft: ja Gechippt: ja Farbe: weiß-schwarz Mittelmeercheck: Test folgt nach Einreise Krankheiten: keine bekannt
Zuhause: ja Pflegestelle: ja Paten: ja Geeignet für: erfahrene Hundehalter
Garten: ja Zweithund: gerne, kein Muss Hundeschule: ja Jagdtrieb: unbekannt
Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt - so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.
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Beschreibung: Hilde – Die neugierige Entdeckerin
Was ist mir passiert? Die vier Geschwister wurden auf Sardinien geboren. Ihre Mutter ist eine Bretonen-Springer-Spaniel-Mischlingshündin mit ausgeprägter jagdlicher Motivation und sehr guten jagdlichen Anlagen. Der Vater ist ein gelassener Setter-Maremmano-Mix, der bislang keine nennenswerten Jagdambitionen erkennen lässt und kein ausgeprägtes Territorialverhalten zeigt. Ihre ersten Lebenswochen verbrachten Hilde, Hugo, Holle und Hanna gemeinsam mit ihrer Mutter in Mondos Welt.
Wo bin ich? Inzwischen lebt die Geschwistergruppe auf unserer Welpenstation. Dort werden die jungen Hunde weiter sozialisiert und schrittweise an unterschiedliche Umweltreize und Alltagssituationen herangeführt. Autofahren / Boxentraining wird regelmäßig geübt (wir müssen ja zum Tierarzt), ebenso erste Elemente des Medical Trainings und kooperativen Handlings. Tierärztliche Untersuchungen, körperliche Nähe wie z.B. Ohrenkontrolle waren bisher problemlos möglich. Als junge Mischlinge befinden sich alle vier mitten in ihrer Entwicklung. Eigenschaften wie Frustrationstoleranz, Impulskontrolle, Reizverarbeitung, Reaktivität und jagdliche Motivation werden sich in den kommenden Monaten weiter ausprägen und können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilt werden.
Wie bin ich? Hilde ist innerhalb der Gruppe die Unternehmungslustige (unsere wilde Hilde). Sie zeigt eine hohe Umweltorientierung, geht neugierig auf neue Situationen zu und besitzt eine ausgeprägte Bereitschaft, Dinge selbstständig zu erkunden. Neue Reize werden von ihr meist aktiv untersucht, statt zunächst auf Distanz beobachtet zu werden. Dabei ist Hilde mutig, bewegungsfreudig und gelegentlich auch ausgesprochen kreativ darin, eigene Ideen zu entwickeln. Ihre Impulskontrolle entspricht ihrem jungen Alter und wird in den kommenden Monaten ein wichtiges Trainingsfeld sein. Im Kontakt mit vertrauten Menschen zeigt sie einen deutlich weicheren Teil ihres Wesens. Sie sucht Nähe, ist körperlich zugewandt und liebt es sich im direkten Kontakt fallen zu lassen. Ihre Rassemischung lässt unterschiedliche Entwicklungen zu. Bretonen, Springer Spaniel und Setter bringen häufig ein ausgeprägtes Suchverhalten, Naseneinsatz, Bewegungsfreude und jagdliche Motivation mit. Gleichzeitig können diese Rassen eine hohe Kooperationsbereitschaft gegenüber ihrem Menschen zeigen. Der Maremmano kann wiederum Eigenständigkeit und selbstständiges Entscheidungsverhalten beitragen. Bei Hilde wird besonders spannend sein, wie sich jagdliche Motivation, Erregungsregulation und Frustrationstoleranz im weiteren Verlauf entwickeln.
Was suche ich? Hilde sucht aktive Menschen mit Hundeerfahrung, die Freude daran haben, einen neugierigen und selbstbewussten jungen Hund strukturiert durch seine Entwicklung zu begleiten. Ihre zukünftigen Menschen sollten bereit sein, sich mit Hundeverhalten auseinanderzusetzen und ihr klar und konsequent Orientierung zu geben. Für sie werden von Beginn an Ruhetraining, Impulskontrolle, Orientierung am Menschen und der kontrollierte Umgang mit Umweltreizen wichtig sein. Gerade ein temperamentvoller Welpe sollte nicht permanent beschäftigt werden. Ebenso wichtig wie gemeinsame Aktivitäten ist die Fähigkeit, Reize auszuhalten und wieder in einen entspannten Zustand zurückzufinden. Aufgrund ihrer genetischen Anlagen dürfte Hilde später Freude an Aufgaben haben, bei denen sie ihre Nase und ihren Kopf einsetzen darf. Mantrailing, Dummyarbeit, Fährtenarbeit oder andere Formen kontrollierter Nasenarbeit sind gut vorstellbar. Eine Familie mit Kindern ist grundsätzlich möglich, sofern die Kinder den Umgang mit einem jungen und zeitweise dynamischen Hund kennen. Auch Katzen sind denkbar. Hier sollte aufgrund der jagdlichen Abstammung früh auf ein strukturiertes Zusammenleben und gutes Management geachtet werden. Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Hilde kann nach Deutschland ausreisen.